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Studie: Einige Studienfächer sind unbeliebt - Fachkräftemangel droht

Das Hochschul-Informations-System (HIS) hat eine aktuelle Studie vorgelegt, der zu entnehmen ist, dass Studienfächer wie Mathematik, Informatik sowie Natur- und Ingenieurwissenschaften sich keiner großen Beliebtheit erfreuen.

Neun Prozent der Schüler möchten ein Lehramtsstudium aufnehmen, acht Prozent können sich vorstellen, Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Sechs Prozent planen die Aufnahme eines Studiums für Medizin oder Maschinenbau.

Nur vier Prozent der Schüler wollen Mathematik studieren und nur zwei Prozent Physik und Elektrotechnik. Ein Fachkräftemangel könnte die Folge sein, wenn nicht nachhaltig das Interesse für naturwissenschaftliche und technische Fächer geweckt wird.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie
Quelle: www.ksta.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2007 19:27 Uhr von Streetlegend
 
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Meiner Meinung nach müsste das Interesse für naturwissenschaftliche und technische Fächer bereits in den ersten Schuljahren gelegt werden. Mathematik ist eigentlich ein tolles Fach, wenn man es versteht. Um es zu verstehen, braucht man einen tollen Lehrer, der es auch erklären kann. Die Auswahl der Studienrichtungen ist später meines Erachtens nur die "Nachwehe" der früher gelegten Grundlagen (oder eben auch nicht).
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18.04.2007 21:11 Uhr von pl4yer
 
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disziplin? kein noch so guter lehrer schafft es gegen 20 vor sich hintuschelnde und desinteressierte schüler höhere mathematik beizubringen ...

meiner meinung nach sollte man die fehler nicht immer bei den lehrern suchen!

(und ich bin selber schüler in der 12. klasse!)
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18.04.2007 21:13 Uhr von LinkeKlebe
 
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Find ich gut: Ich find das echt gut, denn umso sicherer ist mein Arbeitsplatz. Ich bin nämlich in genau dieser Ecke tätig. Ich weiss, dass hört sich jetzt scheisse und egoistisch an, aber ich bin ja auch nur ein Mensch.
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18.04.2007 21:48 Uhr von NetCrack
 
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Also naja ... Schüler ich weiß net ob es ne gute Idee ist da Gymnasiasten zu befragen, denn ich schätze mal 70% wissen vor ihrem Abitur noch gar nicht was Sie machen wollen und entscheiden sich relativ kurzfristig. Bei mir und den meisten meiner Mitschüler war es damals genauso, erstma Abi dann schaun wir weiter ...
Mal davon abgesehen kann ich auch gar nicht glauben, dass sich z.B. Info keiner großen Beliebtheit erfreut, bei uns kamen z.B. im WS 06 im Fachbereich Informatik auf einen Studienplatz sieben Bewerber, das ist nicht gerade das, was ich geringe Beliebtheit nennen würde
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18.04.2007 21:53 Uhr von Frezz
 
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linkeklebe: versteh ich voll, mir gehts ähnlich. hab zwar noch nichtmal abi aber werde wohl dannach chemie oder chemieigenieur studieren und dann hört man als kleienr egoist, der man nunmal ist ;-) , das schon ganz gerne.
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18.04.2007 22:14 Uhr von johannim
 
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Informatik ? Jeder zweite Kerl in meiner Schule, den ich danach frage , was er studieren will, antwortet "Informatik"...

Und ich kenn auch ne ganze Reihe von Leuten, die Informatik studieren....
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18.04.2007 22:42 Uhr von Tichondrius
 
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@Player: Warum die wohl tuscheln? Bei einem guten Lehrer passiert sowas eher seltenst bis gar nicht ;)

Die News kommt mir eigentlich ganz gelegen, will selber in Richtung Bio/Chemie studieren.
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18.04.2007 23:36 Uhr von LinkeKlebe
 
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Kann schon sein: "Und ich kenn auch ne ganze Reihe von Leuten, die Informatik studieren...."

Das kann ja schon sein, aber viele sagen Informatik und meinen dann Wirtschaftsinformatik oder so etwas. Ausserdem kommt es ja echt nicht darauf an wie viele Studieren, sondern die Anzahl derer, die ihren Abschluss machen, ist ja eigentlich wichtiger. Und ich denke mal, dass grade bei Mathe, Info, Maschienenbau, usw. die Abbruchquote extrem hoch ist.
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19.04.2007 02:04 Uhr von cyprexx
 
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Mir egal Schüler die ihr Abi am machen sind haben einfach kein Plan was die machen wollen. Es gibt zu wenig information bezüglich studiom und co. Ich selber studiere im Ausland und bin sehr froh darüber, mal davon abgesehen das das deutsche Uni system ja voll fürn Arsch ist...

