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Augsburger Bischof Mixa fordert 1.500 Euro Erziehungsgeld

Der katholische Bischof Mixa hat seine Kritik an den Plänen der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen erneut verteidigt. Mixa unterbreitet in seiner neuerlichen Kritik aber den Vorschlag, ein höheres Erziehungsgeld zu zahlen.

Die Höhe des zu zahlenden Erziehungsgeldes sollte sich laut Mixa an den Kosten für einen Krippenplatz orientieren. Laut Mixa wären es rund 1.500 Euro jeden Monat. Die Summe sollten die Mütter in den ersten drei Jahren nach Geburt des Kindes erhalten.

Nur so hätten die Familien eine Wahlfreiheit. Weiterhin betonte Mixa, dass er für seine Ansichten überwiegend positive Resonanz erhalten hat. Mixa soll in den letzten Tagen über 3.000 Mails erhalten haben, überwiegend seiner Meinung zustimmend.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Augsburg, Bischof, Erziehung, Walter Mixa
Quelle: www.focus.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2007 10:09 Uhr von rh1974
 
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@Matthias1979: 1. sollten nur die bekommen, wo beide vorher schon arbeiten gingen, sonst werden flodders und co noch reich.

2. es ist schwer vernueftige ERZIEHUNG zu bekommen, selbst in grippen und kindergaerten
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13.04.2007 11:01 Uhr von myfurde2
 
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was am schockierendsten ist "Mixa soll in den letzten Tagen über 3.000 Mails erhalten haben, überwiegend seiner Meinung zustimmend."

Es gibt also wirklich "geistige Leuchten" die denken das wäre auch nur Ansatzweise irgendwie finanzierbar. Das zeigt mir mal wieder wie schlau viele wahlberechtigte Bundesbürger sind und warum es in unserem Land so ist wie es ist.
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13.04.2007 13:45 Uhr von RolandM2
 
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@myfurde2: Wie gut, dass Du Dich gerade als die größte Leuchte darstellst.
Die 1500 Euro sind schlichtweg der Betrag, der bei der Betreuung eines Kindes in der Kindergrippe pro Monat anfallen würden.
Es sind also schlichtweg keine Mehrausgaben, sondern das Geld wird nicht an die Kindergrippe gezahlt, sondern direkt an die Eltern, die die richtige Erziehung übernehmen.
Danke, dass es da wirklich soviele Leuchten hier gibt.
Im Grunde genommen finde ich den Ansatz (!) echt super, da meiner Meinung nach bei den meisten Eltern die Erziehung zuhause einer Erziehung in der Kindergrippe vorzuziehen ist.
Problem ist leider mal wieder, wie bei vielen Sozialleistungen, die unberechtigte Ausnutzung des Angebots.
Dass Arbeitslose dazu angeregt werden, viele Kinder zu bekommen, um super zu leben, wäre natürlich das dümmste, was passieren könnte (also natürlich passieren wird).
Das bringt die Gesellschaft nicht wirklich weiter.
Wie man das Problem lösen könnte, wüsste ich jetzt auf die Schnelle nicht, aber den Ansatz finde ich wie gesagt gar nicht so doof.
Kindererziehung ist auch Arbeit, die dem Staat (also der Gesellschaft) zugute kommt. Warum sollte diese Arbeit nicht entsprechend entlohnt werden?
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13.04.2007 14:06 Uhr von BitteBrigitte
 
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Solang die Kindergrippe nicht ansteckend ist Krippe lautet die richtige Bezeichnung.

Zum Topic will ich nichts anmerken. ich meine, was kann ich wohl diesem Experten in Sachen Familie und Kinder entgegensetzen... ^^

Danke Anke
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13.04.2007 16:14 Uhr von myfurde2
 
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@RolandM2: "Die 1500 Euro sind schlichtweg der Betrag, der bei der Betreuung eines Kindes in der Kindergrippe pro Monat anfallen würden."

Und weiter du Schnelldenker ... gibts für alle Kinder "Grippenplätze"? Sind für alle Kinder 1500€ / Monat da? ---> NEIN

"Es sind also schlichtweg keine Mehrausgaben, sondern das Geld wird nicht an die Kindergrippe gezahlt, sondern direkt an die Eltern"

Und was werden die Kinder davon haben? Richtig ... nix ... nur die Eltern können sich n neues Auto oder mehr zum Saufen und Rauchen kaufen. (so siehts nunmal in Deutschland aus!) Da brauchst du nur mal hier nach News über Berlin und die zunehmende Verarmung suchen.

