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Auch nach positivem DNA-Befund - Jan Ullrich ist sich keiner Schuld bewusst

Jan Ullrich wandte sich am Ostersonntag direkt an seine Fans. Auf seiner eigenen Homepage (http://www.janullrich.de) erklärte er: "Ich habe in meiner ganzen Karriere niemanden betrogen oder ausgenutzt und kann keinen Fehler eingestehen, wo kein Fehler ist".

Ferner sieht er die Schuld in einigen Medienberichten, die seiner Meinung nach sehr manipulativ auf die allgemeine Stimmung ihm gegenüber eingewirkt hätten. Aus diesem Grund, erklärte Ullrich, werde er sich dazu nicht weiter öffentlich äußern.

Trotz positiver DNA-Analyse zeigt sich Jan Ullrich kämpferisch. "Ich fürchte mich vor keinem Verfahren, keinem Staatsanwalt und keinem Verband." Dies könnte er schon bald vor einem Gremium des Sportausschusses des Bundestages beweisen.


WebReporter: unique2910
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Schuld, DNA, Jan Ullrich, Befund
Quelle: www.faz.net

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2007 10:17 Uhr von nasa01
 
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Also ich: legs in die Schublade DUMM/NAIV.
Es liegt alles klar auf der Hand. Er wird ja wohl kaum behaupten können Fuentes hätte ihm 4,5 Liter Blut abgezapft ohne dass er es bemerkt hat.
Somit wird er diesen Umstand wohl erklären müssen.
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09.04.2007 10:24 Uhr von artefaktum
 
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Wie Ullrich rein instinktiv das genaue Gegenteil vom Richtigen tut ist schon erstaunlich. Oder wie ein anderer Poster mal zum Thema schrieb: Fehlt nur noch eine Sekte und ein Kettenbrief, um seine Dummheit perfekt zu machen.
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09.04.2007 12:41 Uhr von api
 
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die miesen Machenschaften des Profisports: an sich ist mir der Jan Ullrich egal ...aber ich kenne die miesen Mchenschaften des Profisports und weiss, dass es relativ einfach ist einen Anderen auch mit seinen eigenen DNA Spuren zu verunglimpfen. Da sind Leute am Werk die schrecken vor gar nichts zurück. Als Sportler bist zu denen praktisch ausgeliefert. Nur ein Wunder kann dem Ullrich da noch helfen.
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09.04.2007 13:12 Uhr von b.t.k.
 
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wie sich die medien auf ihn stürtzen: Jeder hat gewusst das die weltspitze dopt... Und jetzt tun alle so schockiert....

Pantani, Virenque, Bijane Riess, Armstrong, Hamilton etc.. alle sind des Dopings ueberführt.

Für mich is Jan Ullrich immer noch der Radstar von frueher. Der "Radsport" in Deutschland hat ihm viel wenn nicht alles zu verdanken. Der Fehler des ganzen liegt im System, bei den Sponsoren, bei den Medien, bei den Bildzeitungslesern...

Ich kann Jan Ullrichs Wut verstehen, und sein Nichtwillen jetzt den Büsser der Nation spielen zu muessen.
Dafuer hat er nicht seine Potenz ,Fruchtbarkeit und sein Leben riskiert....
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09.04.2007 13:18 Uhr von borgir
 
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kann schon sein: dass ullrich von nix weiß. der radsport und die staatsanwaltschaft hätten sich ein gegenteiliges ergebnis nicht leisten können, war das medieninteresse doch viel zu groß um nun einen rückzieher zu machen und zu sagen, ullrich ist wie er sagt unschuldigt. ich denke, da muss ein schuldiger her und ullrich stand halt gerade da....pech gehabt.
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09.04.2007 13:21 Uhr von b.t.k.
 
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@api: Dopingfälle zu inzenieren ist kontraproduktiv fuer den ganzen Radsport....Duerfte nur in ganz seltenen Fällen vorkommen, zbsp wenns persöhnliche Vendettas gibt....

