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Priestermangel: Der Papst hätte eine Lösung, aber die wird nicht gewollt

In Deutschland und anderen europäischen Ländern besteht ein Mangel an Priestern, den Papst Benedikt XVI. gern beseitigen würde, indem man Priester aus afrikanischen Ländern, die es dort zur Genüge gibt, im europäischen Raum einsetzen könnte.

Gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT äußerte sich Prälat Obiora Ike, der im Bistum Enugu in Nigeria tätig war.

Die Priester aus afrikanischen Ländern, Indien und Polen wären gern dazu bereit "zu teilen" und im Dienst der Kirche in anderen Ländern tätig zu werden. Das Problem ist aber, dass dieses Angebot des Papstes nicht auf Gegenliebe stößt, meint Ike.


WebReporter: Ingo_S
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst, Priester, Lösung
Quelle: www.kath.net

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2007 19:52 Uhr von Ingo_S
 
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Ich denke, dass die hiesigen Gotteshäuser diese Angebote annehmen sollten und die Bedenken wegen sprachlicher Probleme, lassen sich sicher auch schnell lösen...
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28.04.2007 20:47 Uhr von Götterspötter
 
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könnte spannend werden :): so ein ultra rechten polnischer Priester in Kölle zum Beispiel :) ..... wenn der jeden Sonntag einen kleinen CSD vor der Kirche hat :D ...... und keine nicht seine Schlägertruppen anrufen der die Demo dann "auflöst" ....

aber vieleicht wäre das wirklich nicht schlecht - als Austausch der Kulturen .... ein bischen helfen würde es bestimmt :)
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28.04.2007 22:12 Uhr von Beatberater
 
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Keine schlechte Idee: Fragt sich nur wie einerseits die Akzeptanz in den Ländern sein würde.Und ob dann nicht ein Boom ausbrechen würde und viele Afrikaner dann auf einmal den Wunsch verspüren auch Priester zu werden und damit vielleicht ihre Chance darin sehen daurch in reichere Länder zu kommen weil sie vieleicht in ihrer Heimat in "Armut" leben.
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28.04.2007 23:06 Uhr von Timmer
 
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Klar, keine Gegenliebe weil: wer will bei den Predigten einen Aktzent raushören, einen farbigen am Altar sehen oder einen Inder, der ein Mittelding aus farbig und Pole ist...?^^

Natürlich ist das nicht die offizielle Aussage...
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28.04.2007 23:08 Uhr von Gunny007
 
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schwachsinn: von einem alten mann. die kat. kirche, bzw der vatikan sollte die ehe, sprich sex, erlauben, und basta. dann ist das ein recht kriesensicherer job bei dem es keine personalnot geben wird.
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29.04.2007 01:07 Uhr von freak0711
 
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@Ekpyrosis: xD mir gings genauso...
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29.04.2007 09:29 Uhr von christi244
 
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Die Frage ist doch lohnt sich die Erweiterung des Priester-Arbeitsmarktes? Wenn ich mich so umhöre, wird eine Kirche nach der anderen geschlossen wegen des Ausbleibens von "Kundschaft". ;-)
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29.04.2007 09:47 Uhr von gift.zwerg
 
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Priesterimport: Wozu? Wenn keiner mehr Priester werden will und sowieso niemand mehr in die Kirche geht, hat sich das Problem bald von selbst erledigt. Filiale Deutschland geschlossen.
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29.04.2007 09:49 Uhr von FrAG-TaiPaN
 
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also ich fänd die Sache gut. bei uns an so einer Kirche ist auch ein indischer Priester (also Priester glaub ich noch nicht, aber so ein untergeordneter halt^^) und der macht dat janz jut.^^
aber ich denke auch, dass es schon richtig ist, dass immer weniger Leute in die Kirche gehen, und dass dann irgendwie das Verhältnis ja doch wieder stimmt.
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29.04.2007 09:54 Uhr von christi244
 
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FRAG: Sicherlich mag es schön sein, aber es muss sich rechnen. Alternativ zu den "Verkündungs-Tätigkeiten" eines Priesters, könnte ich mir im Falle eines Priester-Imports statt dessen eine Erweiterung "sozialer" Betreuung durch diese Priester vorstellen, also mehr im Sinne von Sozialarbeit, als von "Verkündung".
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29.04.2007 11:29 Uhr von FrAG-TaiPaN
 
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christi: Ja, da gebe ich dir Recht. Wobei sich die Aufgaben eines Priesters ja sowieso nicht ausschließlich auf Predigen beschränken sollten, oder?
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29.04.2007 11:31 Uhr von Johnny Cash
 
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Und: wenn sie Hunde an die Kanzel stellen. In so ein Ding kriegt mích keiner rein.....
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29.04.2007 11:35 Uhr von christi244
 
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FRAG/Johnny: @Frag
Das sehe ich wie Du. Von daher wäre gegen einen Ausbau sozialer Einrichtungen über die Ausführung ausländischer Geistlicher gar nichts einzuwenden. Und es läge sogar im Sinne der kirchlichen Aufgabengebiete, wenn ich dann "Reli" richtig verstehe.