"Dass Arbeitslose dazu angeregt werden, viele Kinder zu bekommen, um super zu leben, wäre natürlich das dümmste, was passieren könnte"

Wow ... kompliment du erkennst es selbst. Die wenigen Kinder die geboren werden kommen leider immer häufiger aus "sozial schwachen" Familien. Und die werden sicher das Geld nicht dafür einsetzen um öko Essen oder pädagogisch wertvolles Spielzeug zu kaufen.

"Kindererziehung ist auch Arbeit, die dem Staat (also der Gesellschaft) zugute kommt. Warum sollte diese Arbeit nicht entsprechend entlohnt werden?"

Richtig, aber das Problem siehst du schon beim Kindergeld ... in vielen Fällen haben die Kinder nichts davon. Und wenn es 1500€ pro Monat gäbe dann würde es bei den Hartz4lern und Leuten mit deutschem Pass ein Rudelbumsen geben bis der Staat pleite ist.

Der Vorschlag ist einfach lächerlich und nicht zu realisieren. Die NPD hat übrigens gefordert 1000€ Kindergeld für Deutsche ... findest du sicher auch toll was ^^
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13.04.2007 17:13 Uhr von Kampfpudel
 
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@Englandsking: "Ich sehe jetzt schon, und entschduligt bitte, wie das ganze Asivolk zu Geburtsmaschinen avanciert, und sich n tolles Leben ganz ohne Maloche macht."

Schon mal ein Kind großgezogen? Das ist ein 24h-Job, und DU hast die Verantwortung. 1500 € im Monat entsprächen 500 € bei 8h täglich. Würdest Du dafür arbeiten gehen?

@RolandM2

"Dass Arbeitslose dazu angeregt werden, viele Kinder zu bekommen, um super zu leben"

"Kindererziehung ist auch Arbeit"

Was denn nun, machen Kinder Arbeit oder kann man super von ihnen leben?

@myfurde2

"nur die Eltern können sich n neues Auto oder mehr zum Saufen und Rauchen kaufen. (so siehts nunmal in Deutschland aus!)"

"Und die werden sicher das Geld nicht dafür einsetzen um öko Essen oder pädagogisch wertvolles Spielzeug zu kaufen."

"wenn es 1500€ pro Monat gäbe dann würde es bei den Hartz4lern und Leuten mit deutschem Pass ein Rudelbumsen geben bis der Staat pleite ist"

Unvoreingenommenheit ist nicht Deine Stärke, was?
Was Du hier erzählst, mag zwar Deinen finstersten Befürchtungen entsprechen, mit der Wirklichkeit hat das jedoch nur wenig zu tun. Schon allein, wie Du die Verpflegung und Beschäftigung von Kindern polemisierst, oder Bevölkerungsgruppen "mit deutschem Pass" gezielt diffus umschreibst...

Kinder sind unsere Zukunft, deshalb kann uns so manches Mittel Recht sein, um für ausreichenden Nachwuchs zu sorgen.

Und was spricht dagegen, daß Arbeitslose sich ein Auto leisten können, um bei der Arbeitssuche flexibler und mobiler zu sein oder Einstellungsbedingungen zu erfüllen?
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13.04.2007 17:36 Uhr von KDP
 
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Und wer bezahlt das ganze, bitte? Ich meine ja nur 1500 € hat die Regierung garantiert nicht für des neue Elternpaar und dass auch noch jeden Monat - 3 Jahre lang.
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13.04.2007 20:04 Uhr von christi244
 
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kdp ganz einfach ... Bischof Mixa bzw. Ratzi!

Malle und der Ballermann sowie die Kneipe um die Ecke würden sich saumäßig über diesen Aufschwung freuen.
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15.04.2007 12:05 Uhr von christi244
 
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Writing: >Da die HASS-Hartz-Gesetze einem erwachsenen Menschen lediglich einen "völlig angemessenen" Lebensunterhalt von unter 300 EUR pro Monat (bei Paaren z.B.) zubilligen<

Das ist nicht so ganz richtig, denn Du musst die Mietkosten, etc. noch addieren.
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19.04.2007 17:12 Uhr von Nessy
 
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ja klar: wie wäre es wenn die Kirche das finanziert !!! Geld und Reichtümer haben die ja genug...
Meine Meinung: Der soll den Rand halten !!! Das ist gar nicht umsetzbar..

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