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Studenten sind oftmals überfordert

Der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks stellte fest, dass sich für Studenten der Leistungsdruck immer mehr verdichtet. Als Ursachen werden auch die Einführung von Studiengebühren und der immer stärker werdende Leistungsdruck gesehen.

So hatte das Berliner Studentenwerk im Jahr 2006 rund 130.000 Anrufe von hilfesuchenden Studenten zu verzeichnen. Die "Studentische Telefon+E-MailSeelsorge" in Hamburg erreichen jährlich rund 2.000 anonyme Anrufe dieser Art.

Zur Vorbeugung und Abhilfe dieser Überforderungssymptome wird zum Beispiel empfohlen, dass Studenten sich erreichbare Ziele für die einzelnen Semester setzen und Klausuren sinnvoll verteilen.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Student
Quelle: www.focus.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2007 12:25 Uhr von Streetlegend
 
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Durch diesen Druck ist es möglich, dass sich psychische Probleme entwickeln. Diese wirken sich dann wiederum auf die Leistungsfähigkeit aus. Die Entwicklung in den Unis ist aus meiner Sicht sehr Besorgnis erregend.
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12.04.2007 13:40 Uhr von HolyLord99
 
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Mein Kumpel: hatte während seines Medizinstudiums enen Nervenzusammenbruch...
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12.04.2007 13:54 Uhr von GLOTIS2006
 
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letztes semester musste ich in der klausurphase nachts ins krankenhaus eingeliefert werden, da ich extrem krampfartige bauchschmerzen hatte und schwindel. bis heute hab ich stndig diese bauchschmerzen. die ärzte wissen nicht was es ist, vermuten aber, dass es auf den stress und das lange sitzen am schreibtisch zurückzuführen ist. hatte mir einfach zuviel aufgebürdet. hab zwar alles bestanden, aber um welchen preis? ich studiere übrigens wirtschaft und politik ostasiens und japanisch mit schwerpunkt wirtschaft in bochum.
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12.04.2007 14:01 Uhr von Teralon01
 
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Wo ist das Problem? Studenten haben Gesundheitsrisiken genau wie Arbeiter....

Wenn jemand nicht in der Lage ist sein Studium unter den gegebenen Bedingungen zu schaffen, sollte er wohl lieber was anderes tun...

ich bin raus
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12.04.2007 14:23 Uhr von Stix022
 
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geanu meine meinung teralon.
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12.04.2007 14:48 Uhr von Stix022
 
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menschenwürdiges dasein? lol studenten sind die reichsten armen leute die ich kenne.
(ich arbeit bei rewe) also wenn ich da studenten hab anne kasse, was die sich an alk und teurem markenessen leisten lol dann frag ich mich wo die menschenunwürdig leben omg
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12.04.2007 15:41 Uhr von Nihilist1982
 
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Hehe: Meine Kumpels die Studieren erzählen immer nur von Partys hier und Partys dort. Alles wird mitgenommen.

Und dann wird alles was mit Studium soweit aufgeschoben bis es nicht mehr geht und dann hört man auf einmal nur noch gejammer wie viel man doch zu tun hätte. ^^

Naja, vielleicht hab ich auch nur einen sehr faulen Freundeskreis aber ich kanns mir nicht vorstellen. ;)

Können auch von mir mit null Mitleid rechnen, wo ich immer Arbeiten mußte (Fasching, Tanz in den Mai, Weihnachten, Sommerzeit), ham die groß gefeiert und mich immer belächelt! :o)

Heulen sollen sie Rotz und Wasser!!!
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12.04.2007 16:08 Uhr von Der_Dios
 
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Das sagt nichts aus. "Meine Kumpels die Studieren erzählen immer nur von Partys hier und Partys dort. Alles wird mitgenommen."

Das sagt leider nichts aus, wenn Sie nicht dabei schreiben, was diese Leute konkret studieren(Medizin und Informatik ist z.B. schon immer sehr stressig im Gegensatz zu Lehramt Sport/Deutsch Grundschule gewesen).
Und es wird schon stimmen, dass gerade durch die Gebühren und den neuen Studiengängen ein Studium nun viel mehr Druck als früher beinhaltet.

