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Nach dem Amoklauf in den USA (Blacksburg): Mehr Waffen an Schulen gefordert

"Wann werden wir endlich begreifen, dass Wehrlosigkeit eine schlechte Verteidigung ist?" Mit diesen Worten forderte der Direktor der Vereinigung "Gun Owners of America", Larry Pratt, mehr Schusswaffen an Amerikas Universitäten und Schulen.

In seiner Rede an die Öffentlichkeit - nur wenige Stunden nach der Tragödie - erklärte Larry Pratt, dass nicht zu viele Waffen an den Universitäten das Problem seien, sondern zu wenige Waffen.

Pratt erklärte weiter, dass viele Schießereien an Schulen verhindert werden konnten, da die möglichen Opfer selbst Waffen besaßen. Daher fordert er, dass es allen Studenten und Professoren erlaubt sein sollte, sich zu bewaffnen.


WebReporter: Phoenix83
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Schule, Waffe, Amoklauf
Quelle: www.focus.de

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62 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2007 11:52 Uhr von Phoenix83
 
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Wenn Ihr die Quelle mal bemüht wird auch gezeigt, das er mit seiner Meinung nicht alleine da steht. Ich finde es irgendwie ziemlich erschreckend. Aber irgendwie ist das auch mein Bild von Amerika. Die Täter haben Waffen, wir brauchen mehr. Das Land macht nicht was wir wollen, wir drohen mit Krieg. Die Länder bauen evt. Bomben, wir bomben das Land in die Steinzeit. Ich weiß nicht meine Ablehnung gegen die Politik und Einstellung von Amerika zu div. Themen wächst von Jahr zu Jahr.
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17.04.2007 12:13 Uhr von artefaktum
 
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Um mal eine deutsche Redewendung zu bemühen:

Benzin in´s Feuer giessen.

Soll jetzt jeder Student (und Schüler!) mit einer geschulterten UZI über Campus und Schulhof laufen? (am besten schon so seit der Primary School oder wie das in den USA heißt).

Am besten das ganze noch kombiniert mit den Gesetzen in Florida, die (legales) Schiessen schon dann erlaubt, wenn man sich bedroht (zu fühlen) glaubt.

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17.04.2007 12:13 Uhr von Johnny Cash
 
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Die: Meinung zu dem Thema steht bei der Bevölkerung meistens bei 50:50. Die einen befürworten mehr Waffen die anderen lehnen sie ab.
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17.04.2007 12:13 Uhr von Faibel
 
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Genau! Und statt Sportuntericht ne vernünftige Einzelkämpferausbildung.

*kopfschüttel*
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17.04.2007 12:17 Uhr von kleiner erdbär
 
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@ phoenix83: deinem kommentar kann ich nur zustimmen!!!!!


obwohl ich kein westernhagen-fan bin fällt mir da grad ne zeile aus "grüss mir die genossen" ein:

>>ja, eines ist mir sonnenklar: falls wir glauben sollten
terror kann man durch terror bremsen, dann sind wir bald wieder soweit<<
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17.04.2007 12:35 Uhr von bopper
 
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Was ist falsch an der Forderung? Was nutzt ein Waffenfreier Campus, wenn sich alle daran halten, nur der durchgeknallte Irre nicht?

Die NRA fordert ja keinen Bewaffnungszwang, aber warum sollen mündige, gesetzestreue Bürger keine Schusswaffen zur Selbstverteidigung führen dürfen?

Amokläufer haben doch nur deshalb so großen Erfolg, weil niemand zurückschießen kann.

Waffen verbieten? Toll, aber warum sollte sich jemand, der zig Leute töten will, ausgerechnet an ein Waffenverbot halten?
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17.04.2007 12:35 Uhr von JCR
 
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Es ist doch wohl mehr als wahrscheinlich, dass die Menschen die Waffen zunehmend einsetzen werden, wenn sie immer mehr an den Gebrauch gewöhnt werden. Ein simpler Streit könnte dann leicht inMord und Totschlag enden.

In GB haben die Polizeistreifen auch keine Waffen, und komischerweise wurden sie noch nicht von Amokläufern überrannt.


Dass die Waffenlobby aus dem Tod dieser Menschen wieder Profit schlagen will, war zu erwarten.
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17.04.2007 12:42 Uhr von bopper
 
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@jcr: "In GB haben die Polizeistreifen auch keine Waffen, und komischerweise wurden sie noch nicht von Amokläufern überrannt."

Hast du dich in den letzten Jahren zufällig mal mit der britischen Kriminalstatistik befasst?

In England explodiert die Gewaltkriminalität, Mord und Totschlag sind an der Tagesordnung. Viele Orte dort sind mittlerweile gefährlicher als einige Großstädte der USA.

