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Deutsche Unternehmen besorgt: Defizit an Ingenieuren nimmt zu

Einer Meldung des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) zufolge ist die Suche von Unternehmen nach Ingenieuren gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent gestiegen. Etwa 23.000 dieser Fachleute werden gesucht.

Vor allem haben die Bundesländer Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg erhöhten Bedarf an Ingenieuren angemeldet, wie die Bundesagentur für Arbeit auf der Hannover-Messe berichtete.

Quotenmäßig fehlen diese Spitzenfachleute in den Sparten Maschinenbau zu 35 Prozent, Elektroindustrie zu 31 und bei Forschung und Entwicklung zu 30 Prozent. Dadurch können Aufträge und Dienstleistungen in Höhe von 2,7 Mrd. Euro nicht erbracht werden.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Unternehmen, Defizit
Quelle: www.antenne.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2007 16:35 Uhr von Frezz
 
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und es wird noch extremer: da bin ich sicher...

bisher wollte ich nach dem abi diplom-chemiker studieren, aber inzwischen muss man echt überlegen ob Chemie-Ingenieur nicht deutlich sinnvoller ist. beruhigend, dass es bereiche gibt, wo menschen gesucht undnicht ständig entlassen werden
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16.04.2007 16:42 Uhr von gwfan
 
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Keine Angst: die Studiengebühren werden das schon richten.
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16.04.2007 16:43 Uhr von mueppl
 
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einfach mal bei der Arbeitsagentur nachfragen aber da sitzen ja nur über 40 jährige arbeitslose Ingenieure rum.
Ich kann dieses Gejammer der Wirtschaft nicht mehr hören bzw. lesen.

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16.04.2007 16:52 Uhr von Troll-Collect
 
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Gibt genügend: arbeitslose Ings., muß man sie nur halt mal einarbeiten, so wie das früher üblich war.
Wenn man aber ständig die Leute rausschmeißt, um die Eigenkapitalrendite von 20% auf 25% zu erhöhen, darf man sich über solche Konsequenzen nicht wundern.
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16.04.2007 16:56 Uhr von Enrico Bartsch
 
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Keine Sorge: Es werden bestimmt genug Ingenieure aus dem Ausland geholt werden.
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16.04.2007 18:52 Uhr von rostiger_nagel
 
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Defizit an (unterbezahlten) Ingenieuren: was hier fehlt in D sind Fachkräfte die für einen Hungerlohn arbeiten wollen. Das ist das Problem.
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16.04.2007 22:51 Uhr von kirschholz
 
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Dann sollen sie es sich doch besorgen: Deutsche Unternehmen wollen Ingenieure. Dazu sind sie doch viel zu kopflastig. Diese haben es immer noch nicht verstanden, dass die dot.com Blase längst vorbei ist. Vertrieb und Marketing baut aber auf dieser veralteten Idee noch auf und wollen ganz billig echte Wissenschaftler zum Callcenteragentpreis einkaufen und weinen, das sie sie nicht bekommen. Diese Human-Resources-Kasper leben immer noch im Koksrausch der 80er: Menschen haben ihren Preis und wir unsere Parties. Wer es nicht schafft mit 26 Jahren einen Hochschulabschluss, danach Bundeswehrgenerve und mindestens 15 Jahre Berufserfahrung vorzuweisen ist für den elitären Vorstand zu alt. Schlimm ist wer älter als 40 ist. Selbst beste Fachkräfte werden von jungen Schleimern altgeredet. Es gibt reichlich Ingenieure in Deutschland, die aber nicht mehr ausgebeutet werden wollen. Ausgebeutet? Nein, damit sind nicht unternehmen gemeint, sondern der Staat. Experten wollen nunmal nicht bei Staat nimmersatt leben, ganz egal ob Koalition, gewählt oder nicht.

Germany is a Blowjob
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16.04.2007 23:01 Uhr von nasendrulli
 
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Intelligenz: Intelligenz ist etwas, von dem jeder Mensch überzeugt ist, es zu besitzen...

