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Britische Soldaten dürfen ihre Gefangenschaft durch Sondererlaubnis vermarkten

Einer Sondererlaubnis des britischen Verteidigungsministeriums zufolge dürfen die 15 britischen Marinesoldaten, die jüngst 13 Tage in iranischer Gefangenschaft verbrachten, ihre Erlebnisse vermarkten und an die Medien verkaufen.

Nach Angaben des Ministeriums am Ostersonntag ermöglichten die "außergewöhnlichen Umstände" eine derartige Erlaubnis durch die Regierung. Regulär ist es Soldaten in Großbritannien nicht erlaubt, finanzielle Beziehungen zu den Medien aufzubauen.

Seitens der