Normalerweise halten bei sowas alle Radprofis zusammen.
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09.04.2007 13:30 Uhr von b.t.k.
 
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@borgir: ich bin überzeugt das auch Ullrich gedopt hat....

So einige Leistungsprünge in seiner Karriere kann man damit erklären....

Was mich ankotzt sind diese Bildzeitungsleser, die denken... ah gedopt wär ich auch Tour de France Sieger geworden.....

Und diese kurzzeitgedächtnis der Medien, eben noch Ullrich in den Himmel gehoben, jetzt schaufeln sie sein Grab. Beides is "unfaire" berichterstattung...

Kann ich verstehen warum Jan Ullrich dazu einfach nur den Effenberg macht....
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09.04.2007 17:01 Uhr von Enny
 
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Stur: "und kann keinen Fehler eingestehen, wo kein Fehler ist"

Er ist ein sturer Dummkopf.
Dadurch hat er sich ja seine gesamte Karriere kaputtgemacht. Und die Zukunft die sieht auch nicht gerade rosig aus.
Er sollte endlich mal einsehen das er so nicht weiterkommt.
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09.04.2007 19:42 Uhr von poeta doctus
 
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Witzfigur: Der Jan is ja einer. Was muss man ihm denn noch alles beweisen, damit er seine Schuld eingesteht. Der Typ ist mir äußerst unsympatisch geworden. Mensch Jan, sei ein Mann und steh zu deinen Taten.
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10.04.2007 21:12 Uhr von marshaus
 
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versucht: seine haut zu retten....natuerlicher instinkt....aber ob es richtig ist ......ist hier eine andere frage....glaube eher er ist dumm und naiv.
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11.04.2007 12:10 Uhr von Legionaer
 
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Typisch Deutschland soweit mir bekannt ist, sitzen alle "Fuentes-Schützlinge" wieder im Sattel nur einer nicht, dass ist der Jan.

Natürlich glaube auch ich das er gedopt hat, aber wie schon ein Vorredner so schön schrieb, wer hat das den nicht von den Profi-Radfahrern? Mal abgesehen davon, dass ich für die Amateure auch nicht meine Hand in das Feuer legen würde, weil die wollen ja Profis werden, zumindest die Meisten.

Jetzt mal rein theoretisch gesprochen, weil einig sind wir uns wohl alle, dass "Ulle" genauso wie alle anderen sich noch ein Päckchen Super in körpereigenen Tank verpasst hat - was beweisen diese Blutbeutel?

Nichts - den Ullrich wurde nicht mit denen in flagranti mit der Nadel in der Vene erwischt.

Und Anscheinsbeweise sind mehr als fragwürdig um wirklich jemand zu verurteilen. In dubio pro reo - denn bei aller Liebe und wenn wir auch alle wissen das alle im Radsport dopen, erwischt wurde Ullrich dabei nicht, selbst wen es 100 Blutbeutel von ihm geben sollte.

Für mich ist der ganze Radsport verlogen - dennoch macht er mir zumindest zur Tour de France einen grossen Spass - immer wissend, dass trotz des Dopings der ungedopte Profiradler mindestens unter den Top 5 bis 10 wäre.

Ullrich hat viel für den Radrennsport in Deutschland erreicht - das Problem ist immer nur das Eine, denn wie sagte so schön eine weibliche Radlerin (Namen leider vergessen) auf die Frage, warum es solche Skandale nicht bei den Profi-Frauen gibt: "Bei uns geht es nicht um Geld."

In diesem Sinne
ab auf den Sattel und mit Schmackes in die Pedale
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11.04.2007 13:51 Uhr von opppa
 
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Was braucht man zum Radfahren? 1) Stramme Waden.
2) Eine Pferdelunge.
3) Einen guten Arzt.

Hirn könnte wegen des erhöhten Windwiderstandes eher störend sein!

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