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Bayern:18-Jähriger nimmt sich an Fachoberschule das Leben - 600 Schüler schockiert

Gestern Vormittag kam es an der Fachoberschule im bayerischen Straubing zu einem dramatischen Zwischenfall. Die Polizei erhielt gegen 8:25 Uhr einen Notruf, dass ein schwer verletzter Schüler in dem Gebäude aufgefunden wurde.

Sofort wurden ein Notarzt und ein Streifenwagen zur Fachoberschule geschickt. Bis die Einsatzkräfte vor Ort waren, kam für den 18-jährigen Schüler bereits jede Hilfe zu spät. Wie sich herauskristallisiert hat, nahm sich der Schüler selbst das Leben.

Das Motiv seiner Selbsttötung ist derzeit noch völlig unklar. Die rund 600 Schüler der Fachoberschule werden derzeit von Notfallseelsorgern betreut.


WebReporter: TheTrash
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bayern, Leben, Bayer, Schüler
Quelle: www.idowa.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2007 17:25 Uhr von TheTrash
 
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Leider ist der Quelle nicht zu entnehmen, wodurch er starb.

Wenn er sich schon selbst töten will, dann kann er das doch bitte dort machen, wo keine Menschen sind.
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20.04.2007 18:54 Uhr von Simbyte
 
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schlecht dass er es dort macht: aber heutzutage muss man ja froh sei dass er nicht noch mehr menschen mitgenommen hat.
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20.04.2007 19:00 Uhr von fissy
 
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Leider ist der Quelle nicht zu entnehmen[...]: "Leider ist der Quelle nicht zu entnehmen, wodurch er starb."
gehts noch? hättest wohl dir am liebsten das tötungsvideo in HDTV angeschaut mit bier und popcorn, eventuell mit einer dramatischen (Liebes)Geschichte ausgeschmückt?
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20.04.2007 19:04 Uhr von TheTrash
 
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@fissy: Nein mit Sicherheit nicht.
Es wäre halt nur sehr interessant gewesen, ob er sich die Pulsadern aufgeschnitten hat, ob er sich erschossen hat o.ä.
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20.04.2007 19:05 Uhr von zee
 
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@fissy: du hast da wohl was völlig missverstanden. also überhaupt keinen grund thetrash hier derart anzugreifen. nächstes mal überleg ein wenig bevor du hier nen kommentar abgibst.

es bezog sich nur darauf wie der 18jährige ums leben kam, ein sprung vom dach oder etc. und nicht dass ers gern gesehen hätte. also bitte!
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20.04.2007 19:06 Uhr von TheTrash
 
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@zee: Du hast es wenigstens richtig verstanden. Genau so war es gemeint. Siehe auch mein ersten Kommentar ;)
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20.04.2007 19:12 Uhr von klomann
 
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tragisch aber leider nicht ungewöhnlich: Bei uns an einer mittelgroßen Uni sind vorletzten Winter gleich drei Leute (unabhängig voneinander) aus den obersten Wohnheimfenstern gesprungen.

Und da sind nur die, von denen ich das mitbekommen habe.
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20.04.2007 19:39 Uhr von pimboli158
 
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Und in China ist ein Sack Reis umgefallen..........!
In diesem Sinne.....
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20.04.2007 19:47 Uhr von kuehlingo69
 
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Warum ist es so verwunderlich, dass er es an einem Ort mit vielen Menschen getan hat? Die meisten Selbstmordversuche (zumindst die, die nicht gelingen) sind Hilferufe oder Schreie nach Aufmerksamkeit. Gut möglich, dass es hier auch so war, oder dass der Kerl schlicht und einfach nicht in Vergessenheit geraten wollte.
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20.04.2007 19:49 Uhr von TGSaK
 
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Also o.O: Det letzte mal als sich in D. jemand in der Schule selbst umgebracht hat war det ein Amoklauf^^
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20.04.2007 19:56 Uhr von kelrycor
 
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@Autor: Ich bin gottfroh, dass er sich da das Leben genommen hat, wo vielleicht seine psychische Problematik lag!
Was ich auf tot nicht ausstehen kann, Selbstmörder, die sich auf die Infraktruktur (ÖVM oder Bundesstrassen) werfen - damit auch ja noch Aberhunderte von Pendlern ja zu spät in den wohlverdienten Feierabend kommen. *grrr*

Ich vote für die Selbstmordzellen aus Futurama, da wird wenigstens niemand anderes dabei belästigt, wenn die eigene Existenz scheitert!

