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UN-Bericht: Nur 28 % der HIV-Kranken in bestimmten Ländern erhalten Medikamente

Ein gemeinsamer Bericht der Vereinten Nationen, der UNICEF und der WHO kam zu dem Ergebnis, dass in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen lediglich 28 % der HIV-Kranken eine lebensverlängernde Behandlung mit bestimmten Medikamenten erhalten.

Diese antiretroviralen Mittel müssen erst ab einem bestimmten Stadium der Krankheit verabreicht werden oder bei Schwangeren zur Vermeidung der Infektion des Kindes. Trotz der preiswerten Methode werden jedoch nur elf Prozent der Schwangeren so behandelt.

Obwohl in diesen Ländern die Anzahl der behandelten HIV-Infizierten seit 2006 von 1,3 auf zwei Millionen gestiegen ist, haben die Institutionen ihr Ziel immer noch nicht erreicht. Eigentlich sollten schon bis 2005 drei Mio. HIV-Erkrankte behandelt werden.


WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krank, Land, Medikament, UN, Bericht, HIV
Quelle: rhein-zeitung.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2007 17:25 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Ich halte das für ein Armutszeugnis für diese Einrichtungen. Immerhin bekommen sie jährlich einen riesigen Betrag zur Verfügung, um gerade in solchen Ländern zu helfen. Und dann schaffen sie es mit ihrem Netzwerk gerade mal 2 Mio. Bedürftige zu behandeln. Am Geld kann das ja nicht liegen...diese Medikamente sind nicht teuer. Aber vermutlich versandet ziemlich viel in deren bürokratischem Gewirr..
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18.04.2007 18:47 Uhr von faboulous
 
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Überschrift: "erhalten" anstatt "erhält", bitte.
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18.04.2007 23:04 Uhr von TheTrash
 
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Sehr schade das gerade in die ärmeren Regionen, die wenigeren Medikamente kommen. Wollen wir hoffen das sich das in Zukunft wirklich ändern wird.
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19.04.2007 23:28 Uhr von Magier47058
 
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Preis: Das ist wohl vor allem eine Preissache, da diese medikamente auch eine menge geld kosten. da sollte die pharmaindustrie die preise mal senken

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