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US-Raketenschild: Russland erwägt sein Potential an Offensivwaffen zu erhöhen

Laut Vitali Tschurkin, seines Zeiches UN-Botschafter Russlands, zwingt die Stationierung des US-Raketenabwehrsystems (ABM) Moskau dazu über geeignete Gegenmaßnahmen nachzudenken, was die Option der militärischen Aufrüstung mit einbezieht.

Tschurkin meint, dass der Aufbau des ABM in unmittelbarer Nähe zu Russland zu einer Verschiebung des strategischen Gleichgewichts führen und Russland isolieren würde. Deshalb müsse man erwägen das Potential an strategischen Offensivwaffen zu erhöhen.

Moskau kann die Argumentation der USA, die das ABM als defensive Maßnahme bezeichnet, nicht teilen und sieht in der Stationierung in unmittelbarer Nähe eine direkte Bedrohung, da dies "das Potential zu einem entwaffnenden Erstschlag" in sich birgt.


WebReporter: Ingo_S
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Russland, Rakete, Potential
Quelle: de.rian.ru

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2007 11:20 Uhr von Ingo_S
 
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Na "toll", das war ja zu erwarten, das Putin sich da nicht auf der Nase rumtanzen läßt. Grundsätzlich hat er ja auch VOLLKOMMEN RECHT und ich denke, die NATO (USA) sollten von ihren Plänen Abstand nehmen um eine Eskalation zu vermeiden...
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12.04.2007 12:58 Uhr von Teralon01
 
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Und jetzt denken wir noch mal bisschen weiter Den USA muss völlig klar gewesen sein wie Putin auf solch eine Ankundigung reagieren wird...

Also haben sie offensichtlich nix gegen ein Wettrüsten. Ist ja auch verständlich, als grösster Waffenlieferant der Welt...

Aber neeeeeiiiinnn die Amis sind ganz brave und wollen nur das beste für alle, nicht nur das beste für sich selbst.... Ich geh mal eben ne runde kotzen...

ich bin raus
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12.04.2007 13:39 Uhr von Bleifuss88
 
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Wozu? Um sein gesicht zu wahren? Der Westen will doch keinen Krieg mit Russland und die amuis versuchen Defensivwaffen im Osten Europas aufzustellen. Die Antwort sollen Offensivwaffen sein? Nein, Herr Putin, so macht man sich keine Freunde.
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12.04.2007 14:20 Uhr von thimphu2003
 
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Die richtige Reaktion von Putin. Gar nicht dumm, so (vordergründig) dumm zu reagieren. Das ist genaus das, was die übrigen West und Ost-Europäer befürchtet haben. Von nun an sollte Bush ein schärferer Wind entgegenschlagen -hoffentlich auch von den Analkriechern Polen und Tschechien. Womoglich bekommen die nämlich langsam Angst vor ihrer eigenen "Courage", den Taten der USA in dieser Hinsicht abnickend zu begegnen (mit Dollars in den Augen).

Ich freue mich auf die nächsten Wochen.
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12.04.2007 19:57 Uhr von Lefteye
 
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gähn: gähn, immer dieser sinnfreie anti usa mainstream in sn.

ich sollte ins tshirt geschäft einsteigen und den ganzen hirnbefreiten anti bush shirts verkaufen.
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13.04.2007 03:27 Uhr von moppsi
 
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Tu das Lefteye! Damit kannste hier vermutlich reich werden!
REICH!!!
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13.04.2007 10:21 Uhr von thimphu2003
 
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@ lefteye: Hey Linksauge:

1. Du hast dir ´nen falschen Nicknamen gewählt. Mußt aufpassen, daß du nicht auf eine neue McCarthy Liste kommst damit ;-)
Wäre doch schade. Ausgerechnet in den USA unerwünscht zu sein.

McCarthy hat übrigens nichts mit McDonalds zu tun (nur so, falls du noch zu der unkritischen Masse der Teenies gehörst).

2. über antiamerikanischen Mainstream sollte sich die USA Gedanken machen, meinst du nicht? Und nicht der Rest der Welt. Was ist denn hier Ursache und Wirkung ??? Hmmm.... vielleicht mal drüber nachdenken ?

Der Rest der Welt ist nämlich sicherlich nicht nur naiv und bescheuert. Warscheinlich umgekehrt.
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19.04.2007 16:48 Uhr von Nessy
 
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Soll: das Wettrüsten denn schon wieder losgehen ??? Das halt Onkel George mal wieder toll hinbekommen...
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19.04.2007 16:58 Uhr von kirov
 
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USA wollen Russland an Raketenschild beteiligen: USA wollen Russland an Raketenschild beteiligen

Die USA wollen Russland in das geplante transatlantische Raketenabwehrsystem einbinden. So soll es russischen Vertretern erlaubt werden, die Raketenbasis in Polen zu besuchen. Auch bei Forschung und Entwicklung von Raketenabwehrsystemen werden Kooperationen angeboten.



BRÜSSEL. Die US-Regierung habe einige "neue Ideen", um die Kooperation mit Moskau auszubauen und die russischen Bedenken gegen das umstrittene US-System auszuräumen, hieß es gestern in Brüsseler Nato-Kreisen. Dazu zähle auch ein Angebot an Moskau, die geplante Raketenbasis in Polen zu inspizieren. Die Vorschläge sollen heute erstmals bei einer Sondersitzung des Nato-Russland-Rates in Brüssel diskutiert werden. Bei einer weiteren Sitzung mit ihren Alliierten wollen die USA zudem versuchen, den europäischen Streit um den Raketenschild zu entschärfen.