Zum Thema speziell: Mal ehrlich, man muss den angehenden Studenten auch irgendwie erklären was sie mit diesen Abschluss machen können und wie Karrierechancen aussehen (Zukunft, sicherheit, etc...).
Aufklärung und mehr Information hilft und reizt zum studieren.
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19.04.2007 09:40 Uhr von PKo3
 
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also ich hab mein informatikstudium geschmisse... war einfach zu schwer. stellenweise sind die anforderungen in den oben genannten richtungen mittlerweile einfach zu hoch. in manchen fächer gabs durchfallquoten von 50 %- 80%... und faul war da kaum einer ... jetzt fang ich lieber ne ausbildung an, weniger stress, mehr praxis.
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19.04.2007 16:42 Uhr von The_Nothing
 
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@Frezz: Chemie? Na dann mal viel Spaß...
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19.04.2007 17:45 Uhr von LinkeKlebe
 
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Pko3: "in manchen fächer gabs durchfallquoten von 50 %- 80%... und faul war da kaum einer "

Oh ja, dass ist richtig. Bei uns in der Informatik war das bei manchen Klausuren sogar über 90% (Berechenbarkeit und Komplexität z.B.) Gelernt haben aber vorher fast alle wie die Berserker.
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19.04.2007 17:58 Uhr von bingo`
 
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nice: find ich gut^^

Sichert mir den Arbeitsplatz, wenn es keine Konkurrenz gibt :D
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19.04.2007 19:54 Uhr von F. I. Mad Axle
 
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Oft fehlt´s den Leuten einfach an Interesse: Ich bin selbst Student der Elektrotechnik, zum Glück in wenigen Monaten fertig :).
Was mir an der FH für Leute begegnet sind, ist echt die Härte. Von nix ne Ahnung und dann auch noch darüber beschweren, dass alles so schwer ist. Wie soll´s denn auch leicht sein, wenn das interesse fehlt.

Die schlechten Quoten in den Klausuren kommen bei uns davon, dass nur Wenige ein Verständnis des Stoffs aufbauen. Viele meinen wohl, dass stupides Auswendiglernen hilft. Das ist aber ein Irrglaube, weil das Themengebiet einfach zu weitläufig ist und Prinzipien angewendet werden müssen und nicht immer die gleichen Schaltungen. Sonst würden Dipl.Ings für Elektrotechnik ja schließlich nicht gebraucht ;).

Außerdem nimmt die Anzahl der Leute drastisch ab, die zuhause (manche oft, manche gelegentlich) basteln. Und seien es Schaltungen aus Elektronikzeitschriften. Aber gerade das hilft richtig. Die suchen dann später nicht die Dreiecke in den Schubladen, wenn sie nen OP brauchen.

Der Prof der analogen Elektronik sucht seit Jahren verzweifelt einen talentierten Studenten für seine Firma. Und am Geld scheitert es da nicht, sein Angebot ist wirklich gut.

Ach ja, der Grund für viele, sich bei ET einzuschreiben, sind die verlockenden Gehaltsaussichten. Dass man die aber nur bekommt, wenn man was drauf hat, scheinen viele nicht zu bedenken.

Und schonmal Entschuldigung an alle, die sich auf die Füße getreten fühlen ;).

LG
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20.04.2007 21:28 Uhr von Superhecht
 
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immer die anderen sind schuld: die politiker, die lehrer, die eltern, die chemtrails ...

Das sind genau die Fächer, wo neben Intelligenz auch Fleiß, Durchhaltewillen und Beharrlichkeit nötig sind. Dazu sind anfangs sehr viele nicht willig und später dann auch nicht mehr fähig.
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23.04.2007 15:35 Uhr von ron11
 
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nun ja diese faecher waren frueher gefragt und heute hat meine keine lust mehr viel zu machen
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23.04.2007 17:12 Uhr von Davor
 
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ron: wofür steht eigtl die 11? Nur so interessehalber
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23.04.2007 21:09 Uhr von Nessy
 
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wurde mal wieder echt gepennt !!!
Wenn ich so meinen Job machen würde....
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25.04.2007 10:41 Uhr von Garviel
 
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Ein weiteres Problem: ist, dass es in der Schule kein Fach wie E-Technik oder Maschbau gibt. Deshalb können sich die wenigsten was Konkretes drunter vorstellen. Bei Jura, Medizin oder BWL meint man dagegen wenigstens ne Ahnung zu haben, dass man damit Kohle scheffeln könnte.
Und dass bei Informatik die ganzen Counterstrike-Zocker reihenweise übern Jordan gehen, ist auch nur normal. Wobei ich manche Anforderungen in manchen Fächern (z.B. in Theoretischer Physik) schon übertrieben finde...
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27.04.2007 21:16 Uhr von Lienna
 
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Studie: Nahrungsmittel die nicht schmecken werden nicht verzehrt!

Man man man ... sollen sie doch ihre Studien intern auswerten und für weiß ich was nutzen, mich persönlich regen sie nur noch auf!!!


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