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Venezuela: Chávez bietet seinen Verbündeten Rohöl zum halben Preis an

Venezuela plante bislang, die Hälfte seiner Ölproduktion von etwa drei Millionen Barrel pro Tag in die USA zu verkaufen. Das soll jetzt anders werden: Das Mitgliedsland der OPEC will nun den Markt seiner südlichen Nachbarn bedienen.

Auf einem Treffen mit Staatschefs aus Lateinamerika machte Venezuelas President Hugo Chávez am Samstag bekannt, dass sein Öl, das laut ihm bislang der Entwicklung der Vereinigten Staaten diente, nun auch "unseren eigenen Leuten dienen solle".

Der Venezolaner will jenen Staaten, die zu seinen Verbündeten zählen, Rohöl mit fünfzig Prozent Preisnachlass anbieten, um so zu deren Entwicklung beizutragen. Wieviel Petroleum er zum Billigpreis abgeben will, hat er nicht ausgeführt.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Venezuela, Rohöl, Hugo Chávez
Quelle: www.forbes.com
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2007 16:07 Uhr von la_iguana
 
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Er gibt bisher schon karibischen Ländern einen Discount von 40%. Das heisst er meint es ernst- Der USA geht dann bald der Sprit aus!
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29.04.2007 16:43 Uhr von JCR
 
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Chavez hat bereits in einer Art Hilfsprojekt der sozialen Unterschicht in den USA billiges Heizöl verkauft.

Bleibt allerdings die Frage, ob dies dem Gedanken einer gerechten Verteilung entsprungen ist, oder politischem Kalkül.

Wie dem auch sei, das Ergebnis, ein wirtschaftlicher Aufschwung in den südamerikanischen Staaten, ist sicher zu befürworten.
Und allein wegen Venezuela werden die USA sicher nicht auf dem Trockenen sitzen.
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29.04.2007 16:56 Uhr von la_iguana
 
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Biosprit und die Angst vor steigenden Bierpreisen: Was glaubst Du, warum Bush mit dem Brasilianer Lula ein Abkommen zur Ethanol-Produktion unterzeichnet hat?

http://www.heise.de/...

"Zahllose Menschen könnten zum Hungern verdammt werden, wenn Industrienationen ihren Energiehunger verstärkt über Bioethanol decken."
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29.04.2007 17:40 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Ich "liebe" Chávez: (Warum?) *g*

Gestern war der Teufel hier, an diesem selben Ort. Dieser Tisch, an dem es nun an mir ist, zu reden, riecht es immer noch nach Schwefel! Gestern, meine Damen und Herren, sprach von dieser selben Bühne der Herr Präsident der Vereinigten Staaten, den ich "den Teufel" nenne; er kam hierher, um als Herr der Welt zu sprechen, als Herr der Welt. Ein Psychiater wäre nicht genug, um die gestrige Rede des Präsidenten der Vereinigten Staaten zu analysieren.

Auszug aus seiner Legendären Rede vor der UNO
Quelle: http://209.85.135.104/...
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29.04.2007 19:26 Uhr von ensiferum
 
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glaub ich nicht: kann mir nicht vorstellen dass es sich ein land leisten kann auf soviel geld zu verzichten, ideologie hin ideologie her, geld regiert die welt, schon immer und es wird auch so bleiben!
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29.04.2007 20:19 Uhr von 240878
 
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propaganda! lange wird er seine robin hood spiel nicht finanzieren können.
der herr mag es gut meinen, aber für den westen wird venezuela zu einen unberechenbaren faktor der investoren abrschreckt.
wer weiß schon was als nächstes verstaatlicht wird.

auf lange sicht tut er seinem land nichts gutes.
der herr trägt seinen privaten feldzug gegen die usa auf dem rücken des volkes aus.

fakt ist: Venezuela geht ein haufen geld durch die lappen.
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29.04.2007 21:00 Uhr von JCR
 
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@ 240878: Nun, Venezuela wird sich schon was davon versprechen.

