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Neuer Leitfaden zur Medikamentensucht - 1,5 Millionen Deutsche abhängig

Die Bundesärztekammer (BÄK) hat am Dienstag einen neuen Leitfaden für Ärzte veröffentlicht, der diesen bei der Behandlung und Erkennung von medikamentenabhängigen Patienten helfen soll. Außerdem enthält er eine Liste der suchtgefährdenden Mittel.

Aber auch die Wirkungsweisen der Medikamente und Hilfen zu Diagnose und Therapie von Medikamentensucht werden in dem Leitfaden beschrieben. In Deutschland sind nach Angaben der BÄK 1,5 Millionen Menschen abhängig von solchen Medikamenten.

Der Großteil der Patienten ist süchtig nach Beruhigungsmitteln wie z. B. Benzodiazepinen, die sehr häufig bei nicht spezifischen Stresszuständen oder Depressionen und Antriebslosigkeit viel zu sorglos von den Ärzten verordnet werden.


WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutsch, Million, Neuer, Medikament, Abhängigkeit
Quelle: www.rp-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2007 21:42 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Dieses Problem wird leider nur allzu oft von Ärzten und Patienten völlig verharmlost. Klar ist es für einen Arzt viel bequemer und schneller, einfach ein paar Pillen aufzuschreiben, anstatt den wirklichen Problemen der Patienten auf den Grund zu gehen. Und auch die Patienten selber nehmen oft lieber Tabletten statt einer evtl. Therapie in Kauf, damit ihr Umfeld möglichst nichts mitbekommt oder einfach aus Bequemlichkeit.
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11.04.2007 22:10 Uhr von TheTrash
 
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Ich bin ein Mensch der wohl nie abhängig von Medikamenten werden kann, da ich so gut wie nie etwas einnehme.
Aber ich kenne einige, die gleich beim kleinsten Schmerz o. ä. was einwerfen, für mich persönlich unverständlich.
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11.04.2007 22:19 Uhr von Nuri $ahin
 
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hehe: wenn ich schmerzn im bauch hab nehm ich auch nit glüch medikamente sondan leg mich ins bett und trink milch mit honig...ich glub ich bin fast wie TheTrash^^
ich nehm FAST nie medikamente too me^^
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11.04.2007 22:28 Uhr von montezuma81
 
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Die größte Berufsgruppe, die nach Benzodiazpinen süchtig ist, sind wahrscheinlich die Ärzte selber...
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11.04.2007 22:29 Uhr von Yunalesca
 
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ich nehme: auch so gut wie nie irgendwelche Medikamente oder sonst was. Bevor ich irgendwas nehme muss ich schon fast im sterben liegen oder so. Das einzige was ich nehme ist Nasenspray wenn ich erkältet bin, weil ich sonst nich schlafen kann mit verstopfter Nase aber sonst ... no way .. Selbst wenn ich Kopfschmerzen habe scheue ich mich ne Paracetamol oder so zu nehmen weil ich Tabletten einfach nich runterbekomme und nehm da wirklich lieber die Schmerzen in Kauf.
Aber auch mit Medikamenten is nicht zu scherzen wenn man davon abhängig ist oder wird, weil man ja auch vieles freiverkäuflich bekommt. Und wie ich vor nicht allzu langer Zeit herausgefunden habe, kann man sogar von Nasenspray abhängig werden , was ich vorher gar nich wußte. Es wird viel mehr Aufklärungsarbeit geleistet was Alkohol und harte Drogen angeht als auch auf sowas aufmerksam zu machen, was ja echt schade ist, da ja wie man sieht sowas auch schnell zur Sucht werden kann.
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11.04.2007 23:57 Uhr von Der_Dios
 
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Ich trink einfach nen Schnaps: Wenn ich Bauchschmerzen hab trink ich einfach immer nen Magenschnaps und dann gehn die meistens sofort weg. Bei Erkältung hilft Klosterfrau trinken oder Rum und warmes Bier. Stress und Depressionen sind hingegen ein wirkliches Problem unserer Zeit. Fast jeder kommt in seinem Leben einmal an einen Punkt, wo er froh wäre, wenn der Arzt ihn mal was verschreiben würde. Manche übertreiben es dann halt und schaffen den Absprung nicht mehr. Was in der Quelle erwähnt wird (in der News oben nicht) und ich besonders wichtig finde ist die Tatsache, dass Frauen viel anfälliger als Männer sind. Ich fand es schon immer komisch, wenn ich mal wirklich Krank war hat der Arzt mir nie was verschrieben, meine Freundinnen und Koleginnen kriegen aber immer gleich massig Tabletten(meistens Antibiotika). Da stimmt doch was nicht.
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12.04.2007 00:11 Uhr von Gunny007
 