@Johnny
Du sollst da auch nicht rein. Die Dinger werden langsam aber sicher eh veräußert. In Bielefeld z.B. wurde aus einer Kirche ein recht annehmbares Restaurant gemacht. Dient also auch der Kommunikation! ;-)
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29.04.2007 11:44 Uhr von hady
 
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Gibt´s doch jetzt schon! Zumindest als Aushilfen sind viele ausländische Pfarrer in Deutschland tätig. Aber damit wird nicht die Ursache des Problems gelöst.
Dass es in Deutschland keinen Priester-Nachwuchs mehr gibt, liegt vor allem am Zölibat und daran, dass Frauen in der katholischen Kirche nach wie vor kaum etwas zu sagen haben und im Gegensatz zur evangelischen Kirche das Priesteramt nicht bekleiden dürfen. Inzwischen haben die Laien (und somit v.a. die Frauen) Dank einiger neokonservativer Entscheidungsträger sogar wieder weniger Möglichkeit mitzuwirken als noch vor 10 Jahren!
Das geht in eine völlig falsche Richtung.
Die Kirche muss vollkommen umdenken und sollte IMHO als ersten Schritt das unnatürliche Zölibat fallen lassen. Freilich ist dieser Schritt radikal. Aber wenn die katholische Kirche nicht vollends den Bach runtergehen will, sind solche Reformen notwendig.
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29.04.2007 11:58 Uhr von christi244
 
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Hady: Klar müsste die Institution "Kirche" vollkommen umdenken. Das kann sie aber nicht, weil letztlich dann nämlich ihr gesamtes Konstrukt in die Binsen ginge. Sie müsste nämlich ihre gesamten Praktiken der letzten Jahrtausende in Abrede stellen und sich in Gänze von ihrer "göttlich gegebenen Weisheit" trennen, um auf normalem Boden zu agieren. Das hieße dann nämlich auch, dass Dekrete wie z.B. das Verbot von Verhütungsmitteln in Entwicklungsländern fallen und tatsächlich im entwicklungspolitischen Sinne real auf die Situation in diesen Ländern eingegangen werden müsste. Ohne Dogmen, ohne was auch immer, sondern schlichtweg wertfrei.

Hätte einen afrikanischen oder sonst wie exotischen Priester vor mir, so wäre bestimmt meine erste Frage an ihn, was er denn wohl in seinem Heimatland an sozialen Arbeiten geleistet hab außerhalb der Missionierung.
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01.05.2007 23:05 Uhr von omnibert
 
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Nicht der richtige Weg: Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Priester, der eine Sprachbarriere zu überwinden hat, für seine Pfarre optimal tätig sein kann.
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01.05.2007 23:59 Uhr von christi244
 
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Omnibert: Schon mal was davon gehört, dass man Sprachen lernen kann? Und dann ... gerade Leute aus der sogenannten Dritten Welt sprechen hervorragend Deutsch, wenigstens Afrikaner.
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02.05.2007 13:54 Uhr von megatrend
 
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konzeptioneller Fehler: katholische Priester, Mönche und Nonnen vermehren sich nicht und sind somit zum Aussterben verdammt. Man ändere das Konzept...
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03.05.2007 09:40 Uhr von Garviel
 
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@megatrend: Journalisten, Buchhalter oder Kfz-Mechaniker vermehren sich, aber nur selten kommen dabei (gute!)Journalisten, Buchhalter oder Kfz-Mechaniker raus... passt insofern nicht ganz, dein Vergleich.

Zur News: Wir hatten jahrelang einen Ghanaer als "Urlaubsvertretung" unseres Pfarrers. Er hat´s ja nicht wirklich schlecht gemacht, aber sein dem Deutschen nur entfernt ähnliches Genuschel war kaum zu verstehen und deshalb waren wir froh, als nach ein paar Jahren immer ein österreichischer Gefängnispfarrer in seinem eigenen Urlaub unseren Pfarrer vertreten hat...
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03.05.2007 22:33 Uhr von Nessy
 
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tja am Priestermangel ist die Kirche selber Schuld. Die Wege wurden eingeschlagen ohne weiter voraus zu denken.

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