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Paderborn: Über 2.000 Demonstranten gegen rechte Kundgebung

Am gestrigen Samstag wurde eine Veranstaltung einer rechten Gruppe in Paderborn abgehalten. An der einstündigen Aktion nahmen etwa 100 Personen teil, so die Polizei.

Gegen diese rechte Kundgebung wurden verschiedene Protestveranstaltungen abgehalten. Hier beteiligten sich mehr als 2.000 Personen. u. a. wurde ein Friedensgebet gesprochen.

In Kamen gab es ebenfalls eine rechte Veranstaltung, hier zeigten etwa 250 Menschen Flagge gegen die rechte Aktion. Der Bürgermeister von Kamen nahm auch an der Gegendemonstration teil.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Paderborn, Demonstrant, Kundgebung
Quelle: www.wdr.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2007 14:54 Uhr von AntifaRuschi
 
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Bei dieser Gelegenheit hättest/n Du/Sie direkt noch einen Hinweis auf den Unterschied zur Demo/Aktion/Kundgebung in Minden geben können. Dort wurde etwa 170 RechtsextremistInnen der Weg von von ca. 850 PolizistInnen gewaltsam Freigeräumt.

Gestern war es anders. Eine kleine Anzahl Antifaschisten (etwa 60-100) blockierte die Hälfte des Platzes, der für die Nazikundgebung vorgesehen war. So konnte die Kundgebung der Nazis nur 20 Minuten gehalten werden statt der geplanten 3 Stunden.

Doch das Vorgehen der Polizei gestern war vollkommen inakzeptabel, uns wurde die Wahl gelassen zwischen den Platz freigeben und verdursten, da uns systematisch von PolizistInnen jegliche Versorgungswege abgeschnitten wurden. So wurden Leute, die die von den anderen Demos (auf den beiden Seiten des Halbkessels) geworfenen Wasserflaschen fingen, von PolizistInnen festgehalten und ihnen wurde das Wasser entrissen. Diese Methode erinnert stark an das Mittelalter, wo Burgen belagert und ausgehungert wurden. Noch nichtmal als die ersten Menschen umfielen bekamen wir Wasser. So mussten wir die Blockade 20 Minuten vor dem geplanten Ende auflösen.

Es bleibt nur noch die Erinnerung, dass die deutsche Polizei lieber radikalen Faschisten, als friedlichen, antifaschistischen GegendemonstrantInnen beisteht.
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29.04.2007 15:49 Uhr von ricosn
 
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@AntifaRuschi: Ach ja... immer das gleiche Bild. Die guten, noblen und ehrenhaften aber vorallem friedlichen ANTIFA-Anhänger. Ja, und dann die gewalttätige böse faschistische deutsche Polizei. Ich kann es nicht mehr hören.

Komischer Weise bietet sich mir auf Anti-Rechts Demos fast immer ein anderes Bild. Da werden Polizisten von ANTIFA-Anhängern, Autonomen und all dem anderen Pack beschimpft, mit Flaschen und Steinen beschmissen, bespuckt usw. Ihr seid doch genauso wie die Rechten.

Das die Beamten auch nur ihren Job tun fällt Euch im Traum nicht ein. Hauptsache gegen den Staat. Ich freu mich wieder auf den 1. Mai wenn ich wieder live miterleben darf wie Ihr Euch in den Städten austobt. Danke schonmal im vorraus.

Ich finde Demos gegen Rechts sind wichtig und vorallem notwendig. Darüber hinaus sollten aber auch endlich Demos gegen Linke- und Ausländerkriminalität stattfinden. Diese Straftaten übersteigen die Rechte Gewalttaten um ein vielfaches und stellt diese Leute auf eine Stufe mit dem Rechten Abschaum.
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29.04.2007 16:17 Uhr von AntifaRuschi
 
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@ricosn: Und das was du schreibst ist auch typisch.
Wir sind immer die bösen. Und das kannst du natürlich auch sagen, weil du ja sicherlich gestern dabei warst.

Wir haben GESESSEN. Und das fast die ganze Zeit. Die Polizei hat daraufhin berittene Polizisten an den Ort des Geschehens bringen lassen. Um uns einzuschüchtern. Wir haben gesessen. Das einzige, was die Polizei hätte provozieren können waren Rufe wie "Wir sind friedlich, was seid ihr?". Es flog nicht ein Stein. Nicht eine Flasche. Es fiel nicht einmal das Wort "Bulle" in irgendwelchen Megafonansagen.

Aber das wirst du nun nicht glauben, oder sagen dass das dann eine Ausnahme war. Aber komm doch bitte am 1. Mai hier nach Paderborn. Ich würde Geld wetten dass du dich wundern wirst, dass absolut garnichts passiert. Antifa-Arbeit hat nichts mit Randale zu tun.
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29.04.2007 16:32 Uhr von christi244
 
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Jepp, wir zeigen Flagge gegen rechts und wählen dann die CDU ;-) und erzählen was von Ausländer raus ... . Sehr merkwürdig alles!
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29.04.2007 16:38 Uhr von LinkeKlebe
 
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Jetzt mal ehrlich: Also mal ehrlich, ich war gestern in Paderborn und die asozialen Typen haben sich da einfach hingesetzt, obwohl die Polizei mehrfach aufgefordert hatte, Platz zu machen. Einfach lächerlich, dass die sich schlimmer als die blöden Rechten benehmen. Was soll das bringen?

