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Umweltminister Gabriel lenkt im Braunkohlestreit ein

Deutschland hat nach den neuen EU-Bestimmungen zum Klimaschutz von 2008 bis 2012 Anrechte darauf, 453 Millionen Tonnen Abgase im Jahr zu produzieren. Darüber, wo diese in welcher Höhe anfallen dürfen, war in der Bundesregierung ein Zwist entstanden.

"Wir werden in Deutschland weiterhin Braunkohle nutzen, weil wir auf die auch nicht verzichten können", so Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) der vorgehabt hatte, den Betreibern von neuen Braunkohlekraftwerken weniger Abgaberechte zuzugestehen.

Damit kommt er dem Wirtschaftsressort (CSU) entgegen, das den Braunkohleabbau favorisiert, da der frei von Subventionen ist. Energieversorgern wie der RWE, die solche Anlagen betreiben, wird mit der Entscheidung der Druck zu modernisieren genommen.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Umwelt, Umweltminister
Quelle: de.today.reuters.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2007 14:51 Uhr von la_iguana
 
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Die „Stakeholder“ der Energiekonzerne in der Bundesregierung haben gewonnen. Die „Klimakiller“ werden wohl weiterhin schmutzigen Strom produzieren dürfen.
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08.04.2007 19:32 Uhr von CHR.BEST
 
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Du sagst es, Aguirre, Zorn Gottes: Vor seinem Umwelt-Job ging dem Erzengel auch alles grüngefärbte völlig am Arsch vorbei. Der Mann ist nicht echt. Gut, welcher Politiker ist das schon. Trotzdem bleib ich lieber bei Heiner Geißler als soziales Gewissen.

Wen wunderts da noch daß die Kohle-Lobby nun Projekte in Angriff nimmt, das CO2 unterirdisch dauerhaft zu lagern. Leider kann es noch Jahrzehnte dauern bis das wirklich ausgegoren ist und es gibt auch keine Garantie daß das Gas immer im Erdboden bleiben wird.

Außerdem zerstört der Kohlebergbau die Landschaft und läßt Städte und Bauwerke versinken. Wer zahlt diese Folgekosten? Bestimmt nicht RWE.
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08.04.2007 19:38 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Auf der anderen Seite: zeigt Herr Gabriel eine erstaunliche Wandlungsfähigkeit gepaart mit dem Talent sachliche Argumente in die eigene Politik mit einfließen zu lassen.

Nicht dass ich das unbedingt unterschreiben würde, aber diese Perspektive ist die offizielle.

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