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Schweiz: Drogenring gesprengt - 430 Kilogramm Haschisch sichergestellt

Im Rahmen einer Ermittlung gegen einen Drogenring in Holland, Deutschland, Spanien und der Schweiz sind insgesamt 430 Kilogramm Haschisch sichergestellt worden.

Als Hauptverdächtiger gilt ein 37 Jahre alter Mann aus Deutschland. Als Kontaktpersonen des Deutschen gelten ein Kaufmann (52) und eine Prostituierte aus den Niederlanden (32). Auch in einer Wohnung in Zürich wurde Haschisch gefunden.

Die festgenommenen Personen befinden sich zurzeit in Untersuchungshaft, machten bisher jedoch keinerlei Aussage.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Sicherheit, Droge, Kilogramm, Haschisch
Quelle: www.blick.ch
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2007 14:25 Uhr von HEINZMEMBER
 
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Menno: dat gute Zeuch, die Idioten vernichten das doch! *kopfschüttel*
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26.04.2007 14:27 Uhr von traveler25
 
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mir will das nicht in den kopf ein staat kann doch nicht einfach eine pflanze verbieten.
und dazu noch eine die positive wirkungen haben kann. erst kürzlich hab ich auf arte nen bericht gesehen ... da ging es um neuartige medikamente aus cannabis-pflanzen!
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26.04.2007 14:32 Uhr von JCR
 
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@ Traveler: Was der Staat macht, muss eben nicht unbedingt Sinn ergeben. Und was Cannabis angeht, ist die deutsche Regierung wohl noch konservativer als der Vatikan.

Hauptsache, die Leute zahlen ihre Tabak-und Branntwein-Steuer und konsumieren besagte Produkte massenweise, das entlastet letztendlich auch die Rentenkassen.
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26.04.2007 14:45 Uhr von traveler25
 
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@JCR: genau richtig! aber das isses ja - der staat könnte doch einen kontrollierten verkauf gestatten - nimmt dadurch noch mehr steuern ein und der konsument kann sicher sein dass das zeug mit nichts gefährlichem gestreckt wurde.
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26.04.2007 14:50 Uhr von ElaineM
 
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Der Hanf ist aber eine Gefahr für die Wirtschaft...
Denn aus der Hanfpflanze lassen sich viele tolle Dinge herstellen...

Werkstoffe:

Baustoffplatten
Dämmstoffe
Dichtmaterial (Werg)
Zuschlagstoff für Hohlraumziegel
Faser-Verbundwerkstoffe u. a. für automobile Anwendungen
Pflanzensubstrate
Einstreu

Kosmetika:

Cremes
Massageöl
Seife
Shampoo, Schaumbad

Medikamente:

Extrakte
Kombinationspräparate
Monopräparate, beispielsweise Dronabinol
Inhalationspräparate NLe
Drogen

Nahrungsmittel:

Futtermittel
Öl (Hanföl), Margarine, Fette
Samen, Wurzel Hanfriegel
Öle,

Ölprodukte:

Öl zur Herstellung von Druck- bzw. Ölfarben sowie Kitt- und Spachtelmassen
Kunststoffe aus Öl
Tenside
Papiere, Vliese, Zellstoffe, natürliche Dämmstoffe
Bücher sowie deren textile Bindung und Einbände
Standard- und hochwertige Spezialpapiere und -zellstoffe
Vliese
Stoffe (Kurz- und Langfasern)
Bekleidung und Textilien
Bestandteil von Brems- und Kupplungsbelägen
Fäden, Netze, Seile
Geo- und Agrartextilien (Abdeckungen gegen Erosion, Trennmatten, Schutz des Ballens von Bäumen beim Transport)
Planen, Säcke, Segeltücher, Tücher
Teppiche


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26.04.2007 15:55 Uhr von knetfigur
 
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Arrghh: Jetzt steigen doch wohl hoffentlich net die Preise... o_O
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26.04.2007 17:10 Uhr von HEINZMEMBER
 
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Elaine: hat es GENAU erfasst.

Dass hanf ÜBERHAUPT illegal ist, ist auch nur auf eine handvoll Kampagnen der Textilindustrie in den USA zurückzuführen. So Leute können sowas nämlich über die Zeitungen die ihnen gehören super vorantreiben.

