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Ist Teamwork die Ursache für mangelnde Leistung im Arbeitsleben?

Die Fähigkeit zum guten Teamplayer, die zum Standard in Bewerbungsschreiben zählt, scheint im Arbeitsleben zum Hemmnis zu werden: Tatsächlich zeigen Menschen in der Gruppe weniger Leistung, als bei alleiniger Verantwortung.

Diese als soziales Faulenzen oder Ringelmann-Effekt bezeichnete Erscheinung (benannt nach Max Ringelmann, der dies bereits im Jahr 1880 untersucht hat) resultiert in erster Linie aus mangelnder Motivation.

Einen positiven Aspekt der Teamarbeit stellt die Senkung der Fehlerquote dar. Doch der Ringelmann-Effekt scheint nachzulassen: Mittels Leistungskontrolle wird der Druck auf den Arbeitnehmer erhöht, die Zurückhaltung bei Projekten wird so verringert.


WebReporter: cozmixx
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Leistung, Ursache
Quelle: www.spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2007 12:28 Uhr von Johnny Cash
 
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Ich: würde mal sagen das kommt auf die jeweiligen Personen drauf an. Ansonsten kann man als Arbeitsgruppe eine Menge erreichen.
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29.04.2007 12:33 Uhr von traveler25
 
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meine meinung: ich denke teamwork ist super, solange es wie mein vorredner schon sagte, die richtigen leute sind und das team nicht zu groß ist.

was mich eher demotiviert ist ständige leistungskontrolle und überwachung.
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29.04.2007 12:42 Uhr von Heinrich1871
 
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Teamwork ist eine schöne Zier, doch weiter kommt man ohne ihr!
Ein guter Teamplayer kommt in der Regel aus der Haupt-oder Realschule. Im Gymnasium geht es in den letzten Jahren mit den Ellbogen weiter. Das Beste Abi zählt, nicht der Beste Teamspieler.
Sind Führungskräfte tatsächlich Teamspieler? Ich meine nein, denn sonst können Sie nicht führen(entscheiden). Im Team ist es ähnlich wie bei Beamten, alle sind informiert, entscheiden tut keiner.
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29.04.2007 12:49 Uhr von Jimyp
 
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Kann ich bestätigen! Alleine arbeitet es sich in der Regel einfacher und schneller. In vielen Fällen hat man beim Teamwork immer faule Leute dabei, die sich auf die anderen verlassen und nichts machen!
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29.04.2007 16:04 Uhr von LinkeKlebe
 
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Das weiss doch jeder Also das Teamwork nichts bringt weiss doch jeder. Schon in der Schule merkt man es doch, nur die schlechten Lehrer lassen viel Teamworkaufgaben machen. Ihr wisst doch, was die Abkürzung für TEAM ist, Toll Ein Anderer Machts.
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29.04.2007 17:23 Uhr von la_iguana
 
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jedes Team: ist so gut wie sein Tamleader. Ohne die gehts eben nicht.
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29.04.2007 17:35 Uhr von opppa
 
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Das beste Beispiel: für ein "erfolgreiches" Team sitzt doch in Berlin in der Regierung!

Was der Eine nicht macht, lässt der Andere liegen!

Und das Wichtigste: Keiner ist verantwortlich!
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29.04.2007 17:40 Uhr von baz
 
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nur bei männern: hatte mal in ner fernsehsendung gesehen, dass dieser effekt nur auftritt, wenn männer zusammen arbeiten. frauen würden ihre leistung im team aber eher steigen.
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29.04.2007 18:04 Uhr von b.t.k.
 
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um ein guter Teamleader zu sein, muss man auch ein: guter Teamplayer sein.... Egoisten und Einzelgänger sind da nicht gefragt...
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29.04.2007 21:51 Uhr von KingChimera
 
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Heißt ja nicht umsonst: Team = Toll, ein anderer machts

Wenn genügend Bereitschaft und Wille im Team vorhanden ist, ist das für jeden Beteiligten von Vorteil, da man sich so gegenseitig "befruchtet". Ist jedoch eine "faule Sau" dabei, die ohne Arbeit ein gutes Ergebnis einfahren will, hat sich das ganze natürlich erledigt.

Noch schlimmer wirds nur dann wenn die "faule Sau" gerne auch den Besserwisser raushängen lässt...

Servus, greetz KingChimera
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29.04.2007 22:01 Uhr von Jorka
 
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Das kenne ich: habe schon einige Male mit Leuten im Team zusammengearbeitet, Resultat: Einer oder bestenfalls zwei machen die Löwenarbeit, der Rest verspricht seinen Teil zu machen, doch letztendlich kommt dann gar nichts oder erst in aller aller letzter Minute.

