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Wirbel um wehende Hakenkreuzfahne in Dresdner Bundeswehrkaserne

Die Dresdner Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen die Heeres-Offiziersschule in Dresden aufgenommen. Auf dem Kasernengelände wehte einen halben Tag lang eine Hakenkreuzfahne.

Die Verantwortlichen sprachen von Lehrzwecken. Die Schüler wurden unter anderem in den Fächern Nationalsozialismus unterrichtet und deshalb wurde diese Fahne aufgehängt. Nun wird überprüft, ob dieser Vorfall strafrechtlich relevant ist.

Diese Informationen kamen nur an die Öffentlichkeit, weil eine Person, die sich auf dem Gelände befand, ein Foto mit ihrem Handy machte und es an die "Bild"-Zeitung verschickte. Um wen es sich dabei handelt, ist bisher noch unklar.


WebReporter: TheTrash
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bundeswehr, Wirbel, Hakenkreuz
Quelle: www.stern.de

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59 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2007 17:42 Uhr von TheTrash
 
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Selbst wenn man gerade das Fach Nationalsozialismus oder ähnliches unterrichtet, muss man nicht gleich eine Fahne der damaligen Zeit aufhängen.
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11.04.2007 18:39 Uhr von VonBorK
 
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Muss nicht sein: So etwas muss nun wirklich nicht sein.
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11.04.2007 18:44 Uhr von HolyLord99
 
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Bürgerjournalismus: xD
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11.04.2007 18:48 Uhr von artefaktum
 
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Billige Ausrede. Gerade bei der Bundeswehr ist der Umgang mit Hoheitssysmbolen (also auch Flaggen) bis ins Detail geregelt. Da bekommt man schon gehörigen Ärger, wenn man eine Flagge der Bundesrepublik Deutschland nicht ordnungsgemäß auf- oder abhängt. Die Ausrede, das sei zu Lehrzwecken, ist mehr als lächerlich. Obwohl: Was haben die denn da gele(e)(h)rt ;-)
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11.04.2007 18:50 Uhr von WMD
 
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Schön für die Medien: So etwas bringt Schlagzeilen. Ich bin mir sicher das es gerade unter den Offiziersanwärtern der Bundeswehr manchen rechtsradikalen gibt, aber ich würde nicht behaupten das wäre der "Geist" der Mehrheit der Offiziere. Konservative haben dort sicher die Mehrheit, aber nicht Faschisten.

Und wenn man mal schaut worum es geht, ist die ganze News schon wieder bedeutungslos.

"Die Flagge hing Anfang April einen halben Tag lang deutlich sichtbar am Fenster eines Lehrgebäudes mitten auf dem Gelände der Kaserne,..."
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11.04.2007 18:55 Uhr von lsdangel
 
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Falschmeldung: Wie üblich, wenn irgendwo BILD als Quelle mitspielt.
http://www.bildblog.de/...

"Zusammengefasst lautet die Erklärung: Die Flaggen, ausgeliehen vom Landesamt für Verfassungsschutz, dienten im Rahmen einer politischen Schulung über Rechtsextremismus als Anschauungsmaterial und sie hingen in einem Bereich, der von der Öffentlichkeit kaum einsehbar ist."
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11.04.2007 19:00 Uhr von artefaktum
 
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Danke lsdangel da sieht die Sache ja schon bedeutent anders aus. Die News war irgendwie so zu verstehen, dass die Flagge am höchsten Flaggenmast der Kaserne hängt. Obwohl sie so aufzuhängen wie es bei Bildblog zu sehen ist, finde ich auch nicht ohne. Offen einsehbar oder nicht.
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11.04.2007 19:00 Uhr von punisher32
 
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Macht man das nicht erst am 20. April? :-=
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11.04.2007 19:08 Uhr von artefaktum
 
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@punisher32: "Macht man das nicht erst am 20. April?"

Da konnten es wohl einige vor lauter Vorfreude nicht erwarten! ;-) lol
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11.04.2007 19:37 Uhr von Rashik
 
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Also: da ich selbst an dieser Schule war, wenn auch deutlich früher, weiß ich wo diese Räume liegen. Die hier beschrieben Fenster zeigen auf einen Innenhof, somit ist das ganze von außen nicht einsehbar.
Der Rahmen, in dem dieses verwendet wurde, ist, wie schon erwähnt, die politische Bildung. Fahne und ähnliches dienen hier als Anschauungsmaterial und zeigen keinerlei innere Einstellung der Durchführenden oder der Teilnehmer.
Und wie auch schon erwähnt entstammt dieses Material einer Leihgabe des Verfassungsschutzes.
Also ich sehe hier keine strafrechtliche Relevanz, außer bei dem Kameraden, der die Bilder gemacht und der Bildzeitung zugespielt hat (Schädigung des Ansehens der Bundeswehr, Verstoß gegen Film und Fotogrfierverbot in militärischen Einrichtungen, etc.)
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11.04.2007 19:59 Uhr von Der_Dios
 
