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EU macht Deutschland Druck bei Mindestlöhnen

Zur Diskussion zur Einführung eines Mindestlohnes in Deutschland hat sich jetzt auch die EU eingeschaltet. Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Günter Verheugen, forderte jetzt zur Einführung von Mindestlöhnen in Deutschland auf.

Aufgrund des Beitrittes neuer Staaten zur EU werden viele Schutzklauseln für den europäischen Arbeitsmarkt wegfallen. Vor diesem Hintergrund sei die Einführung des Mindestlohnes in Deutschland wichtig.

Verheugen fürchtet ansonsten, dass in Deutschland in Zukunft Löhne gedrückt werden. Bereits 20 EU-Staaten hätten bisher Mindestlöhne eingeführt und damit keine Probleme gehabt.


WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, EU, Druck
Quelle: magazine.web.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2007 13:37 Uhr von nissart
 
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naja, die werden sich schon auf 1,50€ einigen-pro Stunde und brutto, versteht sich. Dass das auch die Gastarbeiter davon abhält hier zu arbeiten, sieht man ja am Spargelstechen.....
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20.04.2007 13:38 Uhr von Jorka
 
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Richtig so: Endlich macht mal einer Druck auf Deutschland von der EU, nun werden hoffentlich auch bald endlich Taten folgen und der Lohn angemessen hoch sein, das alle Arbeiter auch davon leben können.
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20.04.2007 14:06 Uhr von tuba44
 
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Mindestlöhne sind ein Muss!!! Solange Arbeit unterschiedlich gewertet wird, sollte man wenigstens eine Basis des Überlebens durch Arbeitengehen schaffen können. Auch Intelligenz erstickt in Scheisse, wenn sie keiner wegschafft. Trauriges System des Kapitalismus - man wird sehen wie lange es funktioniert.
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20.04.2007 14:22 Uhr von opppa
 
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nissart: Mit € 1,50 je Stunde geht das aber nicht!

da muß dann wenigstens der staatliche Unterhaltszuschuß noch zugerechnet werden, damit der arme Hund, der dafür (zwangs)arbeten muß, wenigstens auch Steuern bezahlt!
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20.04.2007 14:35 Uhr von sanfterRebell
 
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Sagt es der CDU: Die sind doch diejenigen, die sich am meisten dagegen wehren!
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20.04.2007 15:12 Uhr von Mond-13
 
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Mindestlohn! Gute Idee von der EU, aber: ein Paradoxon, das auf der anderen Seite hierzulande gesetzlich 1-Euro-Jobs eingeführt wurden. Wie harmoniert denn das?
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20.04.2007 15:25 Uhr von opppa
 
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Mond-13: Das muß nicht harmonieren!

Sinn der Übung ist, dem Steuerzahler einen Teil der sonst von der Wirtschaft zu tragenden Lohnkosten anzuhängen!

Übrigens, die Aktionäre freuen sich schon auf steigende Dividenden!
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20.04.2007 15:29 Uhr von mad_justice
 
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Mond-13: 1€ Jobs sind keine EU-Auflage oder Gesetz.Vielleicht
sträubt sich die deutsche Regierung gegen Mindestlöhne,
weil sie Angst haben die gefakten Statistiken könnten die
arbeitslosenzahlen wieder hochtreiben.Brüssel könnte ja
vielleicht auf die Idee kommen das 1€ Jobs gegen Menschenrechte verstossen
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20.04.2007 15:32 Uhr von Troll-Collect
 
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"Mindestlohn ist ein Erfolg in der EU": Andere Kommissare machen auch Druck, u.a. Vladimir Spidla:

>>>
20 EU-Länder haben Mindestlöhne. Was kann Deutschland von diesen Ländern lernen?

Es gibt keine Patentrezepte. Aber sicher ist: Die 20 EU-Länder mit Mindestlöhnen haben gute Erfahrungen damit gemacht. Aus diesen Staaten kommen keine Klagen über Mindestlöhne und es gibt nirgendwo eine politische Strömung, die eine Rücknahme forderte. In Großbritannien beispielsweise ist die Arbeitslosigkeit nach Einführung von Mindestlöhnen stark gesunken - und nicht gestiegen.
<<<
http://www.fr-online.de/...


Auch wenn einige, die die Beschäftigung von Menschen zu Hungerlöhnen als Basis für ihr Geschäftsmodell betreiben, wieder aufheulen und es nicht wahrhaben wollen.

Nicht einmal mehr die als "Sklavenhändler" bezeichneten Zeitarbeitsfirmen stehen noch auf deren Seite, denn diese fordern inzwischen selber einen Mindestlohn
http://www.ig-zeitarbeit.de/...

