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Wiesbaden: Verweste Babyleiche im Schrank - Mutter bekommt nur Bewährungsstrafe

Vom Landgericht in Wiesbaden wurde eine 24-jährige Frau zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt, weil sie ihr Baby aussetzte und dieses starb (sn berichtete). Nebenbei muss sie 200 Sozialstunden abbauen.

Sie hatte 2005 das Neugeborene in einem Schrank im Keller eines Rüdesheimer Behindertenheims untergebracht. Sie hoffte, die Schreie des Babys würde jemand hören, doch das war nicht so. Erst Monate später wurde die verweste Leiche gefunden.

Da das Gericht davon ausgeht, dass das Kind bereits tot war, kam es zu dieser relativ milden Strafe. "Es tut mir alles sehr leid. Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen", hatte die Angeklagte am Dienstag vor Gericht gesagt.


WebReporter: TheTrash
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mutter, Bewährung, Wiesbaden, Babyleiche, Schrank
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2007 15:32 Uhr von TheTrash
 
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Naja alles ein wenig komisch. Die Angeklagte hat gehofft das die Babyschreie jemand hört und das Gericht spricht davon, dass es bereits tot sein musste - seltsam.
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13.04.2007 16:04 Uhr von ciaoextra
 
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Hoffentlich: hat der Richter der Frau auch nahe gelegt, dass sie in Zukunft lieber die Pille nehmen und auf weitere Kinder verzichten soll.
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13.04.2007 16:52 Uhr von Artemis500
 
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Die Frau wollte wahrscheinlich nicht wahrhaben, dass das Baby tot war, und ist völlig durchgedreht gewesen.
Die braucht dringend eine Therapie, das hätten sie zur Auflage machen sollen.
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13.04.2007 23:35 Uhr von ChaoticVorteX
 
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Wenn das Kind bereits tot war: Wegen was wurde sie dann überhaupt verurteilt?
Und vor allem wird in der Quelle gesagt, dass Todeszeitpunkt und Todesursache nicht mehr festzustellen seien, also wieso geht das Gericht davon aus, dass das Kind schon tot war?

Sehr merkwürdig.
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14.04.2007 02:48 Uhr von The_Nothing
 
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@Vorredner: Es kommt nicht darauf an, ob das Kind bereits tot war, sondern darauf, ob die Frau das wusste. Wusste sie es nicht, musste sie davon ausgehen, dass sie ein lebendes Wesen aussetzt, und genau dafür wurde sie bestraft.

Anderes Beispiel: Wer einen bereits Toten in der Überzeugung, der Tote sei noch am Leben, "ersticht", macht sich eines versuchten Totschlags oder Mordes strafbar, da er subjektiv die Begehung dieser Tat in Kauf genommen hat. "Versuch" deshalb, weil die Tat ja nicht mehr zum Erfolg führen könnte.

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