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@Rashik: Damit ist die Sache für mich auch geklärt. Schön das hier jemand Ahnung von der Sache hat und ein bisschen Licht hinein bringt.
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11.04.2007 20:17 Uhr von nepi-ju
 
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@ Rashik => geht´s noch? hi ho!
also mal im ernst: das dort nazi-fahnen wehen (oder hängen, dass ist wurscht!) ist für mich der hammer. jedes kleinkind weiß wie die aussehen, nur für bundeswehroffiziere (angehende?) müssen sie expliziet aufgehangen werden? und der, der solch einen spuk meldet, ob bei bild oder sonstwo, ist jetzt das schwarze schaf? in welcher welt leben wir denn. der fehler wurde eindeutig bei der bundeswehr begangen. oder ist es - laut bundeswehrmoral - etwa auch strafbar gewesen, die afghanistan bilder mit den totenköpfen zu zeigen? der laden bringt sich selbst in verruf und wenn jemand das aufdeckt, ist er schuldig? bitte erstmal an die eigene nase fassen...
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11.04.2007 20:29 Uhr von Rashik
 
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@nepi-ju: Nun mal ganz ruhig.
1.) Gehe ich davon aus, dass jeder angehende Offizier weiß, wie so eine Flagge aussieht.
2.) Etwas aufdecken, und Bilder an die Bildzeitung schicken sind immer noch zwei verschiedene Sachen.
3.) Da du das Thema mit den Bilder aus Afghanistan meinst. Klar war das ne völlig verblödete Aktion. Danach aber die Bilder an Bild zu schicken war deutlich schlimmer. Nicht weil das Deutsche Volk davon mitbekommt, dem großteil des deutschen Volkes traue ich zu damit richtig umzuegehen, sondern weil das ganze auch bis dorthin reicht und somit der unbescholtene Rest der etwa 2000 Mann deutlich gefährdet wird.
4.) Ich sehe in der ganzen Sachen immer noch keine wirklichen Probleme. Es wäre ja nun nicht so, dass Soldaten mit diesen Fahnen durch die Straßen maschieren.
5.) Diese Unterrichte dienen in Teilen auch der Sensibilisierung im Umgang mit diesem Thema. Ist es dann auch verboten die nicht so bekannten, trotzdem verbotenen, Symbole zu zeigen und zu erläutern?
6.) Ein etwas weniger agressiver Tonfall fördert übrigens sinnvollen Meinungsaustausch
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11.04.2007 20:31 Uhr von DerVonDerStrasse
 
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mein ex-geschichtslehrer hat damals auch eine solche flagge aufgehängt als dieses thema drankam, fragt mich nicht woher er die hatte
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11.04.2007 20:54 Uhr von nepi-ju
 
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ursache und wirkung: es handelt sich um verfassungsfeindliche symbole. die im unterricht zu zeigen erschließt sich mir nicht. auch soldaten kennen diese fahnen, damit haben die nichts in einer militärischen einrichtung zu suchen. zumal die bundeswehr ohnehin gegen ihr braunes image kämpft und in sachsen die npd munter im aufwind schwimmt. da kommt solch ein vorfall vielen gerade recht.
es geht nicht um einen unsensiblen akt, der hinter mauern oder innenhöfen sich ereignet hat, sondern darum, dass sowas heute überhaupt möglich ist.
ich glaube, den soldaten anzupfeifen, der die bilder gemacht hat, ist schlicht falsch. ursache und wirkung werden da verwechselt. was wäre passiert, wenn er zum vorgesetzten gegangen wäre? mal ehrlich?!
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11.04.2007 20:57 Uhr von nepi-ju
 
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sensibilisierung? na, da haben wir aber schlicht andere auffassung, wenn es um sensibilisierung geht. was ist mit gewaltprävention? werden da auch leute zusammengeschagen, um ihnen zu zeigen, dass es eigentlich falsch und verboten ist? ich glaube, dass die sache wirklich zu sehr verharmlost wird.
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11.04.2007 21:08 Uhr von mäckie messer
 
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Der Vorfall zeigt: wohl eher, was viele Leute von der Bundeswehr denken und erwarten. Offenbar war niemand wirklich erstaunt, dass dort Hakenkreuzfahnen hängen. Und nach meinen eigenen Erfahrungen mit angehenden Offizieren und Studenten der Bundeswehruniversität, erwarte ich auch eher, dass in den Spinden der Kasernen noch so einige andere Dinge zu finden sind, die für ähnliche Entrüstung sorgen. Die predigen ja dort noch die Dolchstoßlegende...
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11.04.2007 21:27 Uhr von lois lane
 