Der "arme kleine Mann" wird also von der "bösen" Wirtschaft ausgebeutet. Mir kommen die Tränen. Wir haben hier wirklich ein akutes Problem mit qualifizierten Ingenieuren.

Wenn es nach mir geht, würde im Fernsehen täglich 4 Stunden darüber berichtet werden, wie Demokratie funktioniert, was Geld ist und welchen Wert Werte in unserer Gesellschaft haben.

Hehe... und statt Sozialhilfe/Hartz/o.ä. werden Gruppenunterkünfte mit Verpflegung gestellt. Keiner soll verhungern, aber mehr auch nicht.
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17.04.2007 00:56 Uhr von Davor
 
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die industrie will nicht ingenieure sondern den paßgenau herausgemeiselten Ingenieur mit 2, besser 3 Fremsprachen (kein Scheiß - Englisch allein reicht denen nicht mehr!) und 10 Jahren Berufserfahrung die er in seinen 25. Lebensjahren bereits erfolgreich per Nachweis (Patente z. B.) sammeln konnte...

Kosten darf er natürlich dabei nicht wesentlich mehr als ein Facharbeiter.


Hab das die letzten 2-3 Jahre in meinem Laden selber beobachten dürfen und hab mich totgelacht wie hoch das Anspruchsdenken war - genauso mies wie die Bezahlung gewesen wäre....

Der 40jährige Ing hat üblicherweise Berufserfahrung aber paßt meist nie in die jungen dynamischen Teams in denen die linke Hand nicht weiß was die rechte tut - aufgeschreckter Hühnerhaufen hat mehr Zug zum Tor...

Wirtschaftslügen.
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17.04.2007 07:39 Uhr von opppa
 
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Da werden demnächst: 1,-- Euro-Jobber eingesetzt! oder es werden Hartz IV-Empfänger zwangsverpflichtet.

Die Wirtschaftslobby wird es sich von der Regierung nicht lange gefallen lassen, daß derartige Planstellen "zu teuer" sind!
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17.04.2007 10:57 Uhr von Jorka
 
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@nasendrulli: Ist mausport dein eineigiger Zwillingsbruder? Bei dem was du hier schreibst könnte man den Eindruck bekommen.....
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17.04.2007 11:10 Uhr von PruegelJoschka
 
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Eine Mauer bauen! Hat in der DDR doch auch gut funktioniert ... gegen weglaufende Fachkräfte.
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18.04.2007 12:53 Uhr von Troll-Collect
 
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selbst verschuldet: Zwei Beispiele für ein scheinbar widersprüchliches Phänomen: Während die Industrie über einen dramatischen Mangel an Ingenieuren klagt und Firmen offene Stellen über Monate nicht besetzen können, gab es im April dieses Jahres 63.393 arbeitslos gemeldete Ingenieure. Der Grund: Beinahe die Hälfte der arbeitslosen Ingenieure ist älter als 50 Jahre, im Jahr 2004 waren es nach einer Statistik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 40,5 Prozent. In einer Technikbranche, die vor allem auf junge, flexible, gut ausgebildete und möglichst günstige Arbeitnehmer setzt, gelten die über 50-Jährigen heute als schwer vermittelbar.

Bei einem nach wie vor sehr hohen Bedarf an Ingenieuren und der gleichzeitig sinkenden Zahl an Hochschulabgängern wäre es eine logische Konsequenz für die Betriebe, ihre älteren Mitarbeiter entsprechend weiterzubilden. Doch einer Umfrage des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) zufolge haben nur 4,9 Prozent der Unternehmen ein entsprechendes Fortbildungsangebot.

http://www.zeit.de/...

Neben der unzureichenden betrieblichen Fortbildung hat passender weise auch die Bundesagentur für Arbeit den Qualifikationsetat halbiert (ist ja wichtiger, Überschüsse zu machen).
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19.04.2007 18:24 Uhr von jsbach
 
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Immer schön ins: besser bezahlende Ausland abwandern lassen.
Da stimmt so vieles nicht im Staate.....

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