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Afrika: Vom Westen zugesagte Entwicklungshilfe fließt nur spärlich

Auf dem letzten G8-Gipfel vor zwei Jahren einigten sich die Industrieländer darauf, bis zum Jahr 2010 afrikanischen Ländern rund 50 Mrd. US-Dollar Entwicklungshilfe-Gelder zukommen zu lassen. Bisher gab es jedoch nur zehn Prozent dieser Summe.

"Wenn die Bemühungen, die Hilfe bis 2010 zu verdoppeln, nicht bald verstärkt werden, wird es zu spät sein", warnte Kofi Annan, Vorsitzender des Africa Progress Panel (APP). Annan fordert, dass jedes Jahr mindestens fünf Mrd. Dollar fließen müssen.

Im Gespräch mit Annan sicherten die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der britische Premier Tony Blair zu, die versprochenen Ziele auch einzuhalten. Merkel betonte, dass allerdings nur Länder mit guter Regierung unterstützt werden.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Entwicklung, Afrika, Westen, Entwicklungshilfe
Quelle: www.spiegel.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2007 11:06 Uhr von reziprok
 
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Bringt ja eh nix: denen die Kohle zu schenken. So werden sie nie selbstständig werden. Zudem sind die Probleme in Afrika ja zumeist hausgemacht. Da bekriegt sich ja jeder Stamm mit jedem etc... Die Kohle wird dann wahrscheinlich eh für den Kauf neuer Waffen ausgegeben.
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25.04.2007 11:09 Uhr von HolyLord99
 
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reziprok: Schön, dass du immer wieder freiwillig deine Unwissenheit publik machst :)
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25.04.2007 11:32 Uhr von reziprok
 
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@ holylord99: Na, wenn Du meinst....

Hier kann man nachlesen, was Spenden an solche Staaten bringen. Das untere Kapitel ist sehr interessant:

http://www.spiegel.de/...



http://www.welt.de/...
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25.04.2007 12:02 Uhr von 240878
 
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bringt nix: einfach geld reinpumpen bringt eh nix.

inzwischen haben es wohl alle begriefen das man mehr als geld braucht um diese länder auf die beine zu bringen.

lieber direkte hilfs/förderprojekte die nicht über die regierung gehen fördern.
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25.04.2007 12:03 Uhr von JP_Walker
 
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spenden an afrika: und selbst in Schulden versinken
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25.04.2007 12:10 Uhr von Faibel
 
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tja, rezi: wenn wir da "vor ort" nicht helfen wollen, sollen, können, wie auch immer, dann sollten wir uns damit abfinden, das diese menschen zu uns kommen um sich ein stück von unseren kuchen zu holen.

wem ist das zu verübeln?
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25.04.2007 12:18 Uhr von MiA.MaX
 
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Geld reinpumpen = sinnlos ! Statt Geld zu schicken, sollte die ganze Kohle lieber in Helfer und Ingenieure investiert werden, welche da unten den Leuten helfen etwas aufzubauen !

Solange das Geld einfach kommt und sie selbst nix machen müssen wird sich nie was ändern.

Hilfs- /Aufbauprojekte Ja, Geldpumpen NEIN !
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25.04.2007 12:22 Uhr von flecher
 
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Wo soll denn das ganze Geld überhaupt her kommen??
Denken die da auch mal dran oder meinen die das bei uns das Geld auf den Bäumen wächst!!
Die sollen froh sein wenn sie überhaupt etwas bekommen und sich nicht darüber aufregen wenn mal nicht so viel Geld dahin kommt!
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25.04.2007 13:00 Uhr von Curse
 
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@ Faibel: Und dann müssen sie damit rechnen, dass wir uns militärisch verteidigen.

Wie auch immer, Afrika wird den kürzeren ziehen und daran sind sie nun mal großteils selbst Schuld, auch wenn Holylord das in seiner kleinen pazifistischen alle-lieben-sich-dolle-Welt nicht vorstellen kann.
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25.04.2007 13:53 Uhr von Faibel
 
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@ curse gut so,: das es noch menschen gibt, die einen gesunden menschenverstand haben.

und damit meine ich nicht dich, sondern den holylord!

;-)
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25.04.2007 13:54 Uhr von 240878
 
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@flecher, faible: ihr solltet lieber sagen das der westen selber schuld ist. solang einige wenige westliche firmen sich an den rohstoffen afrikas bereichern kann es dort natürlich nicht aufwärts gehen.
der reichtum des westens gründet sich ja zum großteil aus der ausbeutung afrikas. rohstoffe für lau sind selten. ;)

man sollte nicht vergessen das europa nach seinen kolonialzeiten auf der ganzen welt, besonders afrika, ein chaos hinterlassen hat.
wahllose grenziehungen der kolonialstaaten sind für viele kriege da unten verantwortlich.

afrika nicht zu helfen ist dumm und blind.
es geht nur um die art wie man hilft.
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25.04.2007 14:12 Uhr von Faibel
 