@GLOTIS2006 : Sie erwähnen doch selber, dass Sie alles bestanden haben. Wo ist also das Problem? Die Bauchschmerzen verschwinden irgendwann mit dem Stress wieder, viel schlimmer ist es doch für die, die sich kaputt knechten und trotzdem durchfallen(oft bei Mathematikern).
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12.04.2007 16:16 Uhr von no_trespassing
 
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Liegt an der mangelhaften Vorbereitung: Viele Gymnasien sind nicht imstande, ordentlich auf die Uni vorzubereiten.

Einem Abiturient ist nicht damit gedient, wenn der Lehrer von allen möglichen Themen am Schluß zwei eingrenzt.

Und bei manchen Privatschulen sowieso. Um sich Rechtfertigung gegenüber den zahlenden Eltern zu ersparen, werden viel zu viele Gefälligkeitsnoten verteilt. Nach dem Motto: Wenn die erst mal raus sind, müssen sie auf der Uni selber sehen, wie sie zurecht kommen.

Ich kenne einen Fall von einem Bekannten, da traute sich ein Lehrer nicht, jemanden schlechter als 10 Punkte (2-) zu bewerten, egal wie die Leistungen waren.

Viele Gymnasiasten werden völlig falsch auf die Uni vorbereitet und betreten dann eine neue Welt, mit der sie in der Tat überfordert sind.

Allerdings stecken die Schulen in der Zwickmühle: Schraubt man das Niveau viel höher, sinkt die Abiturientenquote noch tiefer. Und ich bezweifele, daß man mehr Abiturienten gewinnt, wenn man auf Gesamtschulen setzt. Im Gegenteil, damit hätte man am Schluß gar keine Studenten mehr.
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12.04.2007 17:58 Uhr von GLOTIS2006
 
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der grund ist -zumindest bei mir-, dass ich nicht nur das studium schaffen will, sondern auch einen abschluss erreiche, der erforderlich ist, um erfolgreich sein zu können. die konkurrenz ist beim studium größer denn je. und wer mir hier erzählen will, dass studenten, die unter gegebenen bedingungen mit dem umfang ihres studiums nicht zurecht kommen, falsch damit beraten sein sollen zu studieren, hat zweifelsohne keine ahnung wovon er spricht. die allgemeine hochschulreife wurde nicht umsonst als hinreichendes maß für die fähigkeit zu einer ausbildung auf hochschulniveau festgelegt. in wie weit die einzelnen schulen das niveau halten ist sowieso verschieden. man soll beim studium ja lernen und nicht schon alles wissen...das ist das, was mir ständig auffällt. von studenten auch jetzt im ersten oder zweiten semester wird einfach zu viel abverlangt ohne ihnen zu anfang ausreichende kenntnisse in der organisation ihrer tages und auch der langfristigen studienplanung zu vermitteln.
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12.04.2007 23:24 Uhr von MarcoRe
 
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das ich mein ziel nicht erreiche liegt daran das es zuweit weg ist... bitte rückt es mir näher rann.


was fürn scheiß... darum geht es doch, es sollen doch nicht alle Schaffen. Wer die Leistung nicht bringt ist nicht gut genug, fertig.
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13.04.2007 00:10 Uhr von LethalSparks
 
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MarcoRe: so einfach ist das leider nicht.

angenommen du arbeitest bei vw und baust autos zusammen. du schaffst 10 am tag, bist danach allerdings sehr müde. dann kommt dein chef daher und sagt, du müsstest 15 schaffen, in der gleichen zeit, die gleichen autos, keine neuen kenntnisse oda maschinen, die dir helfen. "Wer die Leistung nicht bringt ist nicht gut genug, fertig."? also wirst du entlassen, oder?