In England hat man nahezu alle (legal!) besessenen Waffen verboten. Das führt jetzt dazu, dass der Bürger schutzlos den Verbrechern ausgeliefert ist.Die Kriminellen können jetzt sicher sein, dass sie auf keine bewaffnete Gegenwehr mehr stoßen werden, denn die "braven Bürger" halten sich ja ans Gesetz...

Als Shortnews-Stammuser sollten dir auch die zahlreichen Morde an und unter englischen Jugendlichen nicht entgangen sein, über die hier jüngst berichtet wurde. Ob die UK-Polizisten immer noch unbewaffnet ihren Dienst versehen, müsste ich erst mal checken.
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17.04.2007 12:53 Uhr von JCR
 
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Es ändert nichts an der Tatsache: Je mehr Waffen, desto wahrschenlicher ist, dass jemand durch diese Waffen zu Schaden kommt!
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17.04.2007 12:57 Uhr von clausemann69
 
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larry hat ne meise: ich würde meine tochter in keine institution schicken, in der jeder schusswaffen tragen darf.
"ich kann heute nicht zur uni, mein colt hat ladehemmung"
gehts noch?
man kann auch durch sichertheitsvorkehrungen wie wachmann, videoüberwachung (solln se halt den hausmeister zum gunman weiterbilden) solche tragödien verhindern.
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17.04.2007 13:00 Uhr von Bleifuss88
 
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Kennen wir ja: vom Abschreckungsprinzip im Kalten Krieg. Also mir ist bei der Sache nicht wirklich wohl. Keine gute Idee wie ich finde.
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17.04.2007 13:03 Uhr von vom_berg
 
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man man klarer fall, wenn alle mit nem M16 rumlaufen, muss.... der amok-läufer zwangsläufig nen granatwerfer nehmen.

und wenn papa viel kohle hat, kann er sogar mit ner f 16 aufwarten...

was die verbrechensquoten betrifft, so ist das wohl erwiesenermassen ein soziales problem. da kannst schiessen soviel du willst. es wird sich dadurch nicht das geringste ändern.
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17.04.2007 13:08 Uhr von bopper
 
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@clausemann: Das ist ein Campus mit 26.000 Studenten und kein Gefängnis. Wie willst du denn so ein Areal kontrollieren?

Denkst du, ein Amokläufer würde den Hausmeister-Wachmann nicht einfach als ersten über den Haufen schießen, wenn der ihn kontrollieren will?
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17.04.2007 13:16 Uhr von nickmck
 
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@ bopper: wenn man kein ahnung hat....

erst denken, dann schreiben.

gruß
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17.04.2007 13:28 Uhr von Knötterkopp
 
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@nickmck: Schlauer Einwand. Weshalb befolgst du ihn nicht?
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17.04.2007 13:45 Uhr von nickmck
 
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@knötterkopp: ich wiederhole mich gerne:

wenn man kein ahnung hat....

erst denken, dann schreiben.

gruß
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17.04.2007 13:57 Uhr von Soultrader
 
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Wirklich clever ist das wohl nicht.Wenn die Waffen erstmal auf dem Campus sind, verführt es vielleicht auch schneller zum benutzen. Da gäbe es bestimmt bessere Methoden. Muß man leider dazusagen, daß das Kind in Amerika schon in den Brunnen gefallen ist. Soviel Waffen wie in Amerika im Umlauf sind.It`s a wild wild West.
Und wer garantiert das die Opfer nicht auch unschuldige erschießen?
Ich würd mir`ne M60 einpacken für Großveranstaltungen und eine Ladygun für den Einzefall ! (Witz) ;-)
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17.04.2007 14:16 Uhr von bopper
 
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@nickmck: Erleuchte uns, Allwissender!

(Oder lass einfach die Finger von der Tastatur, wenn du zu dem Thread hier keine eigene Meinung hast und nur aufs Trollen aus bist.)
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17.04.2007 14:28 Uhr von nickmck
 
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ok ok: ich komme ja schon von meinem hohen ross runter ;-)

polizisten in england sind generell unbewaffnet.
messer mit ner klinge die länger als 3 inch sind verboten, sowie beinah alle schusswaffen. es sei denn man hat eine erlaubnis oder einen triftigen grund diese mit sich zu führen (bei messern), wenn man zum beispiel beim campen ist, gilt das als triftiger grund ein messer mit sich zu führen.

die von dir erwähnten morde an schwarzen jugendlichen beziehen sich auf die dort "vorherrschenden" gangs. und das eigentlich auch nur in london. ich würde mir eher an einem normalen freitag abend in eine beliebigen englischen stadt sorgen über die ganzen betrunkenen machen. das gewaltproblem in england ist meiner meinung nach "nur" groß bei der körperverletzung.

zum thema:

völlig bescheuert mehr waffen zu fordern. ist zwar EINE logische schlussfolgerung, aber extrem kurz gedacht und nicht darauf aus, das problem zu lösen.

gruß
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17.04.2007 14:40 Uhr von Knötterkopp
 
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@nickmc: Seit dem Totalen Verbot von Kurzwaffen in GB hat sowohl der absolute Bestand als auch die Verwendung von Schußwaffen in GB deutlich zugenommen.

