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Kindermörder Magnus Gäfgen bekommt möglicherweise neuen Prozess

Der Kindermörder Magnus Gäfgen, der im Jahre 2002 den Bankierssohn Jakob von Metzler ermordete (sn berichtete), bekommt möglicherweise einen neuen Prozess. Grund ist die Anerkennung seiner Beschwerde durch den Europäischen Gerichtshof.

Gäfgen hatte wegen der Gewaltandrohung bei seinem Verhör Beschwerde eingelegt. Die europäischen Richter haben diese Beschwerde einstimmig angenommen.

Da der Europäische Gerichtshof in der Regel nur Beschwerden annimmt, bei der auch Erfolgsaussichten zu erwarten sind, werten Experten dieses als gute Chance für Gäfgen.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Prozess
Quelle: www.netzeitung.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2007 10:37 Uhr von cosmo-kramer
 
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klar am besten der wird dann wegen Verfahrensfehler auch noch begnadigt und verdient sein Geld in dem er durch Talkshows tingelt und sich darüber beschwerd, wie schlecht er es doch hatte.
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23.04.2007 10:40 Uhr von reziprok
 
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lächerlich: "Die Geschichte um den vor Selbstmitleid zerfließenden Kindermörder Magnus Gäfgen (Foto) nimmt kein Ende. Wie bekannt entführte Gäfgen am 27. September 2002 den 11-jährigen Jakob von Metzler, ermordete ihn und erpresste von den Eltern Lösegeld. Nach seiner Verhaftung ließ er die Ermittler in dem Glauben, Jakob wäre noch am Leben. Daraufhin ordnete der damalige Polizeivizepräsident Wolfgang Daschner an, durch massive Gewaltandrohungen den entscheidenden Hinweis zum Ort des Versteckes zu erzwingen."

Quelle: PI

Die Polizei hat damals richtig gehandelt. Es ging schließlich um das Leben des Kindes.
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23.04.2007 10:48 Uhr von RiXa
 
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Wer Kinder: aus niedrigen Beweggründen ermordet, darf keine Gnade erfahren.

Der Mörder darf NIE wieder aus dem Knast.
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23.04.2007 10:58 Uhr von mausport
 
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Einführung: der Todesstrafe für solchen Abschaum!
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23.04.2007 10:59 Uhr von falkz20
 
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schade sowas: der herr Daschner hat vollkommen richtig gehandelt. hat sicher auch kinder.
das schlimme an der sache ist, nicht dieser gestörte kindermörder kommt auf die idee vor dem gerichtshof zu klagen, sondern seine perversen verteidiger. würde gerne mal sehen wie die das finden würden, wenn jemand das ihren eigenen kindern antut!
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23.04.2007 12:13 Uhr von SenkiRenegade
 
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Herr Daschner hat NICHT richtig gehandelt, was er getan hat, war ein verstoß gegen das Grundgesetz etc. etc.

Finde ich es gut? Ja!
Hätte ich genauso gehandelt? Bestimmt!

Mir persönlich fällt es schwer den Polizisten dafür zu Tadeln, aber wo wird das enden wenn dies NICHT geschieht?

Aus Leuten bei denen vermutet wird, sie hätten jemanden entführt, versucht man ein Geständnis rauszuprügeln?

Dann sind wir wieder im Jahr 1940

Danke Nein.
Nicht noch einmal
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23.04.2007 12:19 Uhr von Jimyp
 
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Wozu einen neuen Prozess? Ändert es irgendwas an der Tatsache, dass dieser Typ ein Mörder ist? Nein!
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23.04.2007 13:00 Uhr von donpsiko
 
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Solchen Menschen, falls man sowas noch Mensch nennen kann, gehört jeder Schutz durch die Verfassung verwehrt. Es wurde ja kein Geständnis erzwungen, man wusste ja, dass er es war.
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23.04.2007 13:32 Uhr von Monkeypunch
 
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EU oder was ? Wenn diese News den gleichen Inhalt mit einem Türken hätte gnade uns Gott, 100 comments usw...
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23.04.2007 14:12 Uhr von Michelangelo45
 
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na ja man muss mittlerweile schon zufrieden sein, wenn in einem thread auch nur ein beitrag von nachdenken zeugt und nicht das übliche todestrafe-geschrei, verfassungsmässige rechte verwirkt und ähnlichen geitigen dünnschiss
SenkiRenegade hat für mich genau die problematik dargestellt. folter (auch androhung) ist bei uns nicht zulässig. insofern hat herr daschner gegen das gesetz verstossen. hätte er diese drohung nach auffindung der leiche des jungen ausgesprochen, um eine selbstbelastende aussage des vermuteten täters zu erlangen, wäre er für mich als polizeipräsident, ja überhaupt als beamter untragbar und hätte empfindliche strafe verdient. daschner musste aber davon ausgehen, der junge lebt noch und kann nicht anders als die folterdrohung vor dem verhungern/verdursten im versteck bewahrt werden. ich sehe das als einen übergesetzlichen notstand an und hätte als verantwortlicher auch so gehandelt, selbst wenn ich juristische/dienstrechtliche konsequenzen zu fürchten gehabt hätte. dabei in kauf zu nehmen, dass eine aussage unter folter(androhung) einen verfahrensfehler bedeutet, der zur neuansetzung des prozesses führt, ist nun das allerwenigste.
soll doch gegen den täter neu verhandelt werden. wer da einen freispruch herbeireden will, ist ein träumer.
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24.04.2007 00:41 Uhr von stellung69
 
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Wolfgang Daschner: hat mit seinem Handeln riskiert, daß er seinem Job (nach deutschem Recht zu Recht) verliert; meines Erachtens hat er aber für sein Handeln das Bundesverdienstkreuz verdient!
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24.04.2007 00:50 Uhr von HHAG
 
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das kommt davon wenn Polizisten sich nicht unter Kontrolle haben, Emotion über Gesetze und Dienstvorschriften stellen, obwohl sie aufgrund ihrer Ausbildung *GENAU* wissen sollten, wie sehr sie damit das ganze Gerichtsverfahren und somit auch die Verurteilung des Täters ins Wanken bringen können.

Nicht nur Markus Gäfgen, auch Wolfgang Daschner wird mit einer Schuld zu leben haben, wenn es ganz hart auf hart kommt: fahrlässige Strafvereitelung.

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