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Stuttgart: Missverständnis - Oettinger wollte das Naziregime nicht relativieren

Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, hat bedauert, dass seine Äußerung in der Trauerrede um Hans Filbinger zu Missverständnissen geführt hat.

Es sei jedoch nicht seine Absicht gewesen, die Nazi-Diktatur zu verharmlosen. Der Politiker sagte dies in einer Erklärung gegenüber der dpa.

Oettinger sagte in seiner Trauerrede zum Tod von Filbinger, dass dieser kein Nationalsozialist gewesen sei.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Stuttgart, Günther Oettinger, Oettinger, Missverständnis
Quelle: www.idowa.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2007 18:26 Uhr von mort76
 
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ungerecht: Also, wenn DER Kerl kein Nazi war, freß ich 10 Besen.
Solche Menschen dürfen in höchsten Ämtern arbeiten (wie die Altnazis im auswärtigen Amt), aber wehe ein RAF-Terrorist wird nach Jahrzehnten begnadigt...aber es ist sicher ganz gemein, den Herren die paar Morde so lange nachzutragen.

Von diesen "Herrschaften" hat keiner für seine Sünden bezahlt...viel Spaß in der Hölle.
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14.04.2007 19:24 Uhr von pippin
 
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Unabsichtlich? Missverständnis?? Welche Drogen nimmt der Mann?
Was gab es an der - gelinde ausgedrückt - Schönfärberei falsch zu verstehen?

Oettinger hat die Schuld von Filbinger mehr als nur schöngeredet und das nicht einfach "nur" im kleinen Kreis.
Bisher hatte ich ja hauptsächlich die CSU ins rechte Außenfeld eingeordnet, aber die CDU in Badenwürttemberg steht denen in fast nichts nach.

Immerhin hat Frau Merkel in diesem Fall direkt durchgegriffen und die Herrn Oettinger und seine Ewiggestrigen zurechtgewiesen. Obwohl ich annehme, dass die da unten absolut merkresistent sind.
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15.04.2007 00:07 Uhr von schlupfloch
 
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pippin: löl. csu ins rechte aussenfeld. ich lach mich schlapp. sind denn hier nur sone begnadeten akrobaten?
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15.04.2007 10:56 Uhr von mueppl
 
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das war beabsichtigt um den rechten Flügel der Partei zu bedienen. die Empörung der Massen war einkalkuliert. Die nächsten Wahlen sind ja noch weit weg und bis dahin hat sich der Sturm gelegt.
Oettinger leidet unter Realitätsverlust. Bei einer Wahlbeteiligung von 51% bei der letzten Wahl von einer Mehrrheit zu sprechen ist schon ein Zeichen seiner Sichtweise der Dinge.
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15.04.2007 11:34 Uhr von artefaktum
 
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@pippin: "Welche Drogen nimmt der Mann?"

LOL. Der brauch keine Drogen. Der ist von Natur aus so drauf. Quasi als Kind in den Topf mit Zaubertrank gefallen ;-)
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15.04.2007 11:39 Uhr von artefaktum
 
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@mueppl: Ich teile deine Vermutung. Das ganze scheint mir auch ein strategischer Schachzug von Oettinger gewesen zu sein und war bestimmt nicht ohne Hintergedanken. Zumal man bei einem so heiklen Thema wie NS-Vergangenheit (und erst recht ihre Verklärung) ja zweimal nachdenkt, bevor man was sagt. Ist halt mit allen Wassern gewaschen, der Herr Oettinger.
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15.04.2007 17:12 Uhr von Curse
 
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Und was zeichnet Filbinger als Nationalsozialisten aus? Das er zum Tode Verurteilte mit neuen Beweisen freigekämpft hat? Das er andere statt zum Tode nur zu langen Haftstrafen verurteilte, wohl wissend, dass diese nach dem Zerfall des Regimes unwirksam sind?

Er hat nur 2 Leute wirklich zum Tode verurteilt, und das waren Dinge, die auch heute noch hart bestraft werden würden (Verrat, Desertation im Kampf).

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