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Österreich: Ex-Geliebte zu Schadenersatzzahlung an die Ex-Ehefrau verurteilt

Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat der klagenden Ex-Ehefrau eines Mannes Recht gegeben und die Ex-Geliebte des Mannes zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt.

Die Ex-Ehefrau, ihr ehemaliger Mann und die Ex-Geliebte hatten sich seinerzeit in einem Gespräch darauf geeinigt, dass das außereheliche Verhältnis zu Ende sein sollte.

Die Abmachung wurde aber zu einem späteren Zeitpunkt gebrochen und die gehörnte Ehefrau arrangierte einen Detektiv, der den Ehebruch dokumentierte. Der OGH verurteilte die Ex-Geliebte nun zur Zahlung von 50 Prozent der Detektivkosten (4.200 Euro).


WebReporter: Ingo_S
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Schaden, Ehefrau, Schadensersatz, Geliebte
Quelle: wien.orf.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2007 09:05 Uhr von Ingo_S
 
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Boha, komische Rechtsprechung kann ich da nur sagen. Wenn ich einen Auftrag gebe, dann muss ich als Auftraggeber auch den vollen Betrag zahlen - so kenne ich das jedenfalls - nun gut, *ironie* sie hätte ja die Ex-Geliebte vorher fragen können ob diese einen Teil der Ü-Kosten übernimmt *ironie ende*...
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24.04.2007 11:25 Uhr von shampoochan
 
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so komisch finde ich das garnicht: es ist eigentliche eine ganz normale rechtliche Situation: ein Vertrag wurde gebrochen. also muss der vertragsbrecher dafür strafe zahlen. Nur die Umstände sind etwas außergewöhnlich...

Bin gespannt wann in Deutschland die erste betrogene Ehefrau klagt
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24.04.2007 12:19 Uhr von fallobst
 
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totaler schwachsinn: erstmal die quelle lesen. da wird eine aussprache und eine abmachung erwähnt. das ist kein rechtlich bindender vertag. wieso muss die geliebte zahlen und nicht der mann? häh?

"Als jedoch die Ehefrau ihre Wohnung ihren Söhnen schenkte, nahm der Mann wieder telefonischen Kontakt zu der anderen Frau auf."

und als krönender abschluss steht da noch:

"Den gesamten Betrag muss die (Ex-)Geliebte übrigens nur deshalb nicht bezahlen, weil laut OGH die Ehefrau sie unverzüglich von ihrem Verdacht neuerlichen ehebrecherischen Verhaltens informieren und ihr Gelegenheit zur Stellungnahme geben hätte müssen."

das ist blödsinn vom feinsten

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