Das System soll ab 2010 einsatzbereit sein und Angriffe aus "Schurkenstaaten" wie Iran oder Nordkorea abwehren. Die USA verhandeln derzeit mit Polen und Tschechien über die Stationierung von Lasern und Abfangraketen. Gleichzeitig arbeitet die Nato an einer Machbarkeitsstudie für ein System, das nicht nur die USA, sondern auch Europa schützen könnte. Russland lehnt die Pläne ab und warnt vor einem neuen Wettrüsten. Deutschland hat sich dafür eingesetzt, vor möglichen Beschlüssen die Nato-Verbündeten und Russland zu konsultieren.

Diese Konsultationen laufen nun an. Die Nato hat dafür das ungewöhnliche Format eines "verstärkten" Ratstreffens gewählt, an dem neben den 26 Nato-Botschaftern auch hochrangige Beamte aus den Bündnisstaaten teilnehmen. Aus Berlin reist der stellvertretende politische Direktor des Auswärtigen Amtes, Ulrich Brandenburg, an. Die USA werden bei der Sondersitzung durch den Unterstaatssekretär im US-Verteidigungsministerium, Eric Edelman, vertreten. Man werde auf die Bedenken der Bündnispartner eingehen und sich um größtmögliche Transparenz bemühen, hieß es gestern in amerikanischen Nato-Kreisen. Dies gelte auch für die Gespräche mitRussland.

Geplant ist offenbar, Moskau eine weitgehende Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung von Raketenabwehrsystemen anzubieten. Zudem wollen die Amerikaner russische Experten in die USA einladen. Der Chef der US-Raketenabwehr, Generalleutnant Henry Obering, bot Russland nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters außerdem die Inspektion der geplanten Abschussbasen in Polen an. Die USA wollen so russische Bedenken zerstreuen, dass das Abwehrsystem für offensive Zwecke genutzt werden könnte. Davor hatte Außenminister Sergej Lawrow im Handelsblatt gewarnt.

Die US-Initiative stößt in Brüssel und Moskau auf Skepsis. Bisher sei die amerikanische Haltung noch sehr vage, hieß es in Brüsseler Nato-Kreisen. Ob es sich um ein tragfähiges Angebot handele, werde sich erst beim Treffen der Nato-Außenminister Ende April in Oslo zeigen. Pessimistisch gab sich der russische Verteidigungsminister Igor Iwanow: Er sei "nicht optimistisch", sagte er nach Gesprächen mit US-Vertretern in Moskau. Sollten die USA die russischen Bedenken nicht aufgreifen, werde Moskau sein Sicherheitsinteresse neu bewerten. Moskau erwägt als Reaktion auf die US-Pläne unter anderem einen Ausbau seiner strategischen Offensivwaffen.

Erschwert wird eine Einigung durch die harte Haltung der Tschechen und Polen. Der tschechische Ministerpräsident Mirek Topolanek sagte, sein Land wolle über das Raketensystem nur in der Nato diskutieren. Er erteilte damit Forderungen nach einer Debatte in der EU eine Absage. Auch der polnische Premier Jaroslaw Kaczynski lehnt eine offene Aussprache ab. Die geplante Stationierung von zehn Abfangraketen in Polen sei eine bilaterale Entscheidung, sagte Kaczynski gestern in Brüssel. Die EU will sich dennoch in den Streit einmischen. Bereits Anfang Mai will das Europaparlament über die Raketenabwehr diskutieren, sagte die grüne Europaabgeordnete Angelika Beer. Neben EU-Chefdiplomat Javier Solana soll auch Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer Rede und Antwort stehen.

Quelle: Handelsblatt.com
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19.04.2007 17:00 Uhr von kirov
 
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Langsam kann man Russland´s Position: und Meinungen vieler linker Politiker nicht mehr ernst nehmen.
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20.04.2007 08:42 Uhr von thimphu2003
 
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@ kirov: kannst du mir mal erklären, warum du die Argumente von angeblich "linken" Politikern nicht verstehst`? Wo steht was von "linken" Politikern. Du denkst nicht evtl. in Schubladen?

Die sogenannten Schurkenstaaten werden auf lange, seeeehr lange Sicht keine Langstreckenraketen mit atomaren Sprengköpfen besitzen. Selbst wenn doch, kann Süd-, Ost- und viele Staaten Mitteleuropas von diesem Abwehrsystem nicht geschützt werden. Man müßte es schon viel südöstlicher aufstellen.

Du glaubst doch nicht im Ernst, daß der Iran über Tschechien hinweg eine Langstreckenrakete in die USA abfeuern kann.. Ist doch hirnrissig. Die fliegt - wenn überhaupt - über´s Nordkap. Und Südkorea... na komm, lassen wir das.
Und wenn das so weitergeht mit der us-amerikanischen Hegemonialpolitik, wird es den Iran in dieser Form keine 5 Jahre mehr geben. Also was sol das alles. Ich kann es dir sagen. Das hat allerdings nichts mit dem Iran als militärische Bedrohung zu tun. Genausowenig wie der Irak was mit El Kaida oder Massenvernichtungswaffen zu tun hatte.
Mir ist eine Nato-entwickelte Mittelstreckenraketenabwehr 100.000 mal lieber als die arroganten Amis im Arschkiecherland Polen mit einer Waffe, die ihre Position auf der Welt stärkt und sie unangreifbar macht. Wenn die USA keinerlei Risiko mehr zu befürchten braucht, irgendetwas nach ihrem Gutdünken in der Welt zu veranstalten, dann gute Nacht 2. und 3. Welt.

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