15.04.07 15:34 Uhr
 292
 

Elektronische Gesundheitskarte - Einführung nicht vor 2010

Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte, die die derzeitige Chipkarte der Krankenkassen ablösen soll, wird sich weiter verzögern. Ursprünglich sollte die Ausgabe bereits im Jahre 2006 stattfinden.

Der FDP-Gesundheitspolitiker Daniel Bahr hatte eine Anfrage zum Einführungszeitpunkt an die Bundesregierung gestellt. Bahr entnimmt der Antwort der Bundesgesundheitsministerin, dass die Einführung nicht vor dem Jahr 2010 stattfinden wird.

Die Krankenkassen müssen mit Kosten pro Karte von rund zwei Euro rechnen. Die Markteinführung wird derzeit auf rund 1,5 Milliarden Euro beziffert.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Elektro, Einführung, Gesundheitskarte
Quelle: www.pr-inside.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Geflüchtete sorgen für finanzielle Stabilität bei Krankenkassen
Institut warnt bei Grippe: Dreierimpfstoff wirkt nur bedingt
Großbritannien: Mann landet in Krankenhaus, weil er sich bei Niesen Nase zuhielt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.04.2007 15:25 Uhr von Streetlegend
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Mühlen der Verwaltung mahlen in Deutschland eben anscheinend doch sehr langsam. Die elektronische Gesundheitskarte hat aus meiner Sicht auch Vorteile, zumindest was mögliche Doppeluntersuchungen betrifft. Ansonsten erinnert mich die Sache etwas an "Big Brother". Sorry, aber das ist meine Meinung, die ja nicht richtig sein muss.
Kommentar ansehen
15.04.2007 17:21 Uhr von poeta doctus
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Blödsinn Kann mir nicht vorstellen, dass eine elektronischen Gesundheitskarte besser ist als eine gewöhnliche Chipkarte. Wo ist denn da der Fortschritt? Auf beiden kann man Informationen speichern. Es geht doch mal wieder nur ums Geld. Zwei Euro klingen zwar wenig, aber hochgerechnet auf die vielen Patienten und im Vergleich mit den geringen Produktionskosten für so ein Stück Plastik (dürften nur wenige Cent sein) lässt sich damit ne Menge Profit machen. Die Produktion des Speichermediums der Karte dürfte für die paar Daten auch nicht grad die Welt kosten (Cent-Betrag). Wenn es soweit ist werden die Dinger nicht mehr zwei Euro kosten, sondern man muss auf einmal fünf Euro dafür hinblättern. Kenn ich schon. Voll die Abzocke! Die Markteinführung soll zwar 1,5 Mrd. € kosten, aber wer bezahlts denn! WIR
Kommentar ansehen
15.04.2007 18:29 Uhr von gwfan
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hat Vor- und Nachteile: Wenn viele Informationen gespeichert werden oder einen Zugriff auf ein Netzwerk mit persöhnlichen Gesundheitsdaten zuläßt sehe ich da ein massives Datenschutzproblem.
Wenn sowas sicher für den Nutzer gelößt werden könnten würde sind die Eindämmung des Missbrauchs etc. mit Sicherheit mehr wert als die 1,5 Milliarden Kosten.
Kommentar ansehen
15.04.2007 19:52 Uhr von Hier kommt die M...
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
meinetwegen: brauchen die das Ding überhaupt nicht einführen. Und jeder Patient kann Doppeluntersuchungen selber vermeiden, wenn er ein bisschen Interesse daran zeigt, was die Ärzte mit ihm anstellen.
Kommentar ansehen
16.04.2007 10:56 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Mag für einzelne Abrechnungsmodalitäten: ja hilfreich sein; wieder ein Schritt mehr zum
gläsernen Patienten...
Kommentar ansehen
16.04.2007 23:35 Uhr von Davtorik
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
med. inf: Vllt wer ich als Student der medizinischen Infromatik irgendwann mal dazu beitragen :D
Kommentar ansehen
17.04.2007 00:10 Uhr von PruegelJoschka
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Deutsche Politik: Was kommt raus wenn man einen Menschen mit einem Baum kräuzt ... richtig, SCHEISSE!

Naja, die Politik macht das gleiche ... mit dem gleichen Ergebnis.

Ja, die Gesundheitskarte sollte alle relevanten Informationen beinhalten um sie einem Patienten zuordnen zu können. Aber sie darf es nicht weil Datenschutz. Und die Patienten sind auch nicht Uniqe, weil man ja keinem Menschen eine Nummer zuordnen darf.

Und wieder ist es passiert. Aus 1000 guten aber gegensätzlichen Ideen wird eine mittelmässige Totgeburt gebastelt.
Kommentar ansehen
20.04.2007 01:48 Uhr von ron11
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
hat mehr nachteile als vorteile....hier in england wird sie auch eingefeuehrt...haben aber schon nachteile festgestellt, das datenschuetzer davon abraten sie einzufuehren
Kommentar ansehen
21.04.2007 21:16 Uhr von Nessy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
soso schätze da wird einiges mehr gespeichert als man uns verkaufen will !!! "Adolf" Schäuble wird es schon richten...

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Dresden: Zwölfjähriger als Messerstecher vom Hauptbahnhof ermittelt
Cottbus: schon wieder Messerangriff am Einkaufszentrum
Großbritannien führt Ministerium für Einsamkeit ein


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?