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Österreich: Veröffentlichtes Tatvideo bei YouTube - gerichtliches Nachspiel?

Wie auf SN vor einigen Tagen berichtet wurde, hat der Inhaber eines Elektronikgeschäfts aus Grieskirchen ein Video der im Geschäft installierten Überwachungskamera bei YouTube online gestellt, auf dem der Diebstahl eines Laptops dokumentiert ist.

Bisher hat die Veröffentlichung noch nichts gebracht. Auf diesem Video sind die Täter und der Tatvorgang sehr gut zu sehen. Aber nicht nur die Täter sondern auch an der Tat unbeteiligte Kunden des Geschäftes sind deutlich auf dem Video zu erkennen.

Der Geschäftsinhaber gibt an, dass die Kunden mit der Veröffentlichung einverstanden waren und dies auch schriftlich bekundet haben. Juristen von der Uni Linz geben aber zu bedenken, dass die Veröffentlichung das Persönlichkeitsrecht verletze.


WebReporter: Ingo_S
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich
Quelle: ooe.orf.at
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2007 13:23 Uhr von Ingo_S
 
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Ja, da bleibt für den Inhaber zu hoffen, dass dies kein gefundenes Fressen für unbeteiligte Passanten - die ja auch auf dem Video zu sehen waren - ist und nun eine Welle an Schadenersatzansprüchen auf ihn zukommt...
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24.04.2007 13:52 Uhr von jsbach
 
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Bin kein Jurist, aber wenn: die Kunden ihre Erlaubis gegeben haben, dieses
Video zu veröffentlichen, wird da wohl nix nachkommen.
Ob er das von jedem der anwesenden Kunden hat...??
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24.04.2007 13:54 Uhr von sluebbers
 
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diskussion: dort findet eine rege diskussion dazu statt:

http://blog.ctk.at/...
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24.04.2007 14:00 Uhr von nasa01
 
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jsbach hat recht: ich hab zwar das Video nicht gesehen und weiß nicht wieviele Leute darauf erkennbar sind, aber wenn er von jedem eine schriftliche Einverständniserklärung hat wird´s wohl keine Probleme geben.
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24.04.2007 14:08 Uhr von nasa01
 
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ausser dem Diebespaar noch 3 weitere Personen.
Einer davon vermutlich Angestellter des Geschäftes, ein weiterer ist nur von hinten zu sehen, eine anwesende Frau ist gut zu erkennen, die draussen vorbeigehenden Personen sind zu unscharf. Erkennt man nicht.
Dürfte keine Probleme geben.
Falls doch, sollte man sich über den Sinn von Überwachungskameras unterhalten.
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24.04.2007 14:44 Uhr von Inspektor
 
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braucht man kein jurist zu sein um das zu verstehen.
wenn ich jemand die erlaubnis erteile, ein bild/video zu veröffentlichen, auf dem ich zu sehen bin, dann gibts da rechtlich auch nix dran zu rütteln. das wär ja auch noch schöner, mittlerweile wird man überall gefilmt, jeder kann aufnahmen von mir machen und wenn ich dabei bei irgendeiner "bösen" sache zu shen bin, darf das vor gericht verwendet werden. also warum sollte ich bitte nicht das recht haben, jemandem zu erlauben, dies einfach so zu veröffentlichen?
abgesehen davon iist diese diskussion sowieso nur eine reine farce, da müssten ja dann 50% aller youtube-videos überprüft werden - is ja wohl sehr unwahrscheinlich, dass jeder der dort zu sehen ist, auch seine einwilligung gegeben hat.

in diesem sinne
gruß inspektor
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24.04.2007 15:30 Uhr von Schramml
 
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War klar !: Man erkennt auf den ersten Blick dass es sich bei den Tätern um Österreicher handelt.

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