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ich glaub da hast du mich nicht richtig verstanden.

ich denke schon, das es an der zeit ist, an eine "umverteilung" zu denken.

auch wenn wir dafür was von unseren wohlstand abgeben müssen. wie du schon richtig erkannt hast, kommt unser wohlstand u.a. auch daher, das wir div. länder ausgebeutet haben und auch noch heute ausbeuten.

wer mag es den "ausgebeuteten" verdenken, das sie da nun kein bock mehr drauf haben.

wir leben nunmal heute in einen globalen dorf.

lg
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25.04.2007 19:36 Uhr von Bleifuss88
 
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Da muss wirklich was passieren: Bei der Entwicklungshilfe muss wirklich was geändert werden. Irgendwer muss das mal überwachen, was die mit dem Geld anfangen. Wenn sich der lokale Diktator das alles unter den Nagel reißt bringt das doch nix. Afrika muss es mal schaffen, auf die eigenen Beine zu kommen; die können doch nicht ewig so weiterleben. Die dortigen Regierungen müssen wissen wie man das Geld am besten einsetzt.
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25.04.2007 19:40 Uhr von ciaoextra
 
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Curse: ^Du scheinst zu vergessen, dass die weiße "Zivilisation" dort schon seit Jahrhundert, die Leute versklavt, ausbeutet und ruiniert (hat). Das Elend dort unten sind "wir" zum größten Teil schuld.
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27.04.2007 00:11 Uhr von Curse
 
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@ ciaoextra: "Wir" sind schon mal an gar nichts schuld.

Der Westen hat oft genug versucht, Afrika zu helfen, aber der Dank sind immer wieder Konflikte und wenn "wir" versuchen diese zu lösen, geht man militärisch auf uns los.

Ehemals "reiche" Länder wurden von Afrikanern herunter gewirtschaftet, die Entwicklungshilfe versickert auf privaten Konten und finanziert Waffen.

Was also ist unsere Schuld? Das die Leute dort auf Warlords und Korruption stehen?

Im Endeffekt hat man eine ähnliche Situation wie nach dem 2. WK in Europa... nur das Europa die Hilfe annahm, die Leute waren klug genug zu wissen, dass man sich zusammen raufen muss um wieder etwas zu erreichen.

Aber in Afrika? Die denken nicht bis morgen, Hauptsache drauf und möglichst viele andere töten...

Erst wenn die Bevölkerung dort gezeigt hat, dass sie sich "benehmen" kann - und ja, so wie der Westen es will, denn WIR helfen ihnen! - sollte man wirklich massiv Hilfestellung leisten.

Aber jetzt ist das nicht mehr als Geld- und Ressourcenvernichtung.


Und ob das politisch korrekt ist oder nicht, ist mir egal, Afrika hatte mehrfach Chancen und hat sie nicht genutzt. Selbst schuld.
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01.05.2007 03:30 Uhr von flecher
 
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ciaoextra: Ich bin nicht an deren ehlend dahinten Schuld!
Also wenn du dir den Schuh anziehen willst bitte aber meine Person hat nichts mit Sklavenhandel zu tun!
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01.05.2007 03:44 Uhr von flecher
 
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240878: Die Ureinwohner Afrikas sind doch die jenigen die ihr Land runter wirtschaften!
Dort werden Stammeskriege ausgetragen!
Mord ,Totschlag und Korruption ist dort an der Tagesordnung.
Geld dort rein zu pumpen ist der vollkommen falsche weg da die Gelder auf ihrgendwelchen Privatkonten landen wo von sich die Korrupten Herrscher dann Waffen einkaufen um die Bevölkerung weiter zu Terrorisieren..
Einzig in Südafrika wo bekanntlich die Weissen die Gesetze machen geht es gesittet zu.
Zeig mir doch mal ihrgendwelche Firmen die in Ruanda sich niederlassen wollen!
Ich hätte als Konzernchef angst um mein leben!
Und solange die die Korruption dort hinten regiert wird sich nie etwas ändern.
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06.08.2007 14:26 Uhr von GrosserLeser
 
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Nigeria-Connection: Klasse Sache, jetzt wird die Nigeria-Connection noch größer und werden noch mehr Leute in Europa abgezockt :)

http://www.419eater.com
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06.08.2007 16:59 Uhr von opppa
 
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Die Afrikaner sind dumm! Wie können sie nur glauben, daß sich irgendein europäischer Politiker an gegebene Versprechen hält

Diese Leute sind doch nur an die Macht gekommen, weil sie ihre Wähler brutalstmöglich belogen haben.

Und das bisschen "Entwicklungshilfe" wird in Afrika genauso von den Politikern abgeschöpft, wie in Europa die "Zuwendungen" der Wirtschaft an die politischen Parteien.

Wenn da irgendwo mal was beim Volk ankäme, dann wäre das ein Fehler im System!

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