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München: "Bürger in sozialen Schwierigkeiten" (BISS) wollen Luxushotel bauen

Prominente Fürsprecher wie Uschi Glas, OB Christian Ude, Uli Hoeneß, Altabt Lechner und viele andere Förderer hat diese Organisation schon in ihren Reihen. Rund drei Millionen Euro müssen noch an Spenden gesammelt werden, um das Hotel zu bauen.

Ein ehemaliges Frauengefängnis soll zu einem 66 Zimmer umfassenden vier Sterne Hotel umgebaut werden. Die Gesamtkosten werden auf 13 Millionen Euro beziffert und es soll bereits 2010 eröffnet werden. Auch 14 Altenwohnungen sollen integriert werden.

Durch diesen Bau sollen 40 neue Arbeitsplätze für die überwiegend Obdachlosen und sozial ganz unten angekommenen Menschen geschaffen werden. Wer die BISS-Macherin Denninger erlebt, zweifelt nicht an der Entstehung des Projekts "Hotel BISS".


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: München, Bürger, Luxus, Schwierigkeit
Quelle: www.sueddeutsche.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2007 13:26 Uhr von jsbach
 
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Der Autor kennt die Zeitung BISS, die überwiegend von Obdachlosen in der Stadt verkauft wird. Selbst der ermordete Modezar Rudolph Moshammer
vermachte einen Teil seines Vermögens dieser Organisation.
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29.04.2007 15:05 Uhr von snacker
 
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13 Millionen auf 40 Arbeitsplätze? Ehm wieso gibt man 13MILLIONEN Euro aus um für 40 Menschen arbeit zu schaffen? für 13 Millionen Euro könnte man 1000 Menschen ein Leben lang versorgen.
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29.04.2007 15:34 Uhr von Saxenpaule
 
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@snacker: Von 13.000€ kann man also einen Menschen sein Leben lang versorgen??? Das wäre genau der Anteil der einem von 1000 bei 13.000.000€ bliebe.

Da ist es so schon besser. Ob es natürlich ein Luxushotel sein muss ist eine andere Frage, aber man muss sich ja von den normalen Hotels abheben um auch Kunden zu bekommen. Gerade wenns in der Gegend schon genügend normale Hotels gibt.
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29.04.2007 15:50 Uhr von HarryL2
 
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@snacker: Andere hochpreisige Hotels verschlingen im Aufbau auch
nicht weniger Geld.
Du vergisst wohl das später auch Einnahmen daraus
entstehen.
Rechnen wir mal sehr sehr optimistisch:
200 Euro die Nacht pro Zimmer, das ganze Jahr ausgebucht.
200 x 66 x 365 = 4´818´000 Euro Umsatz pro Jahr.

Oder 100 Euro das Zimmer und nur 1/4 ausgebucht.
Immer noch 602´250 Euro Umsatz.
Das Geld kommt schon irgendwann wieder rein.

Finanziere 1000 Leuten ihr Leben davon und das Geld
kommt nicht mehr rein.
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29.04.2007 15:52 Uhr von HarryL2
 
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Nachtrag @snacker, saxenpaule: He he, ist mir gar nicht aufgefallen. 13.000 Euro für den Rest
des Lebens wäre wirklich mager.
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30.04.2007 00:53 Uhr von bress
 
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sinn des ganzen es geht ja bei dem projekt auch nicht darum, irgendjemand geld in den hintern zu schieben, sondern arbeits- und obdachlos gewordenen menschen einen weg aus ihrer situation heraus zu geben. und dazu gehören die projekte von biss nun mal. es herrschen dort übrigens sehr strenge regeln, vor allem, was den umgang mit alkohol anbelangt, man will dafür sorgen, dass die menschen selber wieder in die spur kommen und nicht einfach nur auf finanzielle hilfe warten... von daher: warum nicht auch ein luxushotel? wenn damit auf dauer etwa 40 leute von der straße wegkommen, die den echten willen haben, wieder ein "geregeltes" leben zu führen ist das sicher okay...

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