Disclaimer: wer schwarzen Humor findet, darf ihn behalten.
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20.04.2007 20:01 Uhr von Schattenlos
 
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@Autor: "Wenn er sich schon selbst töten will, dann kann er das doch bitte dort machen, wo keine Menschen sind."

Das ist ja eine Aussage wie im Kindergarten. Schon mal überlegt - vielleicht wollte er ja mit seinen Selbstmord eine Aussage machen, ähnlich einem Amoklauf.
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20.04.2007 20:14 Uhr von Schenja
 
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ich: bin auf der fos in straubing. hab das gestern alles miterlebt. es war wirklich schrecklich. um euch aufzuklären. er ist aus einem fenster gesprungen und starb an einem genickbruch.
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20.04.2007 20:16 Uhr von acryllic
 
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Bei uns ist ein Schüler extra in eine weiter entfernte Stadt gefahren und dort vom Karstadt gesprungen (kein Unfall, sondern mit Abschiedsbrief begründeter Selbstmord)
Es bringen sich viele Schüler um, weil sie den Leistungsdruck nicht mehr aushalten, schwere Probleme durch mobbing haben oder keinen Sinn in dem fest geplanten, schon fast dogmatischen Lebenslauf, der einem aufgezwungen wird.
Leider wird den meisten Kindern niemals von Alternativen erzählt ihr Leben glücklich zu gestalten.
Alles was nicht den normalen/üblichen Werdegängen entspricht wird automatisch als Zukunftszerstörerisch abgestempelt.
Wenn gezeigt würde, dass man auch auf andere Arten glücklich werden kann (ohne schulische Laufbahn/ einem Haus mit Familie und Hund / einem besser bezahlten Job, als ihn sonst irgendein Mensch hat), dann würden vielleicht auch weniger Kinder den "langen Spaziergang auf einem kurzen Dach" der Hürde "Leben" vorziehen ...

Und, damit das auch nochmal gesagt wird :) :
Es würden vielleicht auch weniger Amokläufe stattfinden.
Ziel eines "Killerspiels" (hört sich das nur für mich so schwachsinnig an, wie ein "Raubkopierer"?) ist es nicht, alle umzubringen und danach sich selbst (zumindest kenne ich keins ...), sondern das ist eher das Ziel von jemandem, der sich von der Welt im Stich gelassen fühlt und der Rache an denen nehmen will, die seine sowieso schon mieses Leben zur Hölle gemacht haben, bevor er endgültig sein Leid beendet.
Aber wer kann schon Mobbing, Unfairness und Kategorisierung verbieten ? Niemand. Deswegen sucht man einen Sündenbock, erzählt den Leuten, die nichts darüber wissen er sei an allem Schuld und fertig ist das Thema. Wenn wieder ein Amoklauf kommt wird eben der nächste Sündenbock gesucht.
Wird sich irgendjemand fragen, warum sich dieser Junge das Leben genommen hat ?
Vielleicht... aber dann beantwortet es jeder selbst damit, dass er eben nicht in diese Gesellschaft gepasst hat.
Jetzt wird er verbrannt und in eine Urne gepresst, oder in einen mini Sarg gesteckt und mit hundert Anderen auf einem mini Friedhof begraben, wo sein Name alle so wenig interessiert, wie die Namen der Anderen 99 Leute auf diesem Friedhof und morgen haben wir ihn alle wieder im Hinterkopf - abgestempelt als einen dieser immer wieder auftauchenden Selbstmörder, deren Beweggründe alle zu kennen glauben.
Hätte er nun noch jemanden erschossen würde jeder seinen Abschiedsbrief genaustens studieren.
So bleibt er eine kurze, schnell verflogene Schlagzeile.

Wem (vor allen von den jüngeren Lesern) jetzt nicht spontan jemand einfällt, der auf das Mieseste von Lehrern und Schülern gemobbt wurde, der ist mit geschlossenen Augen durch seine Schule gegangen ...
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20.04.2007 20:18 Uhr von Schenja
 
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naja: er wurde aber nicht gemobbt. er hatte andre gründe, die ich hier nicht nennen möchte.
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20.04.2007 20:29 Uhr von MeisterH
 
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Nicht ungewöhnlich: Passiert täglich. Und? Das Leben geht weiter.
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20.04.2007 20:32 Uhr von acryllic
 
