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NRW: 2006 wurden 15 mutmaßliche Straftäter wegen stockender Ermittlungen entlassen

Seit sieben Jahren wurde nicht mehr soviele Häftlinge aus der Untersuchungshaft entlassen wie es 2006 in NRW geschehen ist. Aufgrund stockender Ermittlungen mussten 15 mutmaßliche Straftäter aus der U-Haft entlassen werden.

Nach einer Regelung des Bundesverfassungsgerichts muss sechs Monate nach der Inhaftierung erneut eine Haftprüfung durch ein Gericht vorgenommen werden.

Den freigesprochenen vermeintlichen Tätern wurde u.a. versuchter Totschlag und Vergewaltigung vorgeworfen.


WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Entlassung, Ermittlung, Straftäter
Quelle: www.express.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2007 17:00 Uhr von Magier47058
 
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Ich gebe hier nicht der Justiz die Shuld sondern den ermittelnden Beamten. Hätte die die 6 Monate genutzt, hätte man sicherlich Beweise finden können ob die Täter schuldig sind oder nicht.
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21.04.2007 18:11 Uhr von The_Nothing
 
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hmmm "Den freigesprochenen vermeintlichen Tätern [..]"

Ob das so richtig ist? Aus der U-Haft entlassen ist doch nicht gleich Freispruch oder irre ich mich? Die Ermittlungen laufen doch trotzdem weiter, nur die U-Haft wird ausgesetzt.
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21.04.2007 18:57 Uhr von mad_justice
 
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Kein Freispruch: Nach 6 Monaten sollte die Verhandlung sein.Und wenn die nach 6 Monaten freigelassen wurden warscheinlich weil sie die Strafe fast abgesessen haben,die sie erhalten würden.
Interessanter wäre zu wissen,wieviele da trotz schwerer
Straftaten gar nicht erst hin kommen.
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21.04.2007 23:36 Uhr von Garviel
 
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Der letzte Absatz ist Stuss: Niemand wurde freigesprochen. Und "mutmaßlich" heißt ja nicht viel mehr als wahrscheinlich bis todsicher, aber letzteres eben nicht in allen Fällen. Christian Klar galt ja auch schon mal als mutmaßlicher Todesschütze im Fall Buback, soll das ja aber nun doch wohl nicht gewesen sein.

Insofern glaube ich an das Gute im Menschen und die Irrtumsfähigkeit der ermittelnden Behörden und freue mich mit dem potenziellen Unschuldigen, der nun wegen verschleppter Ermitlungen zwar immer noch mutmaßlicher Täter, aber immerhin auf freiem Fuß ist.
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21.04.2007 23:39 Uhr von Garviel
 
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Auch der erste Absatz ist Unsinn. Die beiden Sätze stehen in einem nur sehr begrenzten logischen Zusammenhang. Denn aus der U-Haft entlassen (Satz 1) wird man z.B. auch, wenn sich kein Tatverdacht mehr begründen lassen kann. Eine Entlassung wegen verschleppter Ermittlungen ist da was ganz anderes.

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