21.04.07 11:12 Uhr
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Pläne: Berufspendler sollen künftig nicht mehr mit dem Auto nach München dürfen

Wenn es nach den Plänen der Münchner Stadtrats-SPD geht, soll Berufspendlern aus dem Münchener Umland in fünf bis zehn Jahren die Zufahrt mit dem Auto zur Stadt verwährt werden. Ziel ist es, den CO2-Ausstoß zu senken.

Der Münchner Stadtrat Sven Thanheise will so die Zahl der täglich mehr als 300.000 Pendler reduzieren. Schwerpunktmäßig hat es Thanheise auf Fahrer älterer Modelle abgesehen, aber auch auf Fahrer, die ohne Beifahrer unterwegs sind.

Auch die Einführung eines Bußgeldes bei Verstößen hält Thanheise für möglich. In Kollegenkreisen und beim ADAC stoßen die Pläne auf wenig Zustimmung.


WebReporter: venomous writer
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, München, Plan, Beruf
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2007 11:19 Uhr von Jorka
 
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Damit: wird sich München sicherlich einen Bärendienst erweisen. Ich weiss zwar nicht viele Pendler täglich nach München müssen aber es dürften sicherlich deutlich mehr als ein "paar Hundert" sein. ;-)
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21.04.2007 12:14 Uhr von LordBraindead
 
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dann muss aber auch: der öffentliche nahverkehr zu entsprechenden preisen angeboten werden und so verfügbar sein, dass man keine wartezeiten hat.

wenn ich das bei uns sehe, wieviel so nen busticket kostet, da kann ich 3 tage mitm auto für fahren für eine strecke von zuhaus zur arbeit.

auch eine monatskarte ist immernoch schweineteuer, im vergleich zum auto.
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21.04.2007 13:43 Uhr von andalf
 
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Ausserdem: wie soll denn die deutsche bahn die leute alle reinbringen? Ist ja jetzt schon immer brechend voll
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21.04.2007 14:01 Uhr von LinksGleichRechts
 
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Das sollen sie mal: in Frankfurt machen, wo sich tagsüber die Einwohnerzahl wegen Pendlern fast verdoppelt.
Und ich glaube kaum dass es in München viel anders ist.

Die immer mit ihren undurchdachten "Geistesblitzen"...
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21.04.2007 14:31 Uhr von borgir
 
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unfassbar: sowas schlagen politiker nur vor, weil für sie immer eine extra-wurst gebraten wird oder sie sonderregelungen genießen...zum kotzen sowas....
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21.04.2007 15:01 Uhr von bress
 
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da wäre es sicherlich sinnvoller sich am beispiel vieler amerikanischer großstädte zu orientieren und die linke spur der autobahnen während des berufsverkehrs ausschließlich für fahrgemeinschaften freizugeben. gerade im großraum münchen ließe sich das mit den sowieso bereits vorhandenen verkehrsleitsystemen relativ einfach realisieren. abhängig von der verkehrslage wäre die linke spur dann für fahrzeuge mit weniger als 2 oder 3 personen tabu...
auf diese weise würden mehr pendler darüber nachdenken, fahrgemeinschaften zu gründen bzw. sich solchen anzuschließen, um die im berufsverkehr "schnelleren" spuren nutzen zu können.
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21.04.2007 16:19 Uhr von Enny
 
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die ohne Beifahrer unterwegs sind: Blödsinn. Wer alleine untertwegs ist denn kan man doch nicht das fahren verbieten.
Bei älteren Attomodellen ist das allerdings anders.
Und da muss man zuerst ansetzen.

Und zwischen " älterer Modelle abgesehen, aber auch auf " setzt man kein Komma.
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21.04.2007 23:37 Uhr von Extr3m3r
 
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Was soll denn der Berufstätige machen, der aus "Hinterdemwalde" kommt und keine Alternativen geboten bekommt?
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22.04.2007 10:35 Uhr von Johnny Cache
 
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Die spinnen: Daß es Leute gibt die allein unterwegs sind weil sie nicht von "nine to five" arbeiten ist denen wohl noch nicht eingefallen.
Es ist zwar schon ein paar Tage her daß ich das letzte mal in München war, aber zu der Zeit hat man man allein vom Hauptbahnhof bis zum Stadtrand mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine satte Stunde gebraucht. Und wenn man Pech hatte war das sogar noch ausbaufähig.

