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Studie: Deutschland liegt bei Meister- und Akademikerabschlüssen zurück

Das Institut für Wirtschaft und Gesellschaft (IWG) sieht Deutschland in Bezug auf Bildung im Wettbewerbsnachteil mit zahlreichen anderen Ländern. Einen Meister oder akademischen Abschluss absolvieren hierzulande immer weniger junge Menschen.

Während Deutsche im Alter von 45 bis 54 Jahren im Vergleich gut dastehen, 84 Prozent über eine abgeschlossene Ausbildung oder Abitur verfügen und damit direkt hinter Norwegen rangieren, liegen die 25- bis 34-Jährigen hinter anderen Ländern zurück.

Norweger, Schweden, Finnen, Schweizer, Österreicher und Dänen haben diese Altersgruppe überholt. Grund für die Fehlentwicklung seien zum einen mangelnde Ausbildungsplätze, aber auch die unzureichende Qualifikation der Azubis.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Studie, Meister, Akademiker
Quelle: www.handelsblatt.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2007 12:19 Uhr von no_trespassing
 
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Ich finde, es ist alles relativ. Man muß erstens die Qualität der Ausbildung sehen. Wir haben das Duale Ausbildungssystem, das weltweit als eines der besten überhaupt gilt. In den Schulen fordern wir weit mehr Transferleistungen als es in anderen Ländern der Fall ist.

Fast jeder Gymnasiast könnte High-School-Multiple-Choice-Tests in den USA ohne Probleme bestehen.

Auch die höhere Zahl an Migranten ohne richtige Deutschkenntnisse ist ein Grund für die geringere Absolventenzahl.
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18.04.2007 14:48 Uhr von different
 
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niveau: das sehe ich ähnlich wie der autor. lieber qualität als quantität. bringt ja nix, wenn das niveau der fortbildungs- bzw. studiengänge so reduziert wird, dass sich jeder trottel als meister oder akademiker bezeichnen darf.
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18.04.2007 16:38 Uhr von mueppl
 
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das Niveau wird doch schon runtergeschraubt.
Manche "Meisterschulen" würden doch gar keine Schüler mehr bekommen wenn am Niveau nicht gebastelt werden würde.
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18.04.2007 19:23 Uhr von GLOTIS2006
 
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was die statistik verfälscht: sind abiturienten der meisten gesamtschulen, die die studienplätze bei den "hard studies" besetzen und dadurch eigentlich qualifizierte abiturienten veranlassen entweder auf einen studienplatz zu warten oder aber etwas zu studieren, dass nicht im jeweiligen interesse liegt und daher von vorn herein - zumindest meistens - zum scheitern verurteilt ist. die statistik misst ja wieviele studiumseinsteiger auch einen abschluss machen. ie das beim meisterlehrgang oder wie auch immer ist, lass ich außen vor, weil ich es da nicht sagen kann. aber was das studium betrifft kann ich aus erfahrung sprechen. ich bin sogar dafür hauptschulabgänger studieren zu lassen, weil die schulform meiner meinung nach meistens nur bedingt auskunft über die fähigkeiten der jeweiligen abgänger aussagt, jedoch ist es eine tatsache, dass sich abiturienten von gesamtschulen oder auch "wirtschaftsgymanasien" gerade in den hard studies einem ungleich höheren leistungsdruck ausgesetzt sehen als absolventen gut geführter gymnasien. nicht zu unrecht wird das deutsche schulsystem bemängelt und nicht zu unrecht spricht pisa aus, was die statistik schon seit jahren ruft, aber niemand hören will. es gibt immer noch leute, die denken hauptschüler seien dümmer als gymnasiasten. das ist quatsch. jedoch wird viel zu früh ausgesondert und daher landen teils auch wunderbar talentierte geister auf absolut schlechten schulen, die ein niveau fahren, dass niemanden herausfordert und gerade dadurch schlechtere noten "produziert".
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18.04.2007 19:39 Uhr von shadow#
 
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den meisterabschluss braucht man in den meisten berufen schlicht nicht mehr, und den rest des bildungssystems hat die union langfristig ruiniert. also nichts worüber man sich wundern muss.
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18.04.2007 21:37 Uhr von LinkeKlebe
 
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Auch egal: Is mir auch egal, wenn hier demnächst alles den Bach runtergeht, wander ich halt aus. In den Schulen der Großstädte ist wegen den hohen Migrantenanteilen doch gar kein guter Unterricht mehr möglich. Die Lehrer haben da gar keine Schuld dran.
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18.04.2007 21:57 Uhr von Frezz
 
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ich will wohl studieren, aber wer sonst? kaum jemand. verständlich: schlechte unis, hohe studiengebühren, schwache vorbereitung durch die lehrer etc.
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19.04.2007 03:34 Uhr von Katatonia
 
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@ no_trespassing: >>Man muß erstens die Qualität der Ausbildung sehen. Wir haben das Duale Ausbildungssystem, das weltweit als eines der besten überhaupt gilt. <<

Wer solche Aussagen tätigt, hat vom Dualen System überhaupt keine Ahnung, weder im theoretischen Sinne und schon garnicht im praktischen. Das duale Ausbildungssystem ist marode und wird die nächsten Jahrzehnte verschwinden, sollte Deutschland Reformwillig werden und endlich sein Bildungssystem verbessern wollen.

>>Fast jeder Gymnasiast könnte High-School-Multiple-Choice-Tests in den USA ohne Probleme bestehen.<<

Die USA sind ja auch kein Maßstab. Die Maßstäbe sind unsere Nachbarn und Europa insgesamt.

>>Auch die höhere Zahl an Migranten ohne richtige Deutschkenntnisse ist ein Grund für die geringere Absolventenzahl.<<

Billige Ausrede. Andere Länder haben eine weit höhrere Migrantenquote als Deutschland und schneiden trotzdem weit besser ab.

Was stellen wir mal wieder fest? Hier hat Jemand vom Thema nicht die geringste Ahnung. Schlimm nur, dass man in diesem Fall eine Meinung hat.
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19.04.2007 09:42 Uhr von rh1974
 
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@shadow# : quatsch: meister haben ganz andere aufgaben als facharbeiter! anstatt meister koenntest du auch abteilungsleiter sagen und die braucht man
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19.04.2007 15:43 Uhr von Ophiuchus
 
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Schlechtes Ausbildungssystem: Mit Verlaub... aber unser duales Ausbildungssystem gehört in die grüne Tonne (nebenbei bemerkt genau so eine Totgeburt).

Die vermittelten Inhalte sind veraltet und zusammenhangslos.. die Lehrkräfte unmotiviert und überbezahlt. This is it.. that´s what you´ll get..
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23.04.2007 21:07 Uhr von Nessy
 
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hat die Wirtschaft Jahre lang gepennt und dann das !!! Naja, aber beschweren dürfen die Wirtschaftsbosse sich doch, oder nicht ???

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