___
*Hearst news Network*
William Randolph Hearst, Medienmogul hatte um 1935 sehr viel Geld in Nutzholz und Papierfabriken investiert. Als die Papierproduktion mit Hanf preisgünstiger zu werden drohte, befürchtete er hohe finanzielle Verluste.

Deshalb startete er über sein für damalige Verhältnisse riesiges Mediennetzwerk PR-Kampagnen wie z.B.: "Marijuana macht innerhalb von 30 Tagen aus Kindern Unholde: Haschisch stachelt zur Blutlust an!"
___
*Dupont*
1935 entwickelte die Firma DuPont die synthetischen Produkte Nylon und Rayon, welche in direkter Konkurrenz zu Hanf als Grundstoff zur Textilerzeugung standen. DuPont hatte dank der Cannabis-Pflanze ebenfalls bereits beträchtliche Verlusteeingefahren. Andrew Mellon, Hauptgeldgeber DuPonts ernannte einen Bekannten, Harry Anslinger, als Vorsitzenden des Federal Bureau of Narcotics. Dieser sagte vor dem US-Kongress über die Gefahren, die von Cannabis ausgehen, aus. (Nachtrag: Mellon und Anslinger waren sogar verschwägert!!!)

1937 wurde Cannabis in den USA verboten. Das Verbot war in Einklang mit der Prohibition - allerdings führte das Alkoholverbot lediglich zum Aufschwung der organisierten Kriminalität.

Seit den 1970er Jahren, werden Hanffelder mit Paraquat besprüht. [3] Umweltschützer kritisieren dieses Vorgehen, da es mehr schade als letztendlich der Cannabis-Konsum. Dass selbst der Hersteller des Gifts, Chevron, das Ende des großflächigen Einsatzes forderte, veranlasste US-Präsident Ronald Reagan zu der lapidaren Aussage: "Marijuana ist eine illegale und gefährliche Droge. Wenn man sie nicht konsumiert, braucht man sich auch keine Sorgen zu machen."
___
*George Bush Senior*
Sein Nachfolger George Bush war zuvor Direktor der US Drug Force und ironischerweise zwischen 1977 und 1979 aber auch Chef des Pharmakonzerns Eli Lilly Company. Eli Lilly versucht, die aktiven Ingredienzen von Cannabis zu synthetisieren. Bei Legalisierung Cannabis´ droht der Lilly-Company daher der Verlust von rund einem Drittel ihrer patentierten Erzeugnisse - darunter auch der chemische Verbindung Darvon - verlieren.

Die Bush-Familie hat noch immer eine gewisse Kontrolle über den Lilly-Konzern. Das erklärt vielleicht auch, warum der Ex-Präsident bis heute ein strikter Cannabis-Gegner ist.

Zum Schluss noch eine Anekdote:
Als Bush im zweiten Weltkrieg über dem Pazifik abgeschossen wurde, rettete er sich mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug. Und das Gewebe des Fallschirms bestand - Na, erraten? - komplett aus feinsten Hanf-Materialien. Wirklich ein Glück für Mr. Bush, dass die Pflanze damals noch legal war.
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26.04.2007 17:11 Uhr von HEINZMEMBER
 
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und @knetfigur: Nein die preise steigen nicht nur wegen 430Kilo. Hasch nimmt ja nich viel Platz weg und ist leicht zu transportieren. Höchstens in der direkten Umgebung wird es zu vorrübergehenden Engpässen kommen ^^
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26.04.2007 17:30 Uhr von Faibel
 
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blick.ch übertreibt (mal wieder): seriöseren quellen zufolge waren die 430 kilogramm der nachgewiesen jahresumsatz.

http://www.sueddeutsche.de/...

sichergestellt wurden 25 kilo dope - soviel wird in deutschland in der mittagspause verqualmt. ;-)

also keine panik, es wird keine engpässe geben und der preis wird auch nicht steigen.

aber blick.ch dürfte dafür nen paar zeitungen mehr verkaufen.

ist ähnlich wie mit paris und britney hier. ;-))

lg
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26.04.2007 20:49 Uhr von jsbach
 
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Da mag ja @elaineM ja Recht: haben, aber es ist doch die Minderheit, die dieser "Kraut" dampft. Von mir aus trotz allem
für und wider: ich hab als alter Mann auch in meiner Jugend-ja das war ich mal- und da gab es das Zeug auch schon, noch nie so einen Joint reingezogen..

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