Den Waffenschmugglen geht´s finanziell bestens, ebenso wie den weit entspannter arbeitenden Kriminellen.

Die Kriminalität beschränkt sich also nur auf London? Interessanter Ansatz. Schlicht, aber interessant ...
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17.04.2007 14:41 Uhr von bopper
 
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@nickmck: Danke, jetzt weiß ich wenigstens, wovon ich keine Ahnung habe. ;-)

Das mit den unbewaffneten Polizisten muss ich dir so glauben, ich war noch nie in England.

Bezgl. der ausufernden Gewaltkriminalität:

http://www.fwr.de/...

"(...)Die Zahl von Straßenraub unter Androhung oder Einsatz von Waffengewalt stieg von 1.311 Fällen im Zeitraum 2004/05 auf 1.439 Fälle im letzten Jahr. die Gesamtzahl von bewaffneten Raubüberfällen lag im Jahr 2006 bei 4.120 verglichen mit 3.674 in den vorhergehenden 12 Monaten. Kurzwaffen wurden hierbei am häufigsten benutzt - in 2.888 registrierten Fällen.

Quelle: The Guardian, 25.01.2007"

Da Kurzwaffen in GB nahezu verboten sind, dürfte es (theoretisch) gar kein Problem damit geben. Und nu?

Ob, back to topic, bewaffnete Bürger "total bescheuert" sind, sei mal dahingestellt. Ich habe nicht Angst vor bewaffneten Studenten, sondern vor bewaffneten Irren.

Nettes Poster:

http://i14.photobucket.com/...
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17.04.2007 14:48 Uhr von shadow#
 
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@bopper: das arschloch das dieses poster verbrochen hat, sollte den ganzen lieben langen tag lang verprügelt werden. vorzugsweise von angehörigen der opfer. meine meinung...
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17.04.2007 14:52 Uhr von derSchmu
 
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also wirklich...Waffen fuer alle...dann kommts schon vor Amoklaeufen zu Toten und verletzten...
Durch Unfaelle,
durch Kinder
oder durch unsachgemaesse Lagerung.
200 Millionen Schusswaffen sind in den Staaten in privater Hand.
mehr als 40% aller Haushalte haben eine Waffe.
Wahrscheinlich sterben jaehrlich mehr als 30.000 Menschen in den Staaten durch Schusswaffen (einer Organisation zufolge).
Bei Kindern und Jugendlichen kommt Tod durch eine Schusswaffe ueberdurchschnittlich haeufig vor.
Die Besitzer der Waffen sind nich registriert, es kann also jeder eine haben.

Nun wollt ihr Deppen also, dass jeder aufm Campus rauf darf, mit ner Knarre im Gepaeck...fuehlt ihr euch dann wirklich sicherer, wenn du weisst, dass du eine Knarre hast....und um dir rum stehen 100 andere Studenten, die auch eine haben, die genauso mal eben austicken koennen, weil sie Pruefungsstress haben, Probleme mit ihrem Partner oder sonstige Alltagsprobleme?
Kann ich mir nicht vorstellen...da wuerde mir das Studentenleben zu stressig werden, da muesst ich ja noch ne Kevlarweste+Helm und genuegend Munition einpacken, damit ich es mit allen aufnehmen kann....mal abgesehen davon, das wird n richtig dolles Massaker, einer dreht durch, ballert los, alle ziehen ihre Waffe und auf einmal sehen sich alle mit ner Waffe inne Hand...das wird dann n schoenes LastManStanding...na dann wohl bekommts der Polizei, die den Campus danach aufraeumen kann...
Also erst denken und dann tippen, die Waffenlobby in den Staaten wirds schon hin....richten...so loescht sich eine Gesellschaft eben selbst aus... durch Misstrauen fuer mehr ´Selbstsicherheit´.
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17.04.2007 14:52 Uhr von JCR
 
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Ich behaupte mal: Wer London für ein überdurchschnittlich gefährlich hält (dort fanden ja besagte Ausschreitungen statt) war noch nie dort. Sowohl in den Pubs als auch in den Straßen empfand ich persönlich London als eher ruhiges Pflaster, und auch in Sachen Tschendiebstahl gab´s keine Probleme.

Alllerdings sollte man in der Londoner Metro darauf verzichten, Deutsch zu sprechen, da kann man unter Umständen einiges an verächtlichen Blicken ernten.
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17.04.2007 15:02 Uhr von bopper
 
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@der Schmu: Danke fürs an die Wand stellen und für den "Deppen".

Du bist wirklich fähig, ein kontroverse Diskussion sachlich zu führen.

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