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Weitere Funktionen bei der Ausbreitung von Krebs erforscht

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg haben in einer Studie untersucht, welchen Einfluss drei bestimmte Eiweißstoffe bei der Krebsverbreitung im Körper haben. Dabei handelt es sich um die Proteine Akt-1, ErbB2 und MEK1.

Alle drei Proteine sind in Tumorzellen verstärkt vorhanden. Die Forscher fanden heraus, dass Akt-1 das wichtigste der Proteine ist, denn bei Blockierung von Akt-1 konnten die Tumorzellen sich nicht mehr so stark im Körper verbreiten und vermehren.

Wurden jedoch alle drei Eiweiße gleichzeitig blockiert, gab es eine höhere Streuungsrate für die Krebszellen. Dies ist im Hinblick auf die Therapie wichtig, da verschiedene Medikamente zusammen angewendet die Heilungschancen verschlechtern könnten.


WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Weite, Funktion, Ausbreitung
Quelle: de.news.yahoo.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2007 11:22 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Ich finde es sehr interessant, dass man offensichtlich mal gezielt die Wechselwirkungen verschiedener Medikamente erforschen will, denn gerade bei der Krebstherapie bekommt man manchmal den Eindruck, da wird nach dem Gießkannenprinzip alles an Medikamenten ausgekippt, was eventuell helfen könnte.
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10.04.2007 12:48 Uhr von PruegelJoschka
 
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Ich hoffe man schafft es zumidest die Metastasierung der Krebsgeschwüre zu mindern. Das würde sicherlich 80% der vom Krebs ausgehenden Lebensgefahr (samt Ratenschwanz) reduzieren.
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10.04.2007 12:55 Uhr von PruegelJoschka
 
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@hostmaster: Etwas überspitzt! Die Therapie hängt schon von vielen Faktoren ab (Zellenart aus Pathologie, betroffenes Organ, mögliche Therapieformen). Aber am Ende hat man wirklich das Gefühl, die Kloppen auf alles drauf in der Hoffnung, es bringt was ...
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10.04.2007 15:14 Uhr von PruegelJoschka
 
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@Matthias1979: "Das so genannte Akt1-Protein schützt die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse von Mäusen besser vor Diabetes, fanden Forscher des University of Pennsylvania Medical Center heraus. Mäuse mit erhöhtem Akt1-Gehalt in den Beta-Zellen zeigten eine stärkere Diabetes-Resistenz sowie eine höhere Toleranz gegenüber Glucose. Darüber hinaus kann man laut den Wissenschaftlern durch Zugabe dieses Proteins die Beta-Zellen zu verstärktem Wachstum und höherer Insulinproduktion veranlassen. Die Wissenschaftler forschen jetzt nach den Aufgaben des Akt1-Proteins in verschiedenen Organismen, um ihre Ergebnisse auf den Menschen übertragen zu können. Besonders bei der Diabetes-Behandlung, die kürzlich Erfolge mit transplantierten Bauchspeicheldrüsen erzielte, könnten dadurch mehr Beta-Zellen für eine solche Übertragung produziert werden."
© wissenschaft-online

Ich denke, daß ist nur ein Wirkgebiet der Akt-1. Aber wenn du zur auswahl hast: Lungenkrebs oder Diabetis, dann nehme ich Diabetis .. *gg*

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