Und das nicht aus Altruismus. sondern einfach aus eigenem Interesse "... damit arbeitsmarktpolitische Verwerfungen und ein verhängnisvoller Unterbietungswettbewerb wirksam unterbunden werden können".
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20.04.2007 17:18 Uhr von Cpt.Proton
 
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lol

>>>In Großbritannien beispielsweise ist die Arbeitslosigkeit nach Einführung von Mindestlöhnen stark gesunken - und nicht gestiegen." <<<

Noch so ein gutes Beispiel für einen solchen Zusammenhang gefällig? In ländlicheren Gebieten gibts mehr Störche als in der Stadt. Gleichzeitig werden auf dem Land mehr Kinder geboren.

Wenn dann gingen die Arbeitslosenzahlen trotz Mindestlohn nicht runter, weil die gute Wirtschaftsentwicklung den Mindestlohneffekt überkompensiert hat. Ohne ihn wären weniger Menschen arbeitslos.

Die Zeitarbeitfirmen fordern dies, um den Markteintritt anderer Anbieter zu erschweren. Raising rivals costs.... nix neues, für dich vielleicht schon.... ;-)
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20.04.2007 21:23 Uhr von Troll-Collect
 
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jaja: Immer mehr sprechen sich für den Mindestlohn aus, immer mehr Studien belegen den nutzen nur Herr Proton wettert dagegen mit Allgemeinplätzen.

Und für deine gewagte GB-Theorie kannst du sicherlich Belege anbringen? Immerhin stehst du ziemlich alleine mit deiner Behauptung.
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20.04.2007 21:43 Uhr von jsbach
 
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Gürkchen ernten, Wein lesen: Spargel stechen,Äpfel pflücken usw.
Und dies alles für drei Euro die Stunde?
D ist doch immer so fortschrittlich, warum hier nicht..?
Da kann ich gleich in die CZ gehen, da habe ich mehr aber geringere Lebenshaltungskosten!
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20.04.2007 22:13 Uhr von Cpt.Proton
 
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Alleine? LOL du solltest echt mal woanders lesen, als nur auf Gewerkschaftsseiten....
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21.04.2007 00:10 Uhr von Troll-Collect
 
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*rofl*: Ich könnte wieder die bereits mehrfach gebrachten zig Quellen posten, allesamt keine Gewerkschaftsseiten.
Dann wirst du wieder lamentieren es gibt Gegenpositionen, natürlich wie jedes mal den Beweis schuldig zu bleiben

Alles schon mehrmals durch gekaut. Perlen vor die Säue werfen.
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21.04.2007 23:00 Uhr von Cpt.Proton
 
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lol: das gerade du mit Perlen vor Säuen kommst.... *lach*

Selbst wenn du noch 100 Zitate aus dem Netz zusammenklaubst.... Fakt bleibt foldendes:

Wenn du den Lohn für Leute erhöhst wird der Unternehmer folgendes machen. Er wird alle rauswerfen, die mehr kosten, als bringen. Das ist das Problem beim Mindestlohn und selbst wenn du noch 1000 Leute aus dem Netz zusammensuchst, die was anderes gesagt haben. Es bleibt immer noch so. :D

Andere Instrumente sind besser, weil sie die Lohnkosten nicht erhöhen und den Menschen trotzdem ein besseres Einkommen bieten. Das kategorisch aus ideologiegründen abzulehnen ist einfach nur billig...
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21.04.2007 23:12 Uhr von Troll-Collect
 
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Ich belege meine Argumente wenigstens. Aber wie erwartet ... mach ruhig weiter deine Laborversuche, ich orientiere mich lieber an der Realität.
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22.04.2007 08:53 Uhr von opppa
 
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Cpt.Proton: Hallo Protönchen,

in Deutschland geht es nicht darum, die Einkommen der Unterschicht zu sichern oder anzuheben, bei uns geht es der Lobby (und daher auch der Regierung) darum, den Faktor Arbeit noch weiter zu verbilligen und die Dividenden und die Gewinnbeteiligeungen des Managements weiter zu steigern.

Wenn jetzt durch Einführung eines Mindestlohns an den Gewinnen der Wirtschaft gekratzt werden sollte, müssen sich die Lobbyisten natürlich mit aller Gewalt dagegen wehren!

So, jetzt kannst wieder schimpfen!
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22.04.2007 10:21 Uhr von christi244
 
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Oppa: Stimmt! Und genau dies sollten sich die Wähler der Sozis/CDU/CSU einmal reinpfeifen bevor sie ihre Kreuzchen munter verteilen und diesen Abzockern derartige Wahlquoten verschaffen. Was hier nach wie vor stattfindet ist ein Ausverkauf des Landes. Es mag wohl Mindest-Enlohnungen geben, aber die die betreffen dann wohl eher die "Schmiergelder" für die Politiker, um weiter bei der Stange zu bleiben.

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