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Siegburg: Steueramtsinspektor soll 370.000 Euro veruntreut haben

Ein Mitarbeiter des Finanzamtes Siegburg soll sich rund 370.000 Euro fingierte Steuerrückzahlungen in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Dazu hat er über vier Jahre Personen frei erfunden, Steuererklärungen erstellt und Rückzahlungen überwiesen.

Für die Rückzahlungen eröffnete die Ehefrau diverse Konten in Deutschland. Die Einzelüberweisungen sollen jeweils unter 5.000 Euro gelegen haben, da bis zu dieser Höhe der Vorgesetzte beim Finanzamt die Überweisungen nicht freigeben musste.

Einer Bank war ein bisher ungenutztes Konto aufgefallen, als eine hohe Steuererstattung gebucht wurde. Am Dienstag ist vor dem Bonner Landgericht Prozessbeginn. Es droht eine mehrjährige Haftstrafe und eine Entlassung aus dem Staatsdienst.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Steuer
Quelle: www.pr-inside.com
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09.04.2007 12:46 Uhr von Streetlegend
 
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Man glaubt gar nicht, was in einem Finanzamt anscheinend alles möglich ist. Auch wenn ich hier nicht auf den Finanzamtsmitarbeitern rumhacken will, aber dieser Steueramtsinspektor hat nichts in diesem Job zu suchen.

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