PS: Steht auch alles im Polizeibericht:
http://www.presseportal.de/...
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29.04.2007 16:59 Uhr von AntifaRuschi
 
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Pfff Dass ich nicht lache... Friedlich, kommunikativ.... pah, die Anzeigen wegen Vermummung haben die Leute gekriegt, die ein Transpi hochgehalten haben und das zum Teil das Gesicht verdeckt hat. LÄCHERLICH.
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29.04.2007 17:06 Uhr von christi244
 
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Ach sooooooooooo ... ;-): Das Thema hieß also eigentlich ... wir wissen nicht so genau, was wir machen sollen an einem so schönen Nachmittag ... also veranstalten wir mal "Demo" gegen Rechts ;-) . Na dann ... . Gab´s auch kalte Drinks irgendwo?
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29.04.2007 17:58 Uhr von opppa
 
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Ich freue mich immer, wenn die regierenden Politiker zu Demonstrationen gegen einen politischen Gegner aufrufen!

Mich stört dabei nur, daß so viele (Irre . . äh) Leute diesen Aufrufen folgen!
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29.04.2007 18:07 Uhr von Nobunaga
 
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@Autor und andere: eigentlich heißt es doch "rechtsextrem" und nicht "rechts", nicht wahr (obwohl dann der Titel noch länger würde)? ist nämlich m.E. ein großer Unterschied (bin selber WEDER das eine NOCH das andere).
Solange sich die sogenannte Antifa und gewisse linksextreme Gruppen genauso benehmen wie ihre angeblichen Gegner, brauchen sie sich nicht über Kritik zu wundern.
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29.04.2007 18:27 Uhr von mad_justice
 
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Nobunaga: Selbst in der Politik heißt es "Bündnis gegen Rechts" und
nicht gegen Rechtsextreme.Rechtsextreme wären sie
viellecht,wenn sie auf Demos auch rauben,plündern und
gegen die Polizei vorgehen würden.
Antifa und Linksextreme sind meiner Sicht nach im Verhalten schlimmer wie Rechte.Denn auf den 1.Mai Demos interessiert es die Antifas und Linksextremen
schon längst nicht mehr ob es eine Deutsche Bank oder
ein Dönerladen ist,denn sie kleinschlagen.
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29.04.2007 18:35 Uhr von opppa
 
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mad_justice: Wir sind alle kleine Sünderlein, s´war immer so, s´war immer so . . . . .
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29.04.2007 18:40 Uhr von start-world
 
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Friedensgebet: 100 Mann und 2000 Gegendemonstranten, logisch das die 100 Mann die "bösen" waren , und 2000 Mann sich mal eben so zu einem Friedensgebet getroffen haben.
Gab bestimmt auch Kuchen von der Wohlfahrt und neue Birkenstockschuhe.
Warum machen immer alle gleich ne gegendemo? oder Bürgermeister nehmen dran teil? Ist das nur so Medienwirksam?
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30.04.2007 02:39 Uhr von q.fuchs
 
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@ start-world - Vielleicht weil sie im Gegensatz zu dir wissen, was uns bei immer größer werdender Akzeptanz von rechts-extremen Gedankengut blüht?

Es zeigt ja schon wirkung, schon alleine dadurch, dass es immerwieder Leute gibt, die sich solche Fragen überhaupt stellen. *kopfschüttel*
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30.04.2007 05:53 Uhr von Katatonia
 
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Herrlich Der Mob pöbelt wieder gegen Demonstrationen. Jetzt müssen sogar die Verhältnismäßigkeiten bei sitzenden Demonstranten maßlos überzogen werden, damit einige Bürger ihre perversen Antipathien ausleben können.

Es ist erschreckend, wie im immer größerenMaße dem braunen Gesindel eine Plattform geboten werden soll. Jetzt ist sogar öffentlicher Protest dagegen schon eine Sünde.
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30.04.2007 13:42 Uhr von Katatonia
 
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@Fang die Katz: Du scheinst überhaupt nicht zu verstehen, um was es mir und anderen geht. Natürlich, es ist doch wohl logisch, dass die eine Seite eine angemeldete Demonstration ist und die andere in direkter Nähe nicht. Wie auch in der News zu lesen, war es eine Protestveranstaltung und als diese solltest du das auch sehen.

Hier grundgesetzliche Ängste zu schüren und gleichzeitig insgeheim eine extremistische Demonstration moralisch zu legitimieren mit dem Hinweis auf Demonstrationsfreiheit ist doch schon sehr fragwürdig.

Ich sehe überhaupt nichts verwerfliches dabei, eine solche Demonstration mit maßenden, nicht gewaltvollen Taten und Mitteln zu stören, auch wenn sie legitim und gesetzlich korrekt ist. Genau diese Demonstration wird von Leuten missbraucht, die sich herzlich wenig um das Grundgesetz Deutschlands kümmern.

Fiktiv: Wenn rechtsextreme Parteien und Gruppen die Bundesrepublik aufgrund deines Protestverbotes unterwandern, ist es mit dem Grundgesetz im übrigen auch nicht mehr weit her.

Selbst der Bürgermeister nahm an einer Gegendemonstration teil... Prävention ist also angesagt. Im notfall auch mit ungesetzlichen Mitteln.

Hitler ist damals auch mit den gesetzlich-demokratischen Mitteln an die Macht gekommen. Das beweist, eine wehrhafte Demokratie lebt nicht allein von Gesetzen, sondern auch von seinen Bürgern.
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06.05.2007 20:23 Uhr von Nessy
 
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Gut und Wichtig: gegen Rechts kann man nicht genug Flagge zeigen. Sonst denken die Nazis noch, sie hätten Unterstützung in der breiten Bevolkerung!

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