es gibt zb viele probleme bei den laufenden umstellungen von diplom zu bachelor-studiengängen. das problem dabei ist, dass den hochschulen der konkrete plan und die erfahrung dabei fehlen. somit können sie auch nicht wirklich ihren studenten helfen, also haben sie stress an der backe, um alle anforderungen auch erfüllen zu können. das wird jahre dauern, bis sich das eingependelt hat und die hochschulen aus einem erfahrungsschatz schöpfen können. aufgrund der starken zeitlichen raffung und straffen organisation ist ein bachelor-studiengang verglichen mit einem diplom-studium quasi gleichen abschlusses stressiger, sowohl für professoren als auch für studenten.
und dass ohnehin schon immer stressige studiengänge (wir reden nicht unbedingt von diplom sozialpädagogen oä) durch studiengebühren einem noch höherem zeitdruck unterliegen liegt auf der hand.
sicher, es gibt immer studenten die das net interessiert und die lieber party machen.

die fehlende qualifikation durch die schulbildung die in dtl leider suboptimal is wurde ja schon angesprochen.

und wenn das deutsche studentenwerk probleme registriert denken die sich das bestimmt net aus, um mal wieder in der zeitung zu erscheinen.

und dass man studenten kennt die sich nur besaufen statt zu lernen qualifiziert einen noch nicht dazu, so verallgemeinernd zu werden. und wenn bei rewe "reiche" studenten einkaufen, also wirklich. vielleicht wohnen sie ja nich so schick wie du, kaufen sich net viele klamotten oda haben kein auto, arbeiten nebenher etc ... also ich als student spare an wirklich vielem, aber zu letzt am essen und trinken. da lieber nich in den urlaub fahren, man kann sich auch zu haus erholen.

meine wurst (mit senf ;)
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13.04.2007 13:01 Uhr von Marodeur2
 
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Studentenkneipen: Stimmt schon, auf den Partys, in den Kneipen und in den Discos ist immer einiges los. In Köln sind da immer ein paar tausend abens unterwegs schätz ich mal.

Nur, Köln hat 40.000 Studenten... die 36000 die zu Hause hocken und büffeln sieht man nicht.

Legt mich nicht auf die genauen Zahlen fest, die sind gerade mal so aus dem Bauch raus. Aber, es ist ganz schön blöd wenn man sagt "alle die ich sehe sind in Discos also sind alle immer in Discos!" wenn man keinerlei Überblick hat.

Und, Studium ist nichts wofür man Geld kriegt, sondern man zahlt eher Geld. Dies mit einer Arbeit zu vergleichen für die man mehr oder weniger viel Geld kriegt ist da auch recht unsinnig.
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13.04.2007 14:36 Uhr von cloud7
 
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Also die Studenten die ich kenne haben mehr als genug Zeit um z.B. übermässig Sport zu machen, ihr Auto zu reparieren, an Partys rumzuhängen, oder teils nebenher ziemlich erfolgreiche Firmen zu führen. (Kenne einen Fall der macht mit seiner Firma mittlerweile Mio.-Umsätze.)

Das einzige, was ich als Arbeitnehmer von all dem kann ist an partys rumzuhängen, aber dann bin ich tagsüber müde weil _ich_ am morgen ja aufstehen muss.

Achja und zum finanziellen: Studenten haben die angewohnheit immer sehr sparsam zu leben - Also vorzüglich auf Kosten von anderen. -Wenn se aber dann wirklich Geld brauchen sind auf einmal ungeahnte Mengen an Geld auf ihrem Konto...
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13.04.2007 15:03 Uhr von ArrowTiger
 
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@no_trespassing: -- "Und ich bezweifele, daß man mehr Abiturienten gewinnt, wenn man auf Gesamtschulen setzt."

Gilt zumindest für die Gesamtschule, auf der unsere Kids sind, ganz und gar nicht! Die weisen sehr viele "Spätentwickler" aus, die mit zuerst sehr schlechter Prognose später dann doch ein prima Abi hingelegt haben. Im dreigliedrigen System wären die meisten von denen nie so weit gekommen.