Ob die Absicht zur Hilfe besteht, können wir schlecht beurteilen, aber gänzlich uneigennützig wird die Aktion nicht sein. Hier geht es um die Erschließung des südamerikanischen MArktes.
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29.04.2007 21:20 Uhr von LinksGleichRechts
 
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@JCR: Das sind wohl eher populistische Hintergründe. So langsam solltest du Chavez aber kennen. Der südamerikanische Markt ist eh nicht der größte, und wenn man dann die Preise auch noch um 50% drückt, dann verdient man sowieso nichts mehr.
Ansonsten kann ich mich 240878 & ensiferum nur anschliessen.
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30.04.2007 01:25 Uhr von pirata
 
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Wohl doch kein 50 Prozent Rabatt: Am heutigen Sonntag uebertrug der TV-Sender "Telesur" live vom Gipfeltreffen lateinamerikanischer Staaten und dabei erklaerte Hugo Chavez am Beispiel Haitis: Das Land bekommt Oel und muss 50 Prozent der Rechnung binnen 90 Tagen begleichen. Die verbleibenden 50 Prozent werden auf 25 Jahre zur Bezahlung gestundet, dabei sind die ersten zwei Jahre zinsfrei, danach fallen zwei Prozent Zinsen an. Diese Rechnung gilt allerdings nur, wenn die Regierung Haitis schon heute 50 Prozent des gestundeten Betrages (also 25 Prozent der Rechnung) in soziale Projekte steckt. Die verbleibenden 50 Prozent der gestundeten Rechnung muss in die Energie-Infrastruktur des Landes gesteckt werden.
Mit diesen Sonderkonditionen tritte Chavez den Regierung also in den Arsch, damit sie endlich was gegen die Armut in ihren Laendern machen. Das ist doch klasse!
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30.04.2007 03:04 Uhr von Simbyte
 
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weimargg: Hui, ich nehme an der Irak hat sogar Handel mit den Illuminaten getrieben, sonst wäre das ja nicht passiert.
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30.04.2007 09:16 Uhr von Verteidiger Wiens
 
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Kurzes Glück: Da Herr Chavez aber auch ausländische Inverstoren mit seinem Sozialismus verschreckt hat , hat er Probleme bei der Instandsetzung - und Haltung der Ölförderanlagen , die sich in einem maroden Zustand befinden.

Und nur mit der untersten Schicht der Bevölkerung lässt sich ein Land auf Dauer weder regieren, noch erfolgreich für die Zukunft arbeietn.
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30.04.2007 10:20 Uhr von Johnny Cash
 
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Welche: genauen Umsetzungen der Mann vor hat wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen.
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30.04.2007 11:57 Uhr von Davor
 
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wiener verteidiger: Rapid Wien und Innenverteidiger? Egal

auf jeden Fall -

Chavez wollte das Großkapital ja auch aus dem Land fegen

und eine Politik zu fahren die die unterste Schicht stützt ist das Edelste was es geben kann - und so ganz weit weg von diesem Sozialinfernalismus wie wir ihn hier als "notwendig" vorgesetzt bekommen

es ist also notwendig Leute wie Hunde leben zu lassen die nur mit der monetären Referenz verglichen werden - Arbeitslose und Arme sind Dreck und nichts wert - DAS ist die Realität in der Welt

Die Politik rüstet dementsprechend auch lieber die Reichen auf und erklärt dies als notwendig...

unfaßbar

DANKE CHAVEZ!!!
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30.04.2007 23:08 Uhr von Bleifuss88
 
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Wie lange das wohl gutgeht? So sozial er sich gegenüber den Armen auch verhalten mag, das kostet alles Geld. Und durch verbilligtes Öl kriegt man auch keine großen Mehreinkünfte. Ich glaube nicht, dass man das lange durchhalten kann.

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