16.04.07 13:30 Uhr
 1.138
 

Kunststoff-Folie faltet sich selbsttätig zu winzigen dreidimensionalen Objekten

Wissenschaftler der Hochschule für Industrielle Physik und Chemie in Paris haben ein Verfahren entwickelt, bei dem sich eine spezielle Kunststoff-Folie nach Befeuchten von zweidimensionalen in völlig andere dreidimensionale Objekte verändert.

Damit hoffen die Forscher eine Massenproduktion von mikroelektronischen Bauelementen rentabel machen zu können. Bis jetzt ist deren Herstellung sehr aufwändig, weil die meisten Produktionsanlagen nur zweidimensionale Produkte herstellen können.

Die Wissenschaftler nutzen dabei das Prinzip der unterschiedlichen Oberflächenspannung bei feuchten und trockenen Objekten. Den Grad des Zusammenfaltens bestimmt die Größe und Dicke der Folie und durch Fixierung mit Wärme bleiben die Objekte stabil.


WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kunst, Objekt, Kunststoff, Folie
Quelle: www.wissenschaft.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wissenschaftler beendet die Theorie von Wasser auf dem Mars
Amerikanische Forscher haben bisher unbekannten Stoffwechselweg im Auge entdeckt
Menschlicher IQ sinkt seit 20 Jahren: Forscher vermutet Umwelthormone als Grund

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.04.2007 12:38 Uhr von Hier kommt die M...
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das klingt wie vollautomatisches Origami, aber der Nutzen dieser Technik ist sicher nicht von der Hand zu weisen. Ich möchte gar nicht wissen, wie schwierig normalerweise die präzise Herstellung solch winziger, dreidimensionaler Objekte z.B. für Messsensoren ist.
Kommentar ansehen
16.04.2007 14:03 Uhr von punisher32
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Mal was wirklich neues! Die Sendung mit der Maus und der Wissenschaft.... ;-)

Bin gespannt, was bei dieser Technik herauskommt. Da scheinen sich ganz neue Möglichkeiten im Kunststoffbereich aufzutun. Das automatische Falten der Folien ermöglicht eine größere Fläche auf engstem Raum. Könnte mir durchaus vorstellen, das man somit auch leistungsfähigere Datenträger entwickelt, die durch ihre 3D Strucktur um ein vielfaches schneller reagieren können, als herkömmliche 2D Datenträger, da die Wege kürzer werden.
Kommentar ansehen
16.04.2007 15:32 Uhr von lucky strike
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ist folie nicht immer 3D: ich meine auch eine folie hat eine breite, länge und höhe oder?
von daher ist diese doch genau genommen immer 3D
Kommentar ansehen
16.04.2007 16:21 Uhr von kaetzchen2
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
3D ... @lucky strike: recht haste, alles in unserer welt ist 3D
außer vielleicht einem Schatten, oder dem film auf der kinoleinwand? ich warte mal auf das posting eines physikers oder mathematikers
Kommentar ansehen
16.04.2007 17:37 Uhr von Tichondrius
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zumindest auch ein Schatten ist doch dreidimensional, schliesslich ist der Schatten ja nicht nur das Abbild, das man sieht...?
Kommentar ansehen
16.04.2007 17:45 Uhr von kaetzchen2
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Philosophisch betrachtet ist der schatten nichts ohne den Körper, der ihn verursacht. Aber physikalisch läßt er sich durchaus isoliert betrachten
Kommentar ansehen
16.04.2007 18:32 Uhr von CarbonBird
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Mehr als siebenmal falten geht aber nicht :D: Das wußte schon meine Oma.

Nun ja, der technische Hintergrund ist freilich nicht das Falten bis zum Atomdurchmesser, sondern das automatische "Anschmiegen" an nutzbare Geräte-Hohlräume. Da wird aber noch eine Menge topologisches KnoffHoff gebraucht.
Kommentar ansehen
16.04.2007 20:50 Uhr von Hier kommt die M...
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
menno:): Ihr sollt doch die Folie nicht einfach nur irgendwie falten *g* Da wird ein ausgestanztes Kreuz zu einem Würfel oder ein Dreieck zur Pyramide..:)
Und wir reden da vom Mikrometerbereich..die Folie ist nur ein paar µ dick..also net unbedingt so richtig dreidimensional *g*
Kommentar ansehen
16.04.2007 21:44 Uhr von Donkanallie
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nochmal zum Schatten: Eigentlich kann ein Schatten nicht dreidimensional sein.Er ist ja einfach nur die Abwesenheit von Licht und somit kein Körper.Ein bestimmter Raum der schattig ist kann dreidimensional sein aber der Schatten selbst?!Auf jedenfall ne interessante Frage ;)
Kommentar ansehen
17.04.2007 00:10 Uhr von guaranajones
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
hmm: was passiert eigentlich wenn man (theoretisch) eine röhre durch die welt treiben würde? durch den erdmittelpunkt durch und auf der anderen seite wieder raus.

dann stürtzt man sich in die röhre, fällt, fällt, fällt...in richtung erdmittelpunkt.......und dann? ;)

flutscht man erstma durch den erdkern durch und fällt aufgrund der hohen geschwindigkeit eine weile nach oben, fällt dann aber wieder richtung erdkern bis man sich eingependelt hat in der mitte? ;)
Kommentar ansehen
17.04.2007 05:54 Uhr von $firlefanz$
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ guaranajones: richtig,

im Zentrum der Erde hebt sich die Anziehungskraft der Erdmasse in jeder Richtung selbst auf. Das heißt das an diesem Punkt Schwerelosigkeit herrscht.
Kommentar ansehen
17.04.2007 07:51 Uhr von dasevilchen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@firlefanz: Jetzt die entscheidene Frage, wie lange dauert es wohl bis man sich eingependelt hat :-D

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bio-Hersteller Alnatura muss Kartoffelchips wegen Holzsplitter zurückrufen
Digitaler Assistent: Sprachbefehl "100 Prozent" lässt Siri Notruf wählen
Massiver Stellenabbau: SPD-Chef Martin Schulz bezeichnet Siemens als "asozial"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?