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Daimler versenkt mit Chrysler Milliarden - Pensionen will kein Bieter übernehmen

DaimlerChrysler prüft derzeit den Verkauf von Chrysler. Es sieht danach aus, als würde Daimler mit dem Chrysler-Engagement zehn Milliarden US-Dollar versenken. 36 Milliarden US-Dollar zahlte Daimler 1998 für den amerikanischen Autohersteller.

Abzüglich des Verkaufspreises und den bisherigen Einnahmen könnten zehn Milliarden Minus am Schluss stehen. Keiner der Bieter für Chrysler wolle die Pensions- und Krankenversicherungsverpflichtungen in Höhe von 14 Milliarden Dollar übernehmen.

Drei Interessenten signalisieren Interesse an Chrysler: Der Zulieferer Magna aus Kanada, die Fonds Cerberus und Blackstone sowie US-Milliardär Kirk Kerkorian, der jedoch kaum Chancen hat. Die Bieter glauben, dass Chrysler auch 2008 rote Zahlen schreibt.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Milliarde, Daimler, Chrysler, Pension, Bieter
Quelle: www.netzeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2007 12:06 Uhr von usambara
 
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und für diese Fehler müssen dann deutsche Arbeiter Lohnverzicht
und Überstunden leisten.
Sorry, diese Manager einfach enteignen!
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20.04.2007 21:43 Uhr von Mi-Ka
 
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Nicht schlecht: Für den Verlust bei diesem Geschäft könnte man 5000 Berufeinsteiger bis zur Rente bezahlen, ohnel dass sie auch nur einen einzigen Cent erwirtschaften.
Respekt an die Verantwortlichen.
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20.04.2007 22:58 Uhr von swald
 
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no risk no fun: Jede unternehmerische Entscheidung bringt risiken mit sich.

Wenn jemand alles richtig macht (z.B. Esser) und eine "angemessene" Abfindung erhält lauft ihr genauso amok.
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20.04.2007 23:09 Uhr von KillA SharK
 
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den drecksladen: hätte Daimler nie kaufen sollen.

so etwas nennt sich bei investoren nicht umsonst "stupid german money"
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21.04.2007 10:44 Uhr von denksport
 
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lol: erinnert mich an die Simpsons-Folge wo deutsche Investoren das Kraftwerk von Mr. Burns kaufen, und bei der Uführung der gesetzlichen Mindestanforderungen entsetzt feststellen, dass das unbezahlbar wird und das Kraftwerk deshalb an Mr. Burns zurückschenken oder für einen Dollar zurückkaufen lassen oder so.
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23.04.2007 16:35 Uhr von ArrowTiger
 
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Deutsche Bank: An den Fehlentscheidungen bei DaimlerChrysler ist die Deutsche Bank maßgeblich mitverantwortlich (17 Jahre Hilmar Kopper als Aufsichtsratsvorsitzender!). Und jetzt fordert sie über ihre Tochter DWS die Abstoßung von Chrysler. Wissen die noch, was sie tun?

Es hat doch irgendwie den Anschein als wenn so einige Top-Manager ihre Jobqualifikation erschlichen hätten...

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