Warum sollte es hier in D auch anders sein als in anderen Ländern, die ähnliche Modelle a la Gesamtschule fahern? Die Gesamtschulen sind einfach nur ein CDU-Hassobjekt, bei dem ich mal annehme, daß die meisten CDUler heute gar nicht mehr wissen, warum sie eigentlich was gegen Gesamtschulen haben (Grund war übrigens damals nur die SPD-Unterstützung dieser Schulform, sonst nichts ;-)...
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13.04.2007 15:18 Uhr von Aries.Quitex
 
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Also Stress Hab ich eigentlich erst seitdem ich mit dem
Bachelor-Report angefangen habe.
Andererseits kann ich verstehen das viele meiner Mitstudi´s
vor Stress fast platzen, aber wenn man Freitags und
Samstags sowie Mittwochs zu Parties "muss" ( Wer zwingt
die eigentlich? ) und damit sich das gesamte Wochenende
samt Donnerstag sowohl fürs lernen als auch für das
erledigen der zwingend anfallenden Hausarbeiten versaut,
dann kann ich gut verstehen, das da stress aufkommt. Und
wer wegen 2 Stunden Zugfahrt täglich ( Das Ticket gibts
zusammen mit den Studiengebühren für lau ) lieber ne
Wohnung direkt vor Ort kauft, muss halt ja auch mehr
Arbeiten, um die Miete zu zahlen. Das ist zwar nicht super,
aber dank Laptop kann fast aller Schreibkram während der
Zugfahrt erledigt werden.

Aber, na, jaaaaa....
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13.04.2007 16:11 Uhr von claeuschen
 
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Dat is nu wirklisch nix Neues: Das hatte ich schon zu meiner Zeit (frühe 80er) gehabt. Damals waren wir aber noch nicht so empfindlich. Einer meiner Studienkollegen hatte nebenher drei Jobs, beklagt hat er sich niemals.

Irgendwann muss jeder Mensch eine erfolgreiche Prüfung ablegen. Das Lernen und Anwenden hört ja nicht auf, wenn man von der Uni abgeht.
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13.04.2007 17:12 Uhr von snigge
 
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liegt wohl eher: daran, dass viele deutsche nicht mehr mit leistungsdruck umgehen können. meistens sind das die gleichen, die von irgendwelchen kleinen angestellten unmögliches verlangen, aber sich ansonsten eher zurücklehnen wollen.
im ernst: fast alle haben lernen müssen für ihren beruf, und sie haben eine prüfung ablegen müssen. da geht es auch nach den fähigkeiten, die man hat. wenn es nicht gereicht hat, dann eben nicht. dann heißt es lehrzeit verlängern oder eben studienzeit verlängern.
eines ist natürlich richtig: als student verdient man kein geld fürs lernen. viele haben aber hinterher geile jobs mit guter bezahlung, arbeiten dafür 10 jahre weniger als der normale arbeiter und gehen früher in pension.
aber mit dem klagen waren wir in deutschland ja schon immer spitze.
wer weiß, was aus mir geworden wäre, wenn ich so viel gejammert hätte.
greetz
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13.04.2007 17:41 Uhr von flori g.
 
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Eine kleine Rechnung. Der Druck ist recht groß.
Ich mache mal eine kleine Beispielrechnung für meinen Studiengang (Informatik) auf und der sich an der Regelstudienzeit (erwartete Zeit für das Studium (hier ca. 8-9 Semester)) orientiert.

20 Vorlesungsstunden, pro Vorlesungsstunde werden etwa 3 Stunden Nachbearbeitungszeit von den Professoren erwartet (die auch nötig sind und auch relativ optimistisch abgeschätzt wurden). d.h., dann gibt es es noch Übungen die 10 Stunden beanspruchen, pro Stunde kann man etwa 3 Stunden für das Lösen der Aufgaben berechnet werden, wobei man diese oft zur Vorlesungsqualifikation richtig haben muss. Dann kann man täglich noch ca. 1 Stunden hin und Rückweg hinzurechnen.

d.h. 20*4 + 10*4 + 5 = 125 Stunden, zum Vergleich eine Woche hat 168 Stunden, somit bleiben noch 43 Stunden fürs weitere Leben (essen, schlafen, Studiengebühren verdienen), also pro Tag ca. 6.

