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Frankreich: Circa 50 muslimische Grabstätten auf Militärfriedhof geschändet

In der Nähe von Arras befindet sich ein Militärfriedhof aus dem Ersten Weltkrieg - auf dem muslimischen Teil des Gottesackers wurden jetzt an die 50 Grabstätten geschändet. Die Gräber wurden unter anderem mit Nazislogans und Hakenkreuzen beschmiert.

Präsident Chirac sagte, dass die Schändung "eine unbeschreibliche Tat war, die das Gewissen zerkratzt". "Diese Schändung ist sogar noch schockierender, weil es die Gräber von Kämpfern betrifft, die ihr Leben für Frankreich gaben", so Chirac weiter.

Der Militärfriedhof ist einer der größten Frankreichs und wurde dort errichtet, wo während des Ersten Weltkriegs die ersten Kämpfe stattfanden. Etwa 78.000 Personen aus den Kolonialgebieten - auch viele Muslime aus Nordafrika - starben im Krieg.


WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frankreich, Militär, Grabstätte
Quelle: news.bbc.co.uk
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2007 23:18 Uhr von TheTrash
 
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Was geht in solchen Leuten vor und was haben die Leute davon wenn sie wildfremde Gräber schänden? Einfach unverständlich.
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20.04.2007 00:20 Uhr von HEINZMEMBER
 
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Naja, solche Länder....

Das ist Frankreich, einer unserer kultiviertesten Nachbarn.

Grabschändung? Stand ne Weile auch hier fast täglich in der Zeitung, mittlerweile nicht im Blickpunkt der Massen aber ich glaub kaum, daß es verschwunden ist. Egal ob durch Satanfreaks dene das Ego fehlt oder irgendwelche Nazivandalen.

Da können wir uns in diesem Fall bedenkenlos zu "diesen Ländern" dazuzählen. Auch wenn ich sowas bescheidenes sonst eher selten sage...
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20.04.2007 03:44 Uhr von Lienna
 
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die Franzosen "Das ist Frankreich, einer unserer kultiviertesten Nachbarn."

Von wegen! Der rechte Gedanke "Frankreich den Franzosen" ist da weit verbreitet!
Ebenso findet auch Le Pen mit seiner Front National viel Zuspruch... gefährliche Sache!
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20.04.2007 03:44 Uhr von Oberhenne1980
 
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Zumindest bringen wir keine Andersgläubigen mit Berufung auf unseren Glauben um.Die Ermordung der Mitarbeiter des Christlichen Verlags sehe ich übrigens in einem direkten Zusammenhang mit der Grabschändung. Die im Vergleich dazu sich eher wie ein dummer Jungerstreich auswirkt...
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20.04.2007 08:26 Uhr von Legionaer
 
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Es ist eine Schande Gräber zu schänden und besonders von Menschen, die ihr Leben gelassen haben für ihr Mutterland.

Es handelt sich übrigens um den Soldatenfriedhof Notre-Dame-de-Lorette.

http://www.nordmag.fr/...

Aber französische Faschisten nehmen sich wohl ein Beispiel an den Nazis, die noch nie Ehre und Anstand besessen haben, vergessen wir nicht die jüdischen WK1-Veteranen, die - selbst mit einem EK dekoriert - in die Viehwagen in Richtung Osten gepfercht wurden und dort zum Dank ihrer Bereitschaft ihr Leben ihrem deutschen Vaterland zu opfern, mit der Gaskammer vergolten bekommen haben. Die größte Schande der Welt.

@Lienna
"Von wegen! Der rechte Gedanke "Frankreich den Franzosen" ist da weit verbreitet!
Ebenso findet auch Le Pen mit seiner Front National viel Zuspruch... gefährliche Sache! "

Ja, das ist er - durch alle Bevölkerungsschichten - wie in Deutschland der "rechte" Gedanke "Deutschland den Deutschen", in Begien "Das eigene Volk zuerst" und in der Türkei "Türkiye Türklerindir" - wobei ich in Frankreich, Belgien und in Deutschland keine Tageszeitung mit einem solchen Slogan jeden Tag auf der Titelseite kenne...ach halt ...doch in Deutschland kenne ich eine, nämlich die deutsche Ausgabe der "Hürriyet". :)

Aber geehrte Userin Lienna, in Frankreich muss man bei dem Spruch "Frankreich den Franzosen" differenzieren. In Südfrankreich, der Île-de-France und in Elsass-Lothringen ist es aufgrund der massiv fortschreitenden Islamisierung durchaus als "rassistisch" zu verstehen, wenn jemand sowas sagt, wobei ich noch bemerken möchte, dass ein elsässischer "Eingeborener", d. h. kein französischer Migrationshintergrund, eher den Slogan "Elsass den Elsässern" kundgeben würde. Radikale Elsässer sagen auch oft "Heim ins Reich", in Anbetracht der derzeitigen deutschen Politik (hier besonder HartzIV etc.), verkneifen sich das aber zurzeit selbst die mir bekannten hartgesottesten Verfechter der "Wiedervereinigung".

