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Niederländisches Unternehmen plant 13.000 Annahmestellen für Briefgeschäft

Das niederländische Zustell-Unternehmen TNT Post plant, 13.000 Annahmestellen für das Briefgeschäft für kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland einzurichten. Damit will TNT Post als Konkurrent im Briefgeschäft am Markt fungieren.

TNT Post gilt als größter Mitwettbewerber der Deutschen Post. Das Unternehmen will Briefschalter in den 13.000 Hermes-Filialen einrichten und erwägt darüber hinaus auch eine Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen.

Laut einem Bericht der "Euro am Sonntag" liegen TNT Post bereits Kooperationsanfragen von Banken, Supermärkten und Handelsketten vor.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Unternehmen, Brief
Quelle: www.pr-inside.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2007 13:42 Uhr von Streetlegend
 
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Das ist die Folge, dass das Briefmonopol für Briefe unter 50 g zum 1.1.2008 fällt. Das Angebot von TNT wird sich zunächst auf Firmen konzentrieren. Es bleibt also abzuwarten, ob der "Otto-Normal-Verbraucher" durch günstigere Briefpreise zukünftig profitieren und inwieweit es Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt geben wird.
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29.04.2007 18:40 Uhr von opppa
 
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Die Konkurrenz läuft sich warm! Ich bin mal gespannt, wie die Post mit ihrem "grenzenlosen" Service langsam Pleite machen wird!

Aber vorher wird die ReGIERung noch versuchen, uns Postaktien zu verkaufen!
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29.04.2007 21:36 Uhr von rheih
 
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Briefmonopol: Ich finde es nicht gut, dass das letzte Briefmonopol für die Deutsche Post fällt...

Das führt nur dazu, dass bei der Deutschen Post über kurz oder lang noch mehr Personal entlassen wird bzw. gut Jobs gegen unterbezahlte getauscht werden...

Und bei den privaten Anbietern, ist die Bezahlung noch schlechter...

Darüber hinaus bringt es für den Endverbraucher nicht wirklich Vorteile...

Früher kam ein Briefträger und ein Paketwagen zu relativ festen Zeiten, heute weiß man nicht, welcher Zusteller (egal ob Brief oder Paket) wann kommt...
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30.04.2007 12:05 Uhr von journalist1974
 
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Re: Briefmonopol: Um es vorweg zu sagen: Ich arbeite für einen privaten Briefdienstleister. Im übrigen wäre auch die Post einer :) Aber ich denke, auch wenn mich mancher damit als befangen ansieht, darf ich eine Meinung haben und kann vielleicht aus der Innenansicht des Postgeschäfts ein paar Anmerkungen machen, die in den Meinungsbildungsprozess einfließen sollten.

Ich denke, das Rad der Zeit lässt sich nicht anhalten und zurückdrehen schon gar nicht, Die Zeiten der guten (?) alten Bundespost sind nicht nur mit Blick auf die Globalisierung vorbei. Mit der Privatisierung der Deutschen Post AG muss sich dieses Unternehmen am Markt behaupten - mit einem ganz entscheidenden Vorteil: Im Gegensatz zu den privaten Briefdienstleistern konnte die Deutsche Post AG in den letzten Jahren und Jahrzehnten die Aufrüstung z.B. ihre Infrastruktur noch aus Steuergeldern refinanzieren.

Trotzdem das so ist, hat auch die Deutsche Post AG einen Fuß in der Tür, was den Billiglohnsektor anbelangt. Der Postdienstleister First Mail ist eine 100%ige Tochter der Deutschen Post AG - die Lohnstruktur liegt noch unter dem, was in weiten Teilen anderer Privatpostdienstleister gezahlt wird.

Nun kann man (und wird man wahrscheinlich) sagen: Jaaaa, die Deutsche Post AG MUSS ja zu solchen Mitteln greifen, weil ihr die anderen Privaten das Leben schwer machen ... Wie gesagt, aus meiner Sicht hinkt das Pferd, weil es unabhängig von der Entscheidung der Bundesregierung zum Wegfall des Postmonopols einen globalisiereten Wettbewerb gibt, den man - leider oder auch nicht leider - nicht ausblenden kann.

Die Tatsache, dass durch die Privatisierung mehrmals der Postmann klingelt, wird sich regulieren. Ich denke, der Postmarkt bereinigt sich in den ersten zwei drei Jahren nach dem Monopolfall insoweit, dass es bei zwei drei parallelen Anbietern bleibt. Und inwiefern diese dann alle das Gesamtgeschäft anbieten bzw. sich einzelne Sparten raussuchen, bleibt abzuwarten.

Insgesamt: ja, ich kann nachvollziehen, dass in den Kreisen der Deutschen Post AG die vorgehende Entwicklung mit Sorge betrachtet wird - aber das ist NICHT allein den anderen Privaten anzulasten.
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30.04.2007 14:19 Uhr von opppa
 
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30tonnenSackreis: Noch ein Zusatz zur Paketzustellung per UPS

A b h o l u n g der Pakete - so ca. 500 Stck - abends gegen 19.00 Uhr. Danach konnte man morgens ab ca. 09.00 Uhr im Internet abrufen, wer wann ein Paket angenommen hat. Bis 15.00 Uhr waren ca, 95% der Pakete beim Empfänger. Der Rest wurde am nächsten Tag abgeliefert.

Bei der (Schnecken)post hätte das damals cs. eine Woche gedauert. Zum Ausgleich für diese "hervorragende" logistische Leistung war das Postpaket natürlich noch über DM 1,00 teurer!

So bindet man Kunden.

Und ich will wetten, daß private Postdienste es schaffen werden, die Geschwindigkeit der Post um Längen zu schlagen!

Aber die Telekom macht es der Post ja vor, wie man Kunden vergrault!
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30.04.2007 21:10 Uhr von myfurde2
 
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Bei dem besch****: Bei dem beschei(denen) Service ist es fantastisch, dass dieses letzte Monopol fällt.

Dann wird nach der Telekom auch die Post erfahren, dass Kunden nicht nur zum Abzocken und schlecht behandeln da sind.

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