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USA: OraQuick-HIV-Schnelltest ohne Blutabnahme kommt auf den Markt

In den USA ist der HIV-Schnelltest "OraQuick" schon zugelassen. Dieser wurde in einer Studie in Indien getestet. Der Test macht das Blutabnehmen überflüssig und erlaubt die Bestimmung einer HIV-Infektion über den Speichel.

Am indischen Mahatma Gandhi Institute of Medical Sciences hat man nun 450 Probanden mit diesem Schnelltest getestet. Bei 32 Prozent der Getesteten ergab sich ein positiver Befund - was dem Ergebnis der konventionellen Bluttestmethode entsprach.

Mit ihrem Test in Indien kamen die Forscher der Aufforderung des Centre for Disease Control (CDC) in Amerika nach, das einen Nachweis der Zuverlässigkeit verlangt hatte. Der Test wird nun wohl bald in großen Mengen produziert.


WebReporter: Ingo_S
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Markt, HIV
Quelle: www.gesundheitpro.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2007 19:18 Uhr von Ingo_S
 
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Ich denke, das sollte für viele eine gute Nachricht sein. Ich gehöre eher zur Fraktion "Angst vor Spritzen, kann kein Blut sehen..." und für mich wäre das auch die bessere Alternative, obwohl, ich gehöre ja nicht zu den typischen Risikogruppen...
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12.04.2007 21:51 Uhr von Hier kommt die M...
 
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für den: Nachweis der Zuverlässigkeit des Tests reichen der CDC nur 450 durchgeführte Test?? Das ist aber verflixt wenig?
Abgesehen davon hoffe ich doch schwer, dass dieser Test nicht frei verkäuflich sein wird. Nicht auszudenken, was passieren kann, wenn man den Zuhause selbst durchführen kann und ein falsch positives Ergebnis dabei erhält...
Ein Schnelltest ist und bleibt ein Schnelltest und ersetzt keinen richtigen Labortest, vor allem bei solch schwerwiegenden Konsequenzen.
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12.04.2007 22:11 Uhr von Yunalesca
 
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@ Autor: was is denn für dich eine typische Risikogruppe ?! Homosexuelle, Prostituierte usw. ?! Also das kann ich absolut nich nachvollziehen. JEDER kann sich mit dieser schlimmen Krankheit anstecken. Stell dir doch nur mal vor zb. es passiert irgendwo ein Unfall, da liegt jemand und blutet und du versuchst zu helfen (was ich doch wohl schwer hoffen würde) und du hast nur ne kleine Wunde die du vielleicht selber nicht mal bemerkst oder du schneidest dich am Unfallort aus Versehen, und dann berührst du den Verletzten und kommst mit dessen Blut in Kontakt. Zack schon hast du dich auch angesteckt. Das kann schneller passieren als man glaubt auch wenn man nicht zu einer "typischen Risikogruppe" gehört. Sry aber sowas is Schwachsinn.

Aber mal zu der News: Also verkehrt fände ich so einen Test nicht zumal ja wirklich viele Menschen Angst vor Spritzen (wie ich auch) und sogar Ärzten haben, das diese Alternative geboten wird.
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12.04.2007 22:33 Uhr von Jimyp
 
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@Yunalesca: Naja, ich würde bei einem Unfall schon helfen, aber fremdes Blut niemals anfassen. (schon gar nicht ohne Handschuhe)
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12.04.2007 23:30 Uhr von Yunalesca
 
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@ Jimyp: ja das war ja jetzt auch nur ein Beispiel. Sicherlich versucht man sich durch Handschuhe oder so zu schützen. Es ist halt aber auch so das das auch ganz schnell unbewußt passieren kann durch die kleinste Verletzung die man nicht merkt, bei sich selber nicht und auch nicht immer unbedingt bei dem anderen. Aber ich will ja auch nur darauf hinaus, das es wirklich jeden treffen kann und nicht nur sogenannte Risikogruppen. Weil so eine Meinung zeigt für mich irgendwo eine gewisse Ignoranz dem ganzen gegenüber. Weil mal ganz ehrlich: Was ist schon typisch in der heutigen Welt ??!
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12.04.2007 23:47 Uhr von trench
 
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@Yunalesca: das von dir beschriebene passiert jedem mehrfach die woche. nicht wie ein homosexueller, der sich bei geschlechtspraktiken, die nunmal ein höheres infektionsrisiko bergen ansteckt, oder ein fixer an einer unsauberen nadel, weil er kein geld für eine neue hat (oder so fertig ist dass es ihn einfach nicht interessiert...). bei denen kommt sowas ja höchstens 1x im jahr vor.

dass ein (rest)risiko für jeden besteht steht ja hier net zur debatte, aber den begriff "typische risikogruppe" kannst du nicht wegdiskutieren.
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12.04.2007 23:55 Uhr von therealsandor
 
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@trench/Yunalesca: Seh ich genauso wie du trench.
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13.04.2007 00:03 Uhr von Yunalesca
 
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@ trench: also ich glaube ihr versteht mich irgendwie nicht richtig. Sicherlich steckt sich vll. ein fixer eher mit ner unsauberen Nadel an als jemand der es nicht macht (obwohl es trotzdem nicht gesagt ist das diese Gruppe mehr diese Krankheit hat als irgendwer anders) . Genauso ist zb. das Risiko für nen Maler höher von ner Leiter zu fallen als für Leute die vll. nicht täglich damit arbeiten, ABER passieren kann es doch jedem, das möchte ich damit sagen. Ich denke halt einfach nicht das es ein super typisches Klischeebild/gruppe gibt wer sich jetzt mit dieser Krankheit ansteckt oder auch nicht. Das wird viel zu sehr verallgemeinert. Es ist doch halt wirklich so das sich keiner davon freisprechen kann sich jemals anzustecken nur weil ich nicht zu dieser typischen Gruppe gehöre. Aber da wird jetzt wieder von jedem hier ne Grundsatzdiskussion draus gemacht obwohl ich doch nur gesagt habe das es jeden treffen kann und nicht verallgemeinern darf und das is ja wohl auch nicht falsch.
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13.04.2007 01:36 Uhr von Kampfpudel
 
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Moment mal! Hier mal eine Statistik der Europäischen Union, die so einige Klischees zum Einstürzen bringen dürfte.

http://www.eds-destatis.de/...