Aber ich will nicht bestreiten das es auch Partystudenten gibt, aber meine Erfahrungen zeigen das diese dann eher Sprachen, Geistes-/Sozialwissenschaften, BWL oder Jura studieren, bei Mathematischen-Naturwissenschaftlichen Studiengängen sieht es eher wie oben aus.
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13.04.2007 17:48 Uhr von michi k
 
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naja: es gibt halt 2 sorten von studenten die die nie was tun und nach 20semestern noch nicht fertig sind und dann solche die 3 monate im vorraus anfangen zu lernen und die letzten 3 wochen vor den prüfungen 6std in die vorlesungen gehen und danach noch 8std lernen
und während den prüfungswochen lernt man bis zu 12std am tag ... aba ich brauch da auch aspirin ohne ende von so viel lernen denn man macht nix anderes man geht net raus man trinkt nix man lernt tag und nacht das wars
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13.04.2007 23:24 Uhr von Götterspötter
 
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ts ts ts ..... Weicheier !!!: STRESS ???????????????????????

Stress beim lernen kommt eigentlich nur auf - wenn man etwas erlernen will und nicht schnallt wie es funktioniert und die Zusammenhänge nicht begreift .......

dann muss man halt auswendig lernen und hoffen das die richtige Reihenfolge abgefragt wird ? .... Ja klar - dann bekäme ich auch Stress ...... Angst-Stress !

sorry das ich das jetzt so direkt sage und es kommt bestimmt auch auf den Studiengang an den man wählt - aber man hat selbst gewählt und niemand wurde dazu gezwungen ......

OK ! ... viele von den Studenten denken als erstes an das "viele Geld" was man verdient und nicht wie man der Gesellschaft nutzen kann ...... das ist natürlich auch Stress - weil die dicken Zeiten sind definitiv vorbei, die meisten Studenten fangen heute nunmal als normaler "Sachbearbeiter" an und müssen sich genauso hoch-arbeiten und zeigen das Sie wirklich was auf dem Kasten haben - mit Studium - werden die Stufen kürzer ! aber sie bleiben steil !

******

aber jetzt erzähle ich euch mal was STRESS ist .... ich glaube hier wird das irgendwie verwechselt mit "Realität-ferne" !

Stress ist ..... wenn man seine 2 Kinder ordentlich grossziehen versucht mit einem Job als Kassiererin oder Altenpflegerin, weil der Herr Papa sich abgesetzt hat !!

Stress ist ... wenn man z.B. bei AG´s wie Telekom oder Benz als "normaler" Arbeiter arbeitet und nicht in die Zukunft blicken kann - weil die Herren Vorstände jederzeit die Belegschaft an andere Sub-Unternehmer aus-sourcen können und man morgen schon - mehr arbeiteten könnte für das halbe Gehalt !!

Stress ist ..... einen Arbeiter dessen Arbeitsplatz ins Ausland "verkauft" wurde - nach 20 Jahren harter Arbeit zu sagen, das er nicht mehr qualifiziert genug für den Arbeitsmarkt ist .....

Stress ist ..... wenn ein 50ig-jähriger Arbeiter von der Gesellschaft gesagt bekommt, daß er keine neue Anstellung in einer globalisierten Welt bekommen kann, im Falle einer Arbeitslosigkeit .... er aber noch bis 65 arbeiten muss .... und wird er dann arbeitslos ... in allen Stellenanzeigen das Wort "junges Team" und "maximal 35" lesen muss, obwohl er für diesen Job - 5 mal besser ausgebildet ist, durch die lange Berufserfahrung ......

Aber wartet mal ab !!!! .... wenn Ihr mit dem Studium fertig seit - und einen Job sucht - da erwartet man von euch nicht nur einen super guten Studium-Abschluss, sondern auch mindestens 5 Jahre Berufserfahrung - möglichst mit Auslandserfahrung + mit mindestens 3 Fremd-Sprachen - natürlich verhandlungssicher !! - und älter als 25 solltet Ihr möglichst nicht sein - sonst lacht man euch gleich aus !!!! ....... DAS ist Stress ......
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14.04.2007 02:23 Uhr von chiyo
 
