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Nach Fehlern in Deutsch und Biologie: Weitere Pannen bei NRW-Zentralabitur

Die Serie von Fehlern seitens des NRW-Schulministeriums reißt nicht ab. Nach bereits aufgetretenen Fehlern in den Fächern Deutsch und Biologie (SN berichtete) gab es nun auch noch zwei Pannen in der Chemie-LK-Klausur.

So musste eine "unübliche Formulierung" durch eine angemessenere ersetzt werden, dies geschah noch rechtzeitig vor Prüfungsbeginn. Zu spät wurde ein Fehler in einer Abbildung entdeckt, er stellte jedoch kein Hindernis beim Lösen der Aufgabe dar.

Schulministerin Sommer zeigte sich verärgert über die aufgetretenen Fehler, bekräftigte jedoch gleichzeitig, dass kein Schüler benachteiligt worden sei. Sie ordnete an, alle noch zu bewältigenden Prüfungsaufgaben auf Richtigkeit zu prüfen.


WebReporter: las.
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Nordrhein-Westfalen, Panne, Fehler, Weite, Zentral, Biologie
Quelle: www.kultur-in-bonn.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2007 00:05 Uhr von las.
 
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Die Nachricht ist zwar schon ein paar Tage alt, allerdings habe ich hier nur über Fehler in Bio und Deutsch gelesen. Von daher dachte ich, dass meine News eine schöne Ergänzung ist. Schon interessant, was seitens hochrangiger Beamter und Politiker veranstaltet wird. Ich schreibe gerade selber meine Prüfungen im NRW-Zentralabitur und kann darüber wirklich nur den Kopf schütteln...
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25.04.2007 08:58 Uhr von D-Fence
 
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direkt Einspruch einlegen: Ich würde z.b. an Stelle der Leute, die nach 2 Stunden Bio LK gesagt bekommen haben, dass was vertauscht wurde, direkt Einspruch einlegen, kann doch nicht angehen sowas. Diesmal sind mal wieder die Schüler UND Lehrer die gearschten, weil die Lehrer sich jetzt überlegen dürfen, wie sie es korrigieren......
Wie wäre es, wenn man die Aufgaben einfach mal vorher durchliest? Aber nein, die Schulverwaltung in Düsseldorf hat ja immer die tollsten Ideen, sind aber viel zu bescheuert, sie richtig umzusetzen. Wahrscheinlich läufts darauf raus, dass im nächsten Jahr jeder Lehrer die Klausuren vorher durchrechnen muss, anstatt dass die Verursacher in Düsseldorf sich mal ihrer Verantwortung stellen, wäre ja mal wieder typisch. Ich bin froh aus diesem scheiss Schulsystem rauszusein........
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25.04.2007 10:18 Uhr von Garviel
 
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Naja. Ich kenn das aus Bayern so, dass trotz aller Kontrolloriererei und Überprüferei in jedem Jahr in ein bis drei Fällen Fehler festgestellt werden. Sei es ein Zahlendreher in Mathe, seien es vertauschte Diagramme in Geschichte, seien es fehlende Angaben in Chemie... in den allermeisten Fällen ist eine Korrektur vor Arbeitsbeginn möglich, manchmal aber wird erst während er Arbeitsphase gehandelt - meist durch Ausweitung der Bearbeitungszeit.
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25.04.2007 10:20 Uhr von Garviel
 
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@D-Fence: In Bayern läuft das längst so, dass zumindest in Mathe die Aufgaben Schritt für Schritt nachgerechnet werden müssen - weshalb sich die Mathe-Fachschaften an den Prüfungstagen Punkt 5 Uhr früh treffen, um exakt dieses zu tun.

In Chemie ist es noch heftiger, allerdings erst nach Abschluss der Prüfungen. Da muss der Kursleiter nämlich auch noch selbst festlegen, welchen Lösungsweg er für die volle Punktzahl voraussetzt.
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25.04.2007 18:38 Uhr von kaetzchen2
 
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@dibbelabbes: Natürlich kriegen die Schüler etwas geschenkt. Wenn Aufgaben geändert werden müssen, zählt das nicht zur Arbeitszeit. Wenn ein Fehler erst nachher, wenn alles schon geschrieben ist, entdeckt wird, dann wird der Punkt "verschenkt". Zum Beispiel kann man einen Satz übersetzen lassen, dafür 4 Punkte vorsehen, für jedes sinntragende Wort einen. Beim Korrigieren wundert man sich, dass keiner das wort übersetzt hatte, schaut nach - das Wort hatten sie noch nciht gehabt. Also, was tun? Jeder SChüler behält den Punkt für das eine Wort. Das kann schon passieren, wenn man die Klasse von einer erkrankten Kollegin übernehmen musste unddie nicht strikt nach lehrbuch gearbeitet hat, oder wenn man mehrere klassen parallel hat und mit denen nciht exakt gleich weit ist.
Beim Erstellen kann so viel schief gehen, das glaubt man gar nicht, wenn man es nicht selber gemacht hat. Man erstellt aufgaben zum Text und fügt angaben zu Zeilen ein. dann verändert man noch was am text, streicht noch nen satz, damit es nicht zu viel wird, und vergißt dann eine dieser Zeilenangaben zu aktualisieren. etc. ad infinitum
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26.04.2007 11:13 Uhr von Mondelfe
 
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Jetzt - nach den Abiprüfungen -: kommen sie auf die Idee, dass die Aufgaben ab dem nächsten Jahr von einer unabhängigen Stelle noch einmal durchgerechnet werden sollen...

Ich habe gedacht, die sind so schlau und hätten das dieses Jahr schon gemacht...
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26.04.2007 12:42 Uhr von Garviel
 
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@Mondelfe: DAS ist allerdings schon ein starkes Stück - so weit sollte man eigentlich selbst in NRW vorher schon gedacht haben können...

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