18.04.07 09:28 Uhr
 446
 

Experten rügen Zustände in deutschen Jugendgefängnissen

Experten des Europarates haben scharfe Kritik an den Zuständen in einigen deutschen Jugendgefängnissen geäußert - darunter auch die Jugendhaftanstalten in Halle (Sachsen-Anhalt) sowie in Weimar-Ichtershausen (Thüringen).

Besonders im Jugendgefängnis in Halle seien die Jugendlichen sexuellen Übergriffen, Schlägen und einer manifesten Machtstruktur unter den Gefangenen ausgesetzt, das berichten die Gefangenen, aber auch Bedienstete der JVA.

Vor allem Homosexuelle litten in besonderem Maße unter diesen Zuständen. Von den 17 Gefängnissen und Psychiatrien, welche die Abgeordneten besucht hatten, geriet auch das Jugendgefängnis in Weimar-Ichtershausen ins Visier des Europarates.


WebReporter: Tira2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Jugend, Experte
Quelle: www.mdr.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Afghanistan: USA bombardieren Opiumfabriken im Süden des Landes
Essen: Gruppe junger Männer verwüstet Tschibo
"Bill Cosby Show"-Star Earle Hyman im Alter von 91 Jahren verstorben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.04.2007 09:22 Uhr von Tira2
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
In Ichtershausen gab es im Jahr 2001 ein ziemlich krasses Verbrechen, ähnlich dem in Siegburg im Herbst letzten Jahres. Drei Gefangene ermordeten damals einen 16-jährigen Häftling, ein ausführlicher Artikel dazu hier: http://www.zzz-online.de/...
Kommentar ansehen
18.04.2007 10:58 Uhr von freddy111
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ganz einfach: wer nicht straffällig wird brauch auch nicht in den Knast.
Es wird kein Jugendlicher dazu gezwungen zu klauen oder so.
Kommentar ansehen
18.04.2007 11:06 Uhr von Johnny Cash
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nur: weil man im Gefängnis sitzt muß man nicht um sein Leben fürchten müßen. Das ist doch Unsinn.
Kommentar ansehen
18.04.2007 11:17 Uhr von Breeze-2006
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@freddy111: So einfach ist das wohl nicht, das soziale Umfeld sowie Zukunftsperspektiven spielen gerade bei Jugendlichen eine große Rolle, ob sie kriminell werden oder nicht.

Die Mehrheit krimineller Jugendlicher kommt aus sozialen Randgruppen und hat teilweise extreme Bildungsdefizite.

Wohl dem, welcher in ein intaktes Elternhaus geboren wurde und es sich leisten kann, höhere Bildungswege einzuschlagen...
Kommentar ansehen
18.04.2007 16:34 Uhr von The_Nothing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Breeze-2006: Hört doch mal mit diesen verdammten Ausreden auf. In den Knast kommt man nicht wegen Kleinigkeiten und meist auch nur im Wiederholungsfall. Also selbst Schuld! Diese Sp***en haben es sich ausgesucht!
Kommentar ansehen
18.04.2007 16:38 Uhr von Breeze-2006
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@The_Nothing: Nun, ich denke jugendliche Mörder und Totschläger kommen auch beim ersten mal in den Knast - und nicht erst im "Wiederholungsfall", so lasch ist die deutsche Justiz nun auch wieder nicht...
Kommentar ansehen
18.04.2007 21:54 Uhr von mad_justice
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Breeze-2006: Es gibt aber schlimmeres als Mord und Totschlag.
Wenn man von so einem pubertären Schläger zum Krüppel geschlagen wird und sein Leben lang behindert.Und als unter 18 jähriger gibt es wegen schwerer Körperverletzung beim ersten Mal meist noch eine Bewährungsstrafe.
Das Problem in den Knästen sind die Insassen aus Ost-
Europa,die wohl schon 20% ausmachen.Skrupeloser und brutaler,weil sie in den Heimatländern meist nichts von der Polizei zu fürchten hatten oder sogar dazu gehörten.

Zitat:
Die Mehrheit krimineller Jugendlicher kommt aus sozialen Randgruppen und hat teilweise extreme Bildungsdefizite.

Die lernen aber schnell das man erst ab 14 bestraft
werden kann.
Kommentar ansehen
19.04.2007 13:57 Uhr von The_Nothing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
breeze: Deshalb schrieb ich auch "MEIST nur im Wiederholungsfall".

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sachsen: Gerade mal 50 Interessierte zur ersten Versammlung der "Blauen Wende"
Berliner Integrationsbeauftragter will keine weißen Sheriffs
Angela Merkel gibt bekannt, im Falle von Neuwahlen wieder anzutreten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?