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Amberg: Amokläufer erhält höchstmögliche Freiheitsstrafe

Das Landgericht Amberg sprach den 51-jährigen Hobbyjäger wegen Mordes, gefährlicher Körperverletzung und sechsfachen Mordversuchs für schuldig und verhängte eine lebenslängliche Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung.

Wie SN bereits berichtete, hatte der 51 Jahre alte Amokläufer im Oktober 2006 die jetzt geahndete Tat begangen. Der Täter feuerte damals in einer Gastwirtschaft um sich und tötete dabei einen Rentner.

Das Gericht stellte gegenüber dem Maschinenbauer die besondere Schwere seiner Schuld fest, so dass eine Entlassung auch nach 15 Jahren nicht sicher ist.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Freiheit, Amokläufer, Amberg, Freiheitsstrafe
Quelle: www.oberpfalznetz.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2007 08:25 Uhr von jsbach
 
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Die Sicherungsverwahrung ist absolut angebracht, da der jetzt
Verurteilte auch in seinem Schlußwort nichts zum Verbleib der
Tatwaffen gesagt hatte.
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27.04.2007 10:28 Uhr von shadow#
 
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dumm gelaufen: und was lernen wir daraus?
vorher überlegen, ob man jemanden jahrelang als arbeitslosen penner bezeichnet. jeder rastet früher oder später aus - wenn derjenige dann ein paar knarren daheim im schrank hat fällt das ergebnis eben etwas heftiger aus...
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27.04.2007 10:40 Uhr von jsbach
 
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@Leser/Bewerter der News: In dem zustehenden letzten Wort des Angeklagten
sagte dieser noch:" Ich wollte niemanden töten oder
etwas zu Leide tun". Danach zieht sich das Gericht gewöhnlich zur Beratung zurück. Der Vorsitzende Richter trat aber entgegen allen Gepflogenheiten nochmals in die Beweisaufnahme ein."Sagen sie jetzt wo die Waffen sind?". "Herr Vorsitzender, dazu will ich im Moment nichts sagen. !!!!
Einer der zahlreichen Prozeßbeobachter flüsterte:
"Das hat im jetzt ein paar Jahre Gefängnis gekostet".
Deshalb auch Sicherungsverwahrung, da die Bevölkerung nach seiner evtl. Haftentassung weiterhin in Angst vor einer erneuten Tat leben müsste.
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27.04.2007 11:14 Uhr von myfurde2
 
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Strafe zu hoch Sicher hat der Mann ein schreckliches Verbrechen begangen. Dennoch hat er "nur" einen Menschen getötet und sollte deshalb nicht anderst behandelt werden als andere Täter.

Sicherungsverwahrung sollte ausschließlich bei Wiederholungstätern verordnet werden bzw. bei Leuten bei denen davon auszugehen ist, dass sie nach 15 Jahren Haft noch eine Gefahr für die Gesellschaft sind. Davon kann hier wohl keine Rede sein. In meinen Augen handelt es sich mehr um einen politischen Prozess in dem man zeigen will, dass man hart gegen Amokläufer vorgeht.
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27.04.2007 11:18 Uhr von Monkeypunch
 
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Krank: ist sowas, aber warum beschwert sich hier niemand. Ein 15 Jähriger hat in Berlin seinen Lehrer geschlagen, da kam gleich die ganze braune Brut und möchtegern Konservative. Raus mit denen und bla bla bla und hast du nicht gesehen, Ehrenmorde......


aber hier ist nur einer Amok gelaufen und hat Menschen getötet und kaum einer regt sich auf.
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27.04.2007 11:29 Uhr von Iceman05
 
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@Monkey: Paranoia noch nicht überwunden?
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27.04.2007 14:29 Uhr von Garviel
 
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@Müntesfeind: Sicher. KÖNNTE! Du vergisst aber, was wir dann auch hätten: Nämlich mehr Morde statt weniger. Willst du das? Ich nicht.

@myfurde: Die Tatwaffen sind noch nicht gefunden. Das lässt zumindest die Befürchtung zu, der Täter könnte sie nach seiner Entlassung noch zu etwas gebrauchen wollen. Und die Zulässigkeit der Sicherungsverwahrung muss ohnehin zu gegebener Zeit überprüft werden.

Insofern: Ein sehr hartes Urteil, das aber IMHO korrekt ist.

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