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Studie Patientensicherheit: Jährlich sterben 17.000 Menschen an Behandlungsfehlern

Eine Studie des Aktionsbündnisses Patientensicherheit legt offen, dass in Deutschland jährlich rund 17.000 Menschen in Krankenhäusern sterben, da sie Behandlungsfehlern ausgesetzt sind. Die Sterbensrate der Frauen liegt dabei über der von Männern.

In den USA liegt die Sterbensrate aufgrund von Fehlern in den Krankenhäusern bei jährlich zwischen 44.000 und 98.000. Deutschland befindet sich im internationalen Maßstab mit dem nun veröffentlichten Zahlenmaterial im Mittelfeld.

Das Aktionsbündnis mahnt Vorkehrungen an, um das Fehlerrisiko zu minimieren und unterbreitete dafür diverse Vorschläge. Auch wird die Einführung eines Fehlerlernsystems empfohlen.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Mensch, Sicherheit, Patient, Erbe, Behandlung
Quelle: de.news.yahoo.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2007 19:17 Uhr von Streetlegend
 
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Eigentlich geht man ja ins Krankenhaus, um gesund zu werden. Aber wenn man alleine bedenkt, wie viele Stunden ein Stations- oder Bereitschaftsarzt mit nur sehr wenig Ruhepause arbeiten muss, darf man sich über mögliche Fehler nicht wundern. Das deutsche Gesundheitssystem ist krank und da sind mir - ganz ehrlich - die Zahlen aus den USA auch ziemlich egal. Jeder Todesfall aus diesem Grund ist einer zu viel.
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23.04.2007 22:31 Uhr von Yunalesca
 
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Ich weiß: schon warum ich Ärzte und Krankenhäuser so gut wie es geht meide .. Ich find das Wahnsinn .. Habe auch mal ne Reportage gesehen von deutschen Krankenhäusern und englischen. Das is ja ein meilenweiter Unterschied. Während hier die Ärzte ja teilweise 48 Std. oder so am Stück arbeiten und nicht mal Zeit zum Essen haben sind in England, Ruhezeiten gesetzlich!!!! vorgeschrieben genauso wie ne Mittagspause um zu Essen.
Mein Vertrauen an Ärzte und Krankenhäuser ist sowieso gleich null. Diese sogenannten "Spezialisten" bei uns im Krankenhaus haben vor 2 Jahren als meine Schwester auf der Intensivstation war, ihr total die Luftröhre kaputt gemacht, weil die ja sooooo genau wissen was die tun. Boah da könnt ich ja kotzen. Naja aber lassen wir das.
Aber ich finde die Zustände in deutschen Krankenhäusern generell unzumutbar was natürlich nicht nur die Schuld der Ärzte ist. Es wird viel zu wenig dafür getan das sich ein geregelter Ablauf einstellen kann und es leiden dann natürlich nur die Patienten drunter.
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23.04.2007 23:07 Uhr von ottokar vi
 
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so und jetzt mal hochgerechnet, wieviele Menschen durch Behandlungsfehler schwer verletzt werden und im Verhältnis dazu wieviele Arzthaftungsprozesse zugunsten der Patienten ausgehen.
Da passt dann irgendwas nicht zusammen.....
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24.04.2007 01:04 Uhr von Don_Corleone45
 
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Trügerische Statistik Klar is das auf den ersten blick ne erschreckende Statistik, aber andererseits halb so wild.
Es is ja meist so, dass nich irgendwelche kerngesunden junge Menschen, durch irgendeinen Fehlgriff ums leben kommen, sondern dies trifft vor allem auf die schwerkranken zu, deren Lebensende absehbar ist und dann einer falsche Medikamentendosierung oder irgendeiner Entzüdung oder ähnlichem zum Opfer fallen. Das kann man natürlich auch nicht gutheißen, aber ist nur bedingt schuld des personals, weil
a) der Körper schon vorher viel zu arg geschwächt ist und winzige details über leben und tod entscheiden
b) Jeder Mensch Fehler macht und das in jedem Beruf.
c) Die Arbeitszeiten und Gehälter im Gesundheitswesen eine Frechheit gegenüber den Beschäftigten ist.