Besonders hervorzuheben wären an dieser Stelle ein paar Textpassagen, die es wahrlich in sich haben:

"2003 waren etwas mehr als 40 % aller neu diagnostizierten AIDS-Fälle in EU-25 auf heterosexuelle Kontakte zurückzuführen. Etwa 30 % der Neuerkrankungen wurden durch intravenösen (i. v.) Drogengebrauch, etwas weniger als
20 % durch homo- bzw. bisexuelle Kontakte ausgelöst."

"So war 1985 die Übertragung durch
Kontakte zwischen homosexuellen oder bisexuellen Männern mit 60 % aller neuen Fälle der bei weitem häufigste Infektionsweg. Zwischen 1985 und 1997 ging der Anteil dieser Kategorie an der Gesamtzahl der Neuerkrankungen spürbar zurück und liegt seit Ende der 90er Jahre relativ stabil bei etwa 20 %."

"Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der Infektion
durch heterosexuelle Kontakte von 1986, als er sich mit nur 7,6 % aller neuen Fälle auf dem Tiefststand befand, bis 2003 kontinuierlich auf knapp 42 %."

"Was die Entwicklung des Anteils von i. v. Drogengebrauch an der Gesamtzahl der Neuerkrankungen angeht ... : Zunahme in den 80er Jahren, Stabilität in den 90er Jahren und zuletzt Anzeichen für einen Abwärtstrend." (Auf 30%)

Sehr aufschlußreich ist die Abbildung 1 ("Neu diagnostizierte AIDS-Fälle nach Infektionswegen, 1985-2003") der Seite 4 des PDF-Dokuments.

@Autor

Du gehörst also nicht zu der typischen Risikogruppe der Heterosexuellen? Mal neugierig nachgefragt...
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13.04.2007 02:06 Uhr von lustischagsell
 
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Diese Tests: sind reiner Schwachsinn...das ein und dasselbe Blut wurde an viele verschiedene Labors geschickt, und überall war das Ergebnis anders...von Negativ über Positiv, lol, und das waren keine Schnelltests...ausserdem kommts drauf an wo du lebst...am sichersten isses glaub ich in Australien.

Da müssen alle Streifen des Tests schwarz sein um als POSITIV zu gelten...komischerweise ist man in andern Ländern schon mit einem Streifen positiv...also alle die einen positiven HIV Test kriegen, ab nach Australien, dort ist man vielleicht garnicht krank.

Ist das nicht krank?

Kein Wunder das ich nicht an diesen Quatsch glaub.

Mfg
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13.04.2007 08:49 Uhr von Skolle
 
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@Yunalesca @Topic @Kampfpudel: @Yunalesca
deine Aussagen mögen ja alle richtig sein, aber du hast sie so verfasst, als hätte der Autor unrecht. Und das hat er nicht.
Daher kam der ganze Streit nur zustande.

@topic
"bei 32 Prozent der Getesteten ergab sich ein positiver Befund"
waren es denn auch die richtigen 32%?
Denn wenn bei dem Speicheltest nur zufällig ähnlich viele positiv gestetet werden, wie es in wirklichkeit gibt, dann sagt der natürlich nichts aus....
@Kampfnudel
"Du gehörst also nicht zu der typischen Risikogruppe der Heterosexuellen? Mal neugierig nachgefragt..."
NEIN, gehört er NICHT.
Heterosexuelle haben kein "erhöhtes" Risiko.
Du musst bei den prozentualen Neuansteckungen nämlich auch berücksichtigen, wie viel mal mehr heterosexueller Kontakt gegenüber homosexuellem Kontakt praktiziert wird. Geht man davon aus, dass etwa 10% aller Menschen homosexuell sind, dann müsste man das Verhältnis (nicht das sexuelle) so sehen: 40%/0,9 zu 20%/0,1 --> 4,5
Damit ist das Riskio 4,5 mal höher sich als homosexueller zu infizieren als als heterosexueller
(bitte bedenkt, dass dies hier nur ein Beispiel war...)
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13.04.2007 11:42 Uhr von hady
 
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@ Yunalesca: Man kann auch jeden Tag vom Bus überfahren werden... egal ob man HIV-infiziert ist oder nicht.
Klar kann das passieren, was du gesagt hast, aber dein Szenario ist nun wirklich nichts, was sich irgendwie mit dem Risiko beim ungeschützten Geschlechtsverkehr mit möglicherweise infiziertem Partner vergleichen lässt.
Risiken für Gesundheit und das Leben gibt es überall. Manche lassen sich eben kalkulieren und andere nicht.
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13.04.2007 12:46 Uhr von Nabach
 
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Ein Schnelltest gerade bei Massen eine gute schnelle Alternative zur Blutentnahme (Hygiene bei den Bluttests kann auch nur in "reichen" Ländern garantiert werden. Andernorts kann es durch Sparmaßnahmen zum mehrmaligen benutzen der Spritzen kommen)
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16.04.2007 23:41 Uhr von Davtorik
 
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denke nicht dass das so zuverlässig sein kann, da man sich ja über den speichel auch nicht infizieren kann

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