In der Bretagne und in der Normandie - in der es weniger ein Problem mit Mahgrebs (warum das so ist, wäre ein anderes Thema), wird der Spruch eher gegen britische Bürger verwendet, die in den Augen von Nationalisten "ganze Landstriche" aufkaufen. Dies ist natülich übertrieben, aber Tatsache bleibt, dass viele Briten Häuser in den pittoresken Dörfern kaufen und als Wochenend- oder Fereienhaus nutzen, was die Imobilienpreise abnorm gesteigert hat und es oftmals den Einheimischen nicht möglich ist, mit einem solventen Briten mitzuhalten.

Grundsätzlich halte ich den Spruch "Frankreich den Franzosen" für nicht verwerflich, aber er beinhaltet auch für mich - womit ich wahrscheinlich nicht gerade zur Mehrheit gehöre - die Franzosen mit Migrationshintergrund, die die französischen Werte und Normen respektieren und sie auch leben.

Und das höchste Gut des Franzosen ist seine individuelle Freiheit - nerve mich nicht, dann nerve ich dich auch nicht - völlig abgekoppelt von dem was der Staat darunter versteht, weil Gesetze sind gut, aber "pas vu pas pris" ist die wahre Leitmaxime des durchschnittlichen Franzosen und erst wenn er durch etwas genervt ist, dann kommt die Losung "Frankreich den Franzosen".

Und vergessen wir nicht, dass diese Losung schon über 100 Jahre alt ist. Zuerst von rechten Kräften genutzt, dann von den Kommunisten übernommen im Anblick des Hitler-Regimes.

Und auch in Kreisen der Résistance soll dieser Spruch die Runde gemacht haben.

Fazit: Diese Losung wird - zumeist - nur benutzt, wenn sich der Franzose ernsthaft bedroht sieht.

Das Thema Le Pen ist schnell abgehakt - in vielen Wahlen (Regionalwahlen etc.) kommt er oft bis an die 20 %. Die letzte Präsidentenwahl war eine Ausnahme, viele Linke sind nicht zur Urne gegangen, weil sie dachten die Wahl wäre klar - nur auch Nichtwähler sind halt Wähler.

Le Pen ist nicht zu verharmlosen aber auch nicht zu überbewerten und im Gegensatz zu den deutschen Rechtspopulisten ist Le Pen ausgestattet mit einem sehr wachen Geist, einer guten Rhetorik und - frappierend - einer nicht zu unterschätzenden Intelligenz. Als Populist schaut er natürlich dem Volk "auf´s Maul" was ich erstmal nicht für falsch halte. Er hat auch gute Ansätze, die wahr oder besser gesagt in meinen Augen richtig sind, aber die Mischung macht es und da versagt er.

Dennoch glaube ich, dass Sarkozy es gut auf den Punkt bringt, als er Thesen von Le Pen verteidigte und ihn die Presse dafür versuchte abzustrafen - er sagte sinngemäß (für die Doofen ->kein Zitat) soweit ich mich erinnere:

Ich höre nicht auf wahre und richtige Dinge auszusprechen, nur weil diese auch von falschen Leuten gesagt/vertreten werden.

Und das ist wirklich wichtig - den oftmals wissen die Politiker das, geben es aber nicht zu oder relativieren, weil es nicht in ihre Ideologie passt - und vor einer Ideologie warne ich, denn sie lässt oft keine Räume, selbst für die besten Ansätze.
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20.04.2007 11:17 Uhr von HEINZMEMBER
 
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@Lienna: Ich muss gestehen, daß ich den Kommentar vorher nich ordentlich gelesen habe. Ich las "solche Länder" statt "solche Leute". Dann macht mein Kommentar vielleicht Sinn.

*schäm* *inDieEckeStell*

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