Ich kann auch viel besser alleine arbeiten.
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29.04.2007 22:23 Uhr von Mond-13
 
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Lieber allein: Teamwork kann auch bedeuten, das der eine gegen den anderen mobbt oder unnötig hetzt, weil jeder Mensch von Natur aus ein anderes Temperament besitzt. Von daher arbeite ich z.B. lieber alleine, da komme ich viel schneller zu einem Ergebnis oder schaffe mehr.
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29.04.2007 22:28 Uhr von Götterspötter
 
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@Baz ......: frag mal Frauen in Berufsleben - was die von einem "Frauen-Team" halten .....

nicht das man "das" pauschalisieren kann - aber Frauen "kämpfen" anders - meistens leider immer noch mit "Intrigen" und "Tratschen" ..... muss ich leider in unserer Firma auch oft beobachten. Und ganz schlimm wird es, wenn eine Frau als Teamleader oder "Vorgesetzter" eingesetzt wird. Männer akzeptieren das schneller als Frauen - die vieles dann als persönlichen Angriff sehen.
Und schnell artet das in wildes "Mobbing" aus ....

Männer kämpfen meistens viel brachialer - da wird öfter mal "auf den Tisch gehauen" oder "mal laut bebrüllt" .... das ist zwar auch "urzeitliches Grunzen und Brust-klopfen" ... so steht oft schnell fest wer sich am besten "durchsetzten" wird in der Gruppe.

Mein alter Boss hat immer gesagt :) ..... "Wenn ich nicht öfter mal brüllen würde - hört mir ja keiner zu!" ..... :) ... und eigentich hatte er irgendwie recht :)
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29.04.2007 22:38 Uhr von Götterspötter
 
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glaube das "Problem" ..... ist eher woanders zu suchen !! .....

Das Stichwort ist glaube ich nicht "Teamleader" ... sondern .... Das 90iger Mode-implantat "junges Team" !!!!!

In den letzten 5 Firmen-projekten an dennen ich gearbeitet hatte - war immer das Team das Beste, welches eine gute Mischung aus allen "Generationen" vorweisen konnte. Ich glaube die Mischung "Erfahrung" - "Ergeiz" und "unterschiedliche Lebenserfahrung" bringt ein Team wirklich sehr weit und es gibt weniger Spannungen .

In dem "jungen Team" herschte meisten "Konkurenz-druck" vor. Weil man meistens nur eine monogame Gruppe von "Karierre-Geiern" hatte und das "Ellenbogen-gestosse" zog sich wie ein roter Faden durch das Projekt ....

ist meine Erfahrung und Beobachtung .....
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29.04.2007 22:41 Uhr von bigpapa
 
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kann nur von mir reden, in ein Team wird selten das gemacht was sinnvoll ist, sondern das was und wie der beliebteste (und nicht unbedingt der schlauste) des Teams will.

Ich hab schon in der Schule Teamarbeit gehasst. Teams sind in der Praxis selten positiv. Team oder nicht, jeder versucht sich nach besten Kräften hervorzuheben. Leuten den ein Team über die eigenen Intressen gehn sind seltener als 6 Richtige im Lotto.

Ich persönlich mach meine Ausgabe am liebsten allein, mit den vollen Risiko das ich wenn ich ein Fehler mache, halt kein hab auf den ich das abschieben kann.

Und ich glaube auch das unsere Gesellschaft absolut NICHT in der Praxis zu vernünftiger Teamarbeit fähig ist.

Gruß

BIGPAPA
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30.04.2007 00:58 Uhr von LinksGleichRechts
 
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Teamarbeit wäre effizienter: wenn die Leute alle gut arbeiten würden und aufeinander abgestimmt wären. Nur so etwas gibt es leider nur selten.
Es ist immer ein Depp dabei der faul ist und die Arbeit nur als Geldquelle sieht. Solche Leute bringen alles durcheinander und machen das Arbeitsklima total beschissen. Und wenn man die beim Chef meldet wird man als "Petzer" o.Ä. abgestempelt, ja sogar vom Chef selbst.
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30.04.2007 15:39 Uhr von Thethrill
 
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Kennt man aus der Schule: Wenn der Lehrer das Wort "Gruppenarbeit" benutzte wusste man sofort: "Der hat keinen Bock mehr."

Für die Lehrer ist es Entspannung, für die Schüler auch.
Es sei denn man will etwas erreichen, dann ist es stumpfes Angetreibe von faulen Mitschülern und am Ende die Arbeit eines einzelnen, während die anderen gute Noten fürs Nichtstun kassieren.

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