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ich habe auch nicht behauptet seine Beweggründe zu kennen ... das ist nur, was ich selbst während meiner Schulzeit gesehen habe ...
Und was ich bisher am meisten in Abschiedsbriefen gefunden habe.
Ich verstehe, wenn du es nicht sagen willst.
Gibt eben viele Gründe, sich selbst umzubringen.
Auch welche, an denen die Gesellschaft nicht schuld ist.
Allerdings würde es mich schon interessieren, ob es etwas mit der Gesellschaft zu tun hatte oder nicht...
Immerhin planen die meisten Selbstmöder ihren Tod und wie weiter oben schon gesagt wurde will jemand meistens eine Aussage machen, wenn er sich für alle sichtbar umbringt und nicht still und heimlich...
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20.04.2007 21:40 Uhr von jesse_james
 
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@acryllic: "Auch welche, an denen die Gesellschaft nicht schuld ist."

Es dürfte keine Selbstmorde geben die ohne Einfluss der Gesellschaft passieren.

Unser aller tägliches Leben wird durch die Gesellschaft geformt und geprägt.
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20.04.2007 22:16 Uhr von acryllic
 
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Naja, jemand der eine quälende, unheilbare Krankheit hat und sich das Leben nimmt, um seine Qualen zu beenden, ist nicht unbedingt durch die Gesellschaft dazu gebracht worden...

Wenn er es tut, weil er das Gefühl vermittelt bekommt, dass er in dieser Gesellschaft nicht gewollt ist und dadurch eine traurige Zukunft vor sich hat, dann ist es schon die Schuld der Gesellschaft.
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20.04.2007 23:22 Uhr von KillA SharK
 
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kann der sich nicht heimlich umbringen? oder wie ist das von einigen hier gemeint?

jeder Selbstmord ist eine kleine Tragödie.
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21.04.2007 04:47 Uhr von der da...
 
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@jesse james: Es dürfte keine Selbstmorde geben die ohne Einfluss der Gesellschaft passieren.


finde ich etwas weit gegriffen.
jemand der sich umbringt ist gestört. das ist schon etwas mehr als eine ungesunde lebenseinstellung. vielleicht haben menschen zu schlechten lebenserfahrungen bigetragen und vielleicht auch sein denken geprägt, aber das ich, als teil der gesellschaft mit dran schuld sein soll kann ich nicht einsehen.
meine meinung: die erziehung, für die eigentlich die eltern verantwortlich sind, und die zum größten teil von den medien übernommen wird ist dran schuld.
das schönheits ideal der werbefritzen das man nicht erfüllen kann. den lebensstandart den man sich nicht leisten kann etc....

beim "neusten" amoklauf in den usa soll ja auch die gesellschaft dran schuld gewesen sein. aber das was ihn zu der tat getrieben hat war wohl eher seine meinung von der gesellschaft und was "die" wohl von ihm gedacht hat.
und deswegen gehört nicht die gesellschaft in therapie sondern leute die mit ihrem leben nicht klarkommen.
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21.04.2007 09:51 Uhr von MikeSt
 
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@der da sind deine genannten gründe nicht auch die "Gesellschaft"?
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21.04.2007 14:01 Uhr von Poudok
 
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Sollten alle Selbstmörder "heimlich" sterben? Wie von einigen vor mir gefordert halte ich es für gar keine gute Idee sich bei Selbstmordgedanken doch bitteschön "heimlich" umzubringen. Natürlich distanziere ich mich von Amokläufen absolut, aber ein Aspekt des Selbstmordes ist es doch der Menschheit irgendwie eine Nachricht zu hinterlassen, aus der dann andere wiederum ihre eigenen Schlüsse ziehen können, oder nicht? Solange niemand anderes körperlich in Mittleidenschaft gezogen wird (!!!), ist es doch nur verständlich, das ein Selbstmörder aufzeigen will, wie, wo und warum er sich das Leben genommen hat. Würde dies niemand machen, würden noch weniger Schicksale in irgend einer Statistik auftauchen, von der sowieso kaum einer Notiz nimmt. Nur durch eine gewisse Mitteilung durch den Selbstmord an sich können überhaupt gesellschaftliche Missstände offenbart und somit erkannt werden, damit andere daraus lernen und diese beseitigen können. Zum Schluss möchte ich klarstellen, das Schulen, andere öffentliche Gebäude oder überhaupt größere Menschenansammlungen NICHT dazu da sind, um der Menschheit darzulegen warum ich keinen Bock mehr auf mein Leben habe.
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22.04.2007 04:19 Uhr von The_Nothing
 
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Dass diese Spacken immer andere mit da rein ziehen müssen. Unglaublich!

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