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Schweden: Beschäftigungsverbot in der Pflege für Vorbestrafte geplant

Der Sozialminister Schwedens, Göran Hägglund, hat einen Vorschlag zur Verbesserung des Patientenschutzes präsentiert. So sollen Personen, die wegen eines Verbrechens verurteilt wurden, künftig von einer Tätigkeit in Pflegeberufen ausgeschlossen werden.

Nach den Plänen Hägglunds soll der Stellenanwärter künftig mit der Bewerbung einen Nachweis einreichen, woraus sich ergibt, dass er nicht im Verbrechensregister aufgelistet ist.

Für Schulbedienstete ist das Mitschicken eines Auszugs des Verbrechensregisters bereits seit einiger Zeit Voraussetzung für eine Einstellung.


WebReporter: stellung69
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweden, Schwede, Pflege, Beschäftigung
Quelle: www.sr.se

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2007 13:03 Uhr von stellung69
 
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Vielleicht sollte man dies bei allen Bewerbungen zur Pflicht machen; Verurteilte Straftäter hätten es dann bei der Suche nach Arbeit allerdings schwer....
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19.04.2007 17:05 Uhr von Python44
 
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Hmmm: anscheinend haben die in Schweden keine Probleme ausreichend Bewerber für Pflegedienste zu finden.

Ich finde solche Ideen äußerst bedenklich, denn zumindest bei uns ist die Resozialisierung immer noch erklärtes Ziel. Jedoch ohne Beruf - keine Resozialisierung - bleibt nur HartzIV oder weiter Verbrechen begehen !

Gewisse Einschränkungen bestimmter Täter in bestimmten Berufsgruppen sind zwar sinnvoll - Ich würde keinen Junkie in einer Apotheke arbeiten lassen oder einen Triebtäter im Kindergarten. Aber warum sollte jemand der z.B. in seiner Jugend einmal wegen Ladendiebstahl/Schwarzfahren/Drogenbesitz verknackt wurde, später kein guter Lehrer oder Pfleger sein können ?
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19.04.2007 20:10 Uhr von jsbach
 
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Es gibt schon noch: Stellen wo kein Poliz. Führungszeugnis verlangt wird. Aber ein Großteil der Betriebe macht dies jetzt schon.
Und Joschka hat sich vom Revoluzzer zum Softie
(mit Bäuchlein) gewandelt...

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