Lateinischer Spruch "In vino veritas" gilt immer weniger
Dass im Wein die Wahrheit liegen soll, wird von Kennern der Materie immer mehr bezweifelt. Die in Fachkreisen so genannten "Kuckucksweine" würden immens zunehmen. Daher verwundert es nicht, dass immer öfter Betrüger am Werk sind.
Bei Flaschenpreisen von mehreren zehntausend Euro und Kollektionen von über 200 Jahre alten Weinen, die zu Auktionen gelangen, haben Experten zur Absicherung sehr aufwändige Untersuchungsmethoden entwickelt.
Der Weinhändler Hardy Rodenstock soll einem amerikanischen Milliardär für rund eine halbe Million Dollar vier Flaschen gefälschten Wein aus dem 18. Jahrhundert verkauft haben. Dies wurde von dem Lebemann Rodenstock zurückgewiesen.