Dieser ganze Quatsch mit den Plaketten geht mir wirklich auf den Zeiger. Anstatt auf den Fahrern alter Fahrzeuge (meine Kiste ist 12 Jahre alt und macht sicher noch 20 Jahre) rumzuhacken sollten sie lieber mal dafür sorgen daß neuen möglichst effizient und umweltfreundlich gebaut werden.
Wenn man bedenkt wie viel (bei uns gar nicht so saubere) Energie aufgebracht werden muß um ein Fahrzeug herzustellen, sollte man sich wirklich mal überlegen ob es sinnvoll ist die Leute zum Kauf neuer Fahrzeuge zu zwingen.
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22.04.2007 11:26 Uhr von Mi-Ka
 
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Kommunalpolitik: Betrachtet es mal von dieser Seite.
Warum soll die Stadt München mithelfen, dass sich die Umlandgemeinden gesundstossen.
Man erwartet, dass die Stadt München, die Infrastruktur zur Verfügung stellt, damit die Umlandgemeinde ihre Bürger nach Münschen zum Geldverdienen schicken können, ohne selber finanziell daran beteiligt zu sein.
Und am Schluss sitzen dann die Münchener selber im Stau, den die Auswärtigen verursacht haben.
Das ist also nicht ökologisch gedacht sondern finanziell.
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22.04.2007 14:18 Uhr von stellung69
 
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Ja Borgir, Die Politiker sind total schlimm und wirtschaften nur in die eigene Tasche..... *kopfschüttel*
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22.04.2007 14:26 Uhr von Schwertträger
 
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Wenn dann die Bahn denselben Komfort bietet wie mein Auto (Möglichkeit zum Diktieren, Telefonieren, Entspannen, bei hohem Sitzkomfort und individueller Klimaeinstellung), dann könnte ich drüber nachdenken.
Ich sehe es nicht ein, mich mit einer Schulterbreite von 60cm ohne Armlehne begnügen zu müssen, während ich auf einem Pseudopolster mit starrer Senkrechtlehne sitze.
Auch ist mir meine Privatsphäre viel wert, die in der Bahn ja nun völlig flöten geht, erst recht, seit dem die 6er-Abteile abgeshafft wurden, wo man sich wenigstens noch über ein gemeinsames "Licht aus" einigen konnte.

Ach ja, die Parkplatzkapazität dort, wo ich überhaupt erstmal die Bahn bereten kann, müsste drastisch erhöht werden, denn da kann man bereits jetzt kein Auto mehr loswerden.


Der letzte Satz zeigt übrigens, dass ich schon jetzt oft (und eigentlich auch gern) mit der Bahn fahre, aber zwingen lassen möchte ich mich dazu nicht, und schon gar nicht unter den Bedingungen.
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22.04.2007 15:51 Uhr von borgir
 
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@stellung69: ziege mir einen, der nicht aus machtgeilheit und vorteilerhaschung in der politik ist und auch was zu sagen hat (also nicht ortsbürgermeister einszweidrei der sich für seine gemeinde einsetzt, sondern einer wie beckstein, merkel, von der leyen, beck, jung, die allesamt völlig wirklichkeitsfremd in ihrer kleinen welt leben und denen die wähler scheißegal sind, denn die wählen sie ja wieder , so verblendet sie sind)
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22.04.2007 17:16 Uhr von opppa
 
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Das wird doch nicht: für die SPD-Stadträte (oder Stadtratten?) gelten?
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23.04.2007 13:17 Uhr von opppa
 
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Zeus35: Du wählst die ja doch wieder!
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24.04.2007 14:31 Uhr von Kullerstein
 
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@Zeus35: Hey, ich gaub du hast so ein böses Killer-Spiel gespielt!! "*ironie off"
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24.04.2007 18:32 Uhr von ron11
 
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kommt mir: irgend wie bekannt vor...hoert sich nach london an....eine neue einnahmequelle wird gerade geschaffen........
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24.04.2007 19:26 Uhr von Nessy
 
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Wenn: die restliche Infrastruktur auch dazu passt, dann ist der Vorschlag nicht schlecht !!! Wenn die Infrastruktur passt !!!

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