Für Yunalescas Schwester tuts mir natürlich leid, aber zu behaupten, dass im Krankenhaus nur Quacksalber arbeiten ist lächerlich. Die Schwestern und Ärzte geben dort jeden Tag ihr Bestes und bemühen sich nach Kräften. Nur lassen sich die Reaktionen des menschlichen Körpers halt nie genau vorherberechnen. Das heißt die ärzte müssen immer nach bestem Wissen und Gewissen handeln.
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24.04.2007 17:32 Uhr von Hier kommt die M...
 
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eine: prozentuale Angabe in dieser Studie wäre ganz nett gewesen..:) 17.000 Fälle von 17 Mio.? Und wie ist das Verhälnis in den USA? Fragen über Fragen..*g*
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25.04.2007 17:49 Uhr von ron11
 
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also: hier lief heute morgen ein bericht da wurde klar gesagt das bei herzpatienten rund 6 % gestorben sind.....wegen fehler
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26.04.2007 14:24 Uhr von Messara
 
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Trau keinem Arzt! Ich war in meinem Leben gezwungener Maßen bei sehr vielen Ärzten und in vielen Krankenhäusern.

Logischer Weise habe ich auch viel Scheiße miterlebt:

Vom Arzt der behauptete ich sei vom Teufel besessen (zum Glück war es nicht in den Niederlanden..XD) bis hin zu einem wirklich blöden Fall.

Ich hatte mir den Arm gebrochen (Osteoporose) und wurde im Krankenhaus geröntgt, Arm und Hüfte. Als die zuständigen Ärzte die Röntgenbilder der Hüfte sahen, dachten sie zunächst sie hätten die Hüfte einer 70-jährigen geröntgt...die zufälliger Weise genauso hieß wie ich <_<...ich konnte ihnen dann erklären, dass es meine Hüfte ist.
Der ganze Krankenhausaufenthalt war ziemlich mies...zum einen weil die Schwestern mich nicht mochten, weil die ältere Frau in meinem Zimmer Angst vor mir hatte ("ich sei wie der Tod"..das ist doch eigentlich ein Kompliment), und weil die Ärzte die Operation, die am Arm nötig gewesen wäre, wegen meines Herzproblems abrechen mussten.

Die Weiterbehandlung des Armes verlief dann konservativ bei einem Orthopäden.
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27.04.2007 18:21 Uhr von BackToBasics
 
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naja: Also zurückzuführen ist das nur in den geringsten Fällen auf das Können der Ärzte sondern vielmehr auf die desolaten Zustände in deutschen Krankenhäusern.
Es kann nicht sein das Ärzte und Schwester teilweise 48 Stunden an einem arbeiten ohne tatsächlich geschlafen/gegessen oder ähnliches haben und zudem die Stunden auch nicht bezahlt kriegen.
Es kann aber auch nicht sein, das jeder Fehler strafrechtlich verfolgt wird, dann gibts in einem halben Jahr keine Ärzte mehr, da man als Arzt sowieso mit einem Bein stets im Gefängnis steht, wenn man jetzt mit 9 Zehen drinstehen würde gäbe es keine Ärzte mehr. Fehler passieren immer dort wo Menschen arbeiten, meistens sind die Fehler, wie vorher schon gesagt wurde, irgendwelche unvorhersehbaren Fehlern, bei denen ein Patient dann auf eine Art und Weise auf bestimmte Dinge reagiert wie andere Patienten.
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15.05.2007 22:28 Uhr von jsbach
 
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Bei dem manchmal: überlasteten Klinikpersonal... wen wunderst.
Aber bei dem Verdienst wundert es mich nicht, das viele Ärzte in die nordischen Länder "abhauen".

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