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Hannover: Mann bewarb sich mit gefälschten Papieren bei der Polizei

In Hannover hat sich ein 42-jähriger Arbeitsloser mit gefälschten Papieren auf eine Stelle als Schreibkraft bei der Polizei beworben. Eine Mitarbeiterin der Polizei, der das Dokument merkwürdig vorkam, deckte den Schwindel auf.

Nachdem die Mitarbeiterin mit dem früheren Arbeitgeber des Mannes Kontakt aufgenommen hatte, stellte sich heraus, dass er sein Zeugnis zu seinen Gunsten korrigiert hatte sowie Unterschriften und ein Firmenlogo gefälscht hatte.

Statt des angestrebten Jobs bei der Polizei erhält der 42-Jährige jetzt eine Anzeige wegen versuchten Betrugs und Urkundenfälschung.


WebReporter: venomous writer
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Mann, Polizei, Hannover, Papier, Papiere
Quelle: www.baz.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2007 19:02 Uhr von venomous writer
 
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Also wenn hier nicht der Spruch: "Dümmer als die Polizei erlaubt" angebracht ist, dann weis ich auch nicht....
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17.04.2007 19:50 Uhr von myfurde2
 
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das heisst wohl er hat den Job nicht bekommen. Schade eigentlich ^^
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17.04.2007 20:36 Uhr von SeeYa1987
 
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Hey kreativität muss doch wohl auch belohnt werden! In anderen Jobs hätte der Mann sicher zukunft gehabt.
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17.04.2007 20:59 Uhr von Hagdorn
 
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der mann hat eier: also echt mal, sich mit gefälschten papieren bei der polizei zu bewerben find ich mal mutig^^
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17.04.2007 21:06 Uhr von ernibert
 
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eigeninitiative wird doch von den arbeitslosen gefordert,der hier hat sich mal richtig bemüht ^^
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17.04.2007 21:13 Uhr von Raptor667
 
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tja leider ist es so in Deutschland das man als "normalo" nirgendwo mehr unterkommt...man muss ja heute schon Abitur haben um ne Lehre als Elektriker zu machen...sorry aber ich finde dem Mann sollte man die Stelle geben... :-)
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18.04.2007 16:28 Uhr von ari99
 
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Wenn er: eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben hat muß er Lügen und betrügen -

der... verpflichtet sich alle Möglichkeiten ...
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18.04.2007 17:04 Uhr von Ba-Seele
 
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Urkundenfälschung ist und bleibt eine Straftat und einen Job hat er damit bestimmt nicht verdient!
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18.04.2007 18:17 Uhr von LadyWanda
 
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Was heißt hier schon Urkundenfälschung? wir wissen doch alle, dass die Zeugnisse letzten Endes nicht einmal das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben wurden. Das alles ist doch nur eine einzige Farce... der arme Kerl... er hat wahrscheinlich geglaubt, dass es in der Höhle des Löwen am sichersten ist...
"so isset mit diesem Staate heute: piesacken seine kleinen Leute - det kanner nämlich meisterlich. Aber seine Leute Arbeit jeh´m - und Licht und Luft und´n jutet Leb´n - det kanna nich. Det - kanna nich. " (Tucholsky Anno 1931. Stimmt immer noch)
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18.04.2007 21:23 Uhr von heliopolis
 
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Finde ich gut, was der Mann versucht hat. Kaum einer weiß, dass es im Netz bereits Tauschbörsen für Zeugnisse gibt. In der Tat ist es doch so, dass man heute für viele Arbeitsplätze aberwitzige Forderungen stellt und man regelrecht genötigt ist sich aufzuwerten.

Ich glaube nicht, dass man ihn im Sinne von § 267 StGB verurteilen kann, da er keine Urkunde ´erfunden´, sondern nur eine ´Kopie´ aufgewertet hat. Das Original ist ganz sicher noch unbehandelt und somit die Urkunde unverfälscht. Folglich geht es in Richtung § 263 StGB, also um Betrug. Und der ist nur minder schwer. Bestimmt kann er dem Richter seine Verzweiflung glaubhaft machen, die ihn dazu getrieben hat.

Wer weiß, vielleicht hat ihm ein Experte ja auch geraten seine Noten zu verbessern, was er irgendwie falsch verstanden hat ;o).
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19.04.2007 09:10 Uhr von Ryback
 
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Hätte er vorher nach Firmen recherchiert, die´s mittlerweile nicht mehr gibt (wg. Insolvenz, etc.) wäre er wahrscheinlich sogar damit durchgekommen.

Ich kenne z.B. jemanden, der sich vor ca. 20 Jahren von einem befreundeten Bauunternehmer ein Zeugnis schreiben ließ (ohne je dort gearbeitet zu haben) , und sich damit einen gutbezahlten Job bei einem Architekten "erschlichen" hat.

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