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Krass Also dieser Braune Mob der sich zunehmend im Osten der Republik breit macht, macht mir wirklich langsam sorgen. Und das ein Fahne mit dem uns allen mehr bekannte Symbol EINEN HALBEN TAG lang über den Köpfen deutscher Soldaten weh, hat mich doch erstmal ne minute sprachlos werden lassen. Da gibt es auch keine Ausreden oder sonstiges. Da muss der Leiter einer solchen Kaserne , also der Hauptmann auf jedenfall den vorzeitigen austritt plus Anzeige beim Zivilgericht antreten... ohne wenn und aber!!
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11.04.2007 21:34 Uhr von punisher32
 
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Kann man in Deutschland eigentlich mal: aufhören zu spinnen?
Da wird das durchgestrichene Hakenkreuz erlaubt und das andere Verboten. Da wirft man bei Ebay Artikel aus dem Angebot, weil das Wort "Meissen" (Porzellanmarke) in der Mitte mit zwei "s" geschrieben und vom Wortfilter als "SS" erkannt wird.
Wie bescheuert muss man eigentlich sein, diese Symbole nach sechzig, beinahe siebzig, immer noch zum Anlass für wilde Spekulationen und Gerüchte zu nehmen.
Alle anderen Staaten lachen über so einen Scheiss und wir sagen duckmäuserisch "Huch, ein Hakenkreuz!"
Wenn einer meint, er müsse das Hakenkreuz irgendwo aufhängen und sei es zu Lehrzwecken oder anderer Verwendung, soll er doch. Von mir aus kann er sich mit der "Blutfahne" auch den Ar... abwischen!
Nein, ich bin kein ewig gestriger, aber mir geht das Gelabere über verbotene Symbole echt auf den Keks. Geht mal nach England oder Amerika, da hängt sich jeder in den Garten, was er will. Ein Bekannter von mir hat mal spasseshalber ne "KKK" (Knights of the Ku Klux Klan) Fahne in den Garten gehängt. In Deutschland! Hat niemanden interessiert, nicht mal die grünen Streifenhörnchen. Und warum? Ist nicht in Deutschland passiert, die Symbole kannte vermutlich kein Mensch und niemand wollte sich wirklich über so einen Unfug aufregen.
So, jetzt habe ich mich wieer abgreagiert.
P.S.: Und diesen Spinner mit dem Handy würde ich in den nächsten zehn Jahren in den Ferien Panzer putzen lassen! ;-)
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11.04.2007 21:42 Uhr von CarbonBird
 
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Keine Strafe für das Anhängen der Fahne: sondern für die dummdreiste Ausrede vergeben.
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11.04.2007 22:39 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ lois lane @ Carbonbird und alle anderen: Vielleicht solltet ihr mal die Quelle lesen...
Die Fahne wehte nicht über den Köpfen der Soldaten, die hing in einem Schulungsraum an der Wand oder was auch immer und nach Aussagen des Verantwortlichen wurden sie Ordnungsgemäß bei der zuständigen Behörde ausgeliehen.

Ist also nix mit "Ausrede"...
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11.04.2007 22:41 Uhr von shadow#
 
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Bewertung: 1: Wäre ja langweilig, wenn die Flagge einfach nur irgendwo rumhängt. Und wenn der BILD Schwachsinn immer noch nicht reicht, dann wird daraus eben eine "wehende" Flagge, um die Tragweite des Nicht-Vorfalls nach oben zu schrauben...
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11.04.2007 22:57 Uhr von norge
 
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@lois lane: auf so einen kommentar hab ich gewartet. meinst du in dresden ist auch nur EIN offizier aus dem osten, der etwas zu sagen hat:-)))))))
träum weiter du gutwessi.
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11.04.2007 23:20 Uhr von CarbonBird
 
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@oberhenne, vielleicht auch mal: richtig lesen . Eben darum habe ich "AN"hängen geschrieben und nicht auf, raus, flattern oder sonstwas. Und dummdreist bleibt der Spruch trotzdem. Oder sollte das eine Truppe von Geistesgestörten sein? Nur dann wäre es nötig, mit realen Objekten anstatt mit Abbildungen ausreichender Qualität zu arbeiten.

Schon der Gebrauch des Ausspruches zeigt doch, daß da etwas faul ist.
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11.04.2007 23:48 Uhr von Stix022
 
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ach von: mir aus könne se die auch hängen lassen. man wird ja bei n24 mit nazi dokus erschlagen. da sind die hakenkreuze ja auch zu sehen

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