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@Der_Dios: ja genau, das gibt mit der zeit zwar ein anderes problem, aber shit happens.
nur 1,5 millionen, glaub ich nicht.
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12.04.2007 11:05 Uhr von Johnny Cash
 
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Wenn: man sich ansieht wie manche mit Pillen um sich schmeißen kein Wunder. Bei jeder Kleinigkeit rennen manche zum Arzt und hauen sich ein paar rein.
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12.04.2007 14:28 Uhr von Olis Meinung
 
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Wirkungen: Wenn ihr wüsstet wie diese Medikamente wirken, die für die Betroffenen am Anfang wirklich ein Segen sind würdet ihr verstehen das die Leute das dann immer haben wollen. Keine Schmerzen, keinen Stress, genügend Antrieb, also ein lebenswertes Leben. Bloß das nach 2 Monaten die Dosis erhöht werden muß und das dann regelmäßig um die gleiche Wirkung zu erzielen, ist der negative Aspekt. Dann müssen die Leute wohl oder übel einen Entzug machen werden ärztlich erfasst, danach geht das Spiel von vorne los ...
1,5 Millionen ist wahrscheinlich noch die Untergrenze !
Der eine entdeckt für sich den Alkohol der andere eben die Pharmaindustrie oder den illegalen Markt der Drogen
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12.04.2007 22:45 Uhr von poeta doctus
 
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selbst schuld Wie kann man bei seelischen Beschwerden wie "Stresszuständen", "Depressionen" oder "Antriebslosigkeit" bloß auf Medikamente zurückgreifen. Ich würde versuchen etwas Schönes zu unternehmen, um die Gedanken frei zu bekommen (z. B. Spaziergang, Kurzurlaub...). Wenn alles nicht hilft würde ich zum Psychologen gehen, aber nicht gleich Pillen einwerfen.
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13.04.2007 00:05 Uhr von Gunny007
 
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@poeta doctus: ja ja, ist schon toll wie manche leute zeit und geld haben.
am besten jeden monat eine woche wellnessurlaub.
wenn du jetzt was von autogenem training, qui gong, jakobsen oder so......
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13.04.2007 07:10 Uhr von Olis Meinung
 
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Psychisch Kranke durch Urlaub heilen ?!? Meinst du das psychisch Kranke durch Urlaub geheilt werden können ??? Das ist ja eine arme Vorstellung .....( wenns nur so wäre )
Es gibt durchaus Gehirnstoffwechselerkrankungen die nur mit Medikamenten behandelt werden können !
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13.04.2007 09:43 Uhr von Mondelfe
 
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Ich bin tablettenabhänging Ich habe Epilepsie...

und wenn ich keine Tabletten einnehme, bekomme ich wieder Anfälle...

Ich bin abhängig von meinen Medikamenten...

Wenn man die Menschen dazuzählt, die, wie ich, täglich ihre Medikamente einnehmen müssen, damit sie nicht krank / kränker werden, sind es mit Sicherheit mehr als 1,5 Millionen Menschen... denn ich kann, wie gesagt, meine Medikamente nicht so einfach weglassen, ohne dass etwas passiert...
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13.04.2007 14:59 Uhr von Nabach
 
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Mit den Mitteln werden auch manchmal die Patienten ruhig gestellt, weil die Ärzte heutzutage gar keine Zeit haben, sich intensiv um diesen zu kümmern.
Andererseits kommt die Bequemlichkeit dazu.
Mehr Selbstverantwortung des Einzelnen ist hier gefragt!
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13.04.2007 23:49 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Ich denke: nicht, dass mit Medikamentensucht solche Dauermedikamentationen gemeint sind, wie Mondelfe schreibt. Dabei geht es eher Psychopharmaka und Schmerzmittel..und unsachgemäß lange Verordnung derselben ohne Überprüfung der Notwendigkeit.
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14.04.2007 07:31 Uhr von marshaus
 
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gebe mondelfe: recht.......die wie herzinfarkte und andere krankheiten muessen fuer den rest hres lebens medikamente einnehmen und muessen mindestens einmal im jahr zur unterucher wo geprueft wird ob leber oder nierenprobleme auftauchen
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14.04.2007 13:32 Uhr von borgir
 
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noch viel mehr: leute sind süchtig, die hier nicht aufgelistet sind. man nehme schmerzmittel. wie viele leute nehmen ohne zu überlegen bei jedem scheiß eine aspirin oder sowas.....

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