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Klausuren sinnvoll verteilen? Kann das bitte jemand meinen Dozenten näher bringen? Die nächste Woche wird hart. 5 Klausuren in 4 Tagen. In 6 Stunden wieder aufstehen und weiterlernen, welch ein wunderbares Studentenleben..
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14.04.2007 08:03 Uhr von GLOTIS2006
 
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ich denke, hier wird oft nicht bedacht, dass das denken an sich anstrengender für den körper sein kann als leistungssport oder eine 12h-schicht. eine gute ausbildung zu bekommen ist in deutschland nicht ganz so einfach, wobei es sicher einfacher ist als in manch anderem land, aber darum geht es hier nicht. ich bin jedoch auch der meinung, dass leute, die sich kaputtlernen nur um am ende überall gerade so eben eine 4,0 zu bekommen nicht für das fach geeignet sind, das sie studieren. viele studieren ja auch auf druck der eltern wirtschaftswissenschaften, was ich in anbetracht der arbeitslosenzahlen bei abgängern lächerlich finde. man muss neue wege gehen und nicht mehr so breit studieren. ein schwerpunktfach reicht vollkommen aus. wer zB schwerpunkt marketing (vor allem B-toB) studieren möchte, muss meiner meinung nach rese oder backhaus hören...mal so als kleine werbung ;)
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14.04.2007 08:05 Uhr von GLOTIS2006
 
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@chiyo: da kann ich auch ein lied von singen. willkommen im club der ungelangweilten studenten! ;)
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14.04.2007 11:52 Uhr von Karigan
 
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@ Götterspötter und die Studentenkenner: Äh erst nachdenken, dann posten?

"Aber wartet mal ab !!!! .... wenn Ihr mit dem Studium fertig seit - und einen Job sucht - da erwartet man von euch nicht nur einen super guten Studium-Abschluss, sondern auch mindestens 5 Jahre Berufserfahrung - möglichst mit Auslandserfahrung + mit mindestens 3 Fremd-Sprachen - natürlich verhandlungssicher !! - und älter als 25 solltet Ihr möglichst nicht sein - sonst lacht man euch gleich aus !!!! ....... DAS ist Stress ..."

Was soll denn an dieser Situation nach dem Studium Stress sein? Entweder man hat die Qualifikationen oder man hat sie nicht.
Stress hat man wenn man diese Quailfikation erwirbt. Und wann erwirbt man sie? Während des Studiums. Das ist doch genau der Leistungsdruck von dem hier die Rede ist.

Dass eine alleinerziehnde Mutter oder eine große Familie viel Stress stimmt.
Aber die ganzen anderen Szenarien.... Die Angst vor arbeitslosigkeit hat heutzutage wohl jeder. Es gibt immer mehr arbeitlose Akademiker, also was meinst du warum sich die Studenten von heute so einen Stress machen? Wohl kaum weil sie nach dem Studium einen sicheren Job haben!
Wenn man arbeitslos wird hat man 3 Möglichkeiten: 1. man sucht sich einen neuen Job 2. man bildet sich fort/macht sich selbstständig oder 3. man resigniert und lebt von Hartz 4.Sicherlich ist das eine schwierige und deprimierende Situation. Aber denkst du wirklich dein 50 jähriger Arbeitsloser hat damit mehr Stress als jemand der (jetzt kommen deine Worte) einen super Studienabschluss hinlegen muss, dabei 3 Sprachen lernt, sich durch Auslandssemester kämpft und in den Ferien Berufserfahrung sammeln muss, meist in unbezahlten Praktika? Zusätzlich müssen sich die meisten Studenten ihren Lebensunterhalt genauso wie jeder andere verdienen.Dazu kommen Studiengebüren und Buchkosten (was meist 50€ pro Buch sind).

Und an alle "alle-studenten-die-ich-kenne-machen-nur-Party": Ich kenne nur KFZ Mechaniker die grüne Autos fahren, insgesamt 5. Also fahren alle KFZ Mechaniker in Deutschland grüne Autos.
Das ist eure Logik.
Schaut mal über euren Tellerrand. Menschen sind verschieden. Wenn man das akzeptiert nennt man das Toleranz.

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