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Hamburg: Diakonie schlägt Alarm - Hartz-IV-gerechte Wohnungen fehlen

"Für Menschen mit wenig Geld ist die Wohnungssuche schier aussichtlos", so Gabi Brasch, Vorstandsmitglied des Diakonischen Werks in Hamburg. Hemmnis ist die Höchstgrenze von 318 Euro für Unterkunftskosten, die übernommen werden.

Diese ermittelt sich aus dem Mietspiegel für bereits vermieteten Wohnraum. Da bei neu vermieteten Wohnungen die Miete teils drastisch erhöht wird, ist es für Arbeitslose oder Sozialhilfeempfänger kaum möglich, entsprechende Wohnungen zu finden.

Brasch kritisiert die Werte als veraltet und realitätsfern und fordert eine deutliche Anhebung der Mietzuschüsse. Über 4.000 Haushalte wurden 2006 in Hamburg aufgefordert, die Unterkunftskosten zu senken.


WebReporter: Besitzstandswahrer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hamburg, Wohnung, Hartz IV, Alarm
Quelle: www.epd.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2007 21:00 Uhr von Besitzstandswahrer
 
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Auch hier zeigt sich wieder, wie betroffene Personen in der Praxis vor schier unlösbare Probleme gestellt werden. Wenn die Mietdifferenz aus dem Regelsatz gezahlt werden muss, ist das Existenzminimum nicht gedeckt.
Solche Fakten werden in den Hochglanz-Reformbroschüren verschwiegen und der Mainstreammedien-gebildete Normalmichel bekommt so etwas erst mit, wenn er selbst oder ein Angehöriger betroffen ist.
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12.04.2007 21:24 Uhr von ticarcillin
 
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interessant, daß das mal jemandem aufgefallen ist! "Über 4.000 Haushalte wurden 2006 in Hamburg aufgefordert, die Unterkunftskosten zu senken."

realitätsfern.
Wie sollen die Betroffenen das denn bitte bewerkstelligen, wenn sie nichts passendes finden...
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12.04.2007 21:41 Uhr von susi sorglos
 
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Hartz4: Dieser gesamte Hartz4-Misst gehört überarbeitet bzw. abgeschafft, da es unverwantwortlich ist einige Betroffene am Existenzminimum (zumindest dem Existenzminimum eines Industriestaates) herumkratzen zu lassen.
Desweiteren finde ich es bedenklich die Beschlüsse/Arbeit eines im nachhinein Verurteilen nicht noch einmal durchzusehen, nach dem Motto: Bloß keine zusätzliche Arbeit. Aber das unsere Politiker im allgemeinen lieber reden als handeln dürfte uns allen wohl bekannt sein.
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12.04.2007 22:11 Uhr von Besitzstandswahrer
 
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@Terrorstorm: "Ist das mit den Geldern für Miete eigentlich bundesweit gleich ?"

Ist sogar von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Auf dem Land gibt es z.T. deutlich weniger.

"dass die Mieten bei Neuvermietung drastisch erhöht werden"

Da gibt es regional natürlich auch Unterschiede. Kleine Wohnungen waren im Verhältnis schon immer teurer als größere. Und dadurch das durch Lohnrückgang und Hatz4 immer mehr Leute gezwungen sind, günstige Wohnungen zu nehmen, steigt hiernach die Nachfrage, was den Vermietern ermöglicht, die Miete zu erhöhen.
Ist in anderen Bundesländern auch so, neulich kam ne News über das Ruhrgebiet, wo die Mieten für "günstige" Wohnungen gegen den Trend um 10-20% gestiegen sind.
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12.04.2007 22:46 Uhr von mausport
 
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würde ein Wohncontainer reichen für Hartz4ler wer nicht arbeiten geht braucht keine große Wohnung, außerdem kann er da Möbel verkaufen und evtl. Haustiere und von dem Geld leben!
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12.04.2007 23:21 Uhr von Jorka
 
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@mausport: Wie ich schon mal geschrieben habe, solchen Leuten wie du wünsche ich mir dass sie einmal arbeitslos werden, denn die wären garantiert die ersten die rumschreien würden wie ungerecht das doch alles ist und das man in einem engen Wohncontainer hausen muss.
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13.04.2007 00:18 Uhr von Troll-Collect
 
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@Jorka: Es gibt leider Leute, die eigene Unzulänglichkeiten damit kompensieren, dass sie auf anderen herumhacken, ihre eigene erbärmliche Existenz dadurch aufwerten wollen, indem sie auf Schwächere herabblicken.
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13.04.2007 00:19 Uhr von Gunny007
 
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tja: heute sagte ein gewerkschaftsfunktionär: zu zeiten der RAF ging es noch einigermaßen gut. da hatten die bonzen ein wenig angst und gingen einigermaßen auf unsere forderungen ein. das war im privaten rahmen.
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13.04.2007 00:46 Uhr von Kampfpudel
 
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@Troll-Collect: Hart aber gerecht formuliert.
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13.04.2007 03:43 Uhr von Mond-13
 
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Gunny007: Wer weiss, vielleicht sollten mal wieder Zeiten kommen, wo es einige radikale Persönlichkeiten wie damals bei der RAF gibt. Das erste Opfer müssten dann Peter Hartz und Konsorten sein, also alle, die an den Hartz-Reformen mitgewirkt haben. Aber eigentlich traurig, das man schon so denken muss.
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13.04.2007 08:01 Uhr von artefaktum
 
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@checkstedass: "Man sollte ein neues Bundesland gründen mit dem Namen Hartz 4 . Jeder bekommt ein Container zugeteilt. Am besten baut man noch eine hohe Mauer herum. Die Hartzler können sich ja dann Ihre eigene Wirtschaft, Infrastruktur etc. aufbauen."

Da musste ich spontan an den Film "Die Klapperschlange" denken. Man könnte z.B. Rügen dafür umrüsten ;-). Hat was.
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13.04.2007 08:41 Uhr von opppa
 
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Das ist doch für Hamburg optimal! Dadurch daß in Hamburg Hartz IV-Wohnungen fehlen, können vielleicht Hartz IV-Empfänger dazu gezwungen werden, ihre Wohnsitze ins Umland zu verlegen.

Da könnte Hamburg doch eine Menge Geld "sparen"!

Heiliger Sankt Florian . . . . . . .
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13.04.2007 10:39 Uhr von ArrowTiger
 
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@opppa: -- "Dadurch daß in Hamburg Hartz IV-Wohnungen fehlen, können vielleicht Hartz IV-Empfänger dazu gezwungen werden, ihre Wohnsitze ins Umland zu verlegen."

Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen - ist ja ein Stadtstaat! Die Idee ist, wenn man den korrupten Hamburger Senat berücksichtigt, gar nicht mal so fernliegend.
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13.04.2007 11:15 Uhr von Besitzstandswahrer
 
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"Dadurch daß in Hamburg Hartz IV-Wohnungen fehlen, können vielleicht Hartz IV-Empfänger dazu gezwungen werden, ihre Wohnsitze ins Umland zu verlegen."

Das machen gar nicht so wenige Kommunen. Nicht nu mi Hilfe zu niedriger Mietpbergrenzen, sondern auch durch Verschleppung der Anträge, restriktive Auslegung der Vorschriften usw. (= Mietschulden, Wohnungskündigung)
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13.04.2007 11:57 Uhr von Johnny Cash
 
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Jetzt: hat man zwar das Problem erkannt aber ändern wird sich trotzdem nichts.
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13.04.2007 12:00 Uhr von SchlachtVati
 
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"hartz IV geRECHTe wohnung": wenn ich das nur anguge da schwillt bei mir der kamm .

das ist menschliches gedankengut , das muß man sich erst mal ausschwitzen .

da hilft doch eigentlich nur noch die bombe .
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13.04.2007 12:01 Uhr von Besitzstandswahrer
 
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@JonnyCash: Die Diakonie hat das Problem erkannt. Auch andere Sozialverbände warnen zu den unterschiedlichen Problembereichen schon seit Einführung von Hatz4.
Die Politiker hingegen erkennen gar nichts uns sonnen sich weiterhin in selbstgerechter Reformzufriedenheit (erst gestern wieder so ein SPD-Hansel, der bei Friedmann meinte, Hatz4 wäre eine Verbesserung).
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13.04.2007 13:48 Uhr von opppa
 
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Besitzstandswahrer: Hartz IV ist doch eindeutig einv Verbesserung!



Fragt sich nur für wen? Für die Hartz IV-Bezieher jedenfalls nicht!
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14.04.2007 00:16 Uhr von claudiane
 
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Solange: man für "Nichtarbeit" was bekommt, sollte man doch dankbar sein. Ist doch "kostenlos".

Da gab es schon ganz andere Zeiten und es wird wieder ganz andere Zeiten geben, wetten daß...

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