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Leipzig: Spanische Künstlerin erinnert an Stasi-Methoden zur DDR-Zeit

Mit fiktiven Darstellungen und Dialogen aus den Stasi-Zeiten der DDR 'zeichnet' die spanische Künstlerin Dora Garcia die Überwachungspraktiken nach. Sie stellte heimlich gedrehte Videos und Spitzel-Absprachen nach und zeigt sie in Leipzig.

Ab dem 20. April kann man in der Galerie für Zeitgenössische Kunst die Filme und Stasi-Gespräche sehen und hören. Die Begriffe "Stasi", "DDR" und "Leipzig" werden darin nicht genannt, doch der Besucher spürt die rigorosen Mittel des Systems.

Mit Hilfe auch des Internets hatte sich die Künstlerin einen Überblick hinsichtlich des Überwachungsapparates der DDR verschafft. Letzte Infos erhielt sie im Museum an der "Runden Ecke" in Leipzig, der frühere Sitz der Stasi-Bezirksverwaltung.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Leipzig, Zeit, Künstler, DDR, Stasi, Methode
Quelle: www.dw-world.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2007 11:33 Uhr von Luckybull
 
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Die Austellung/Schau dauert bis zum 1. Juli 2007. Ganz bestimmt ist der Aufenthalt dort ein Erlebnis, mit Gänsehaut und Gruseleffekten...
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17.04.2007 12:38 Uhr von opppa
 
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Die kann demnächst: ihre Erfahrung auch im Westen auffrischen, wenn es Schäuble gelingen sollte, seine Vorstellungen durchzusetzen!
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17.04.2007 12:57 Uhr von jesusschmidt
 
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"Spanische Künstlerin" Was weiß die denn schon davon?
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17.04.2007 13:05 Uhr von dewir
 
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Beim eigenen Land bleiben: Vielleicht sollte sie erstmal bei ihrem Land bleiben.
Interessantes Thema für ihre Filme wäre z.Bsp. die Teilnahme Spaniens am Irak-Krieg.
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17.04.2007 14:44 Uhr von real.stro
 
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Die weiß einen Schei Wer nicht dabei war soll die Schnauze halten!!!
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17.04.2007 16:58 Uhr von Erazor32
 
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Was geht denn hier ab? Treffen der Ehemaligen?!

Wenn man euch Glauben schenken darf, war die Stasi ja der reinste Wohltäterverein. Wirklich schlimm, wie das heute heruntergespielt wird...

Geht mal Hohenschönhausen besuchen oder informiert euch einfach mal, dann wisst ihr, was ich meine!
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17.04.2007 17:00 Uhr von Cpt.Proton
 
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Peinlich: dass es erst jemanden von auswärts braucht, damit den Menschen ein Licht aufgeht.
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17.04.2007 18:17 Uhr von WMD
 
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So etwas sollte öfter in den Medien stehen: Aber die Verbrechen der Stasi interessieren nicht mehr. Die DDR war ja gar nicht so schlecht.
Interessant das es einer spanischen Künstlerin bedarf um daran mal wieder zu erinnern, was die DDR wirklich war. Kommt ja nicht mehr oft vor.
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18.04.2007 13:04 Uhr von FleurMia
 
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real.stro, dewir, jesusschmidt: Also bitte... wo ist denn jetzt das Problem, wenn sie aus Spanien kommt?? Auch ein deutscher kann davon kaum was mitbekommen haben, weil er vielleicht später geboren wurde und trotzdem kann man sich informieren und sich das Wissen aneignen... Leider passiert das viel zu wenig und auf einmal wird die Vergangenheit so verzerrt dass aus der diktatorischen Unterdrückung ein herrlicher Rechststaat wird.. ich bin froh, wenn jemand mal wieder an diese Zeit erinnert und zum Nachdenken anregt... dann kan der oder die auch aus nem anderen Land kommen!
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18.04.2007 21:41 Uhr von dewir
 
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Bingo! Genauso habe ich es auch gemeint. Endlich jemand der vernünftig denkt!
Die Mauer ist vor weniger als 20 Jahren gefallen und da brauchen wir sicher (noch) keine spanische Künstlerin, die uns an die Stasi-Methoden erinnert.
Habe dieses Stasi-Museum übrigens besucht und es war interessant. Aber wie auch schon gesagt, diese altertümlichen Gerätschaften zum Bespitzeln sind geradezu ein Witz verglichen mit der Technologie, die heutzutage benutzt wird.
Deshalb sollte man in erster Linie daran erinnern, was in unser heutigen Zeit schief geht.
Egal ob die meisten spanischen Bürger gegen den Beitritt zur Irak-Krieg waren - Spanien hat teilgenommen, also ist da ziemlich was schiefgelaufen.
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23.04.2007 20:55 Uhr von Nessy
 
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Also: wenn wir deutschen es nicht schaffen, dann müssen andere an die "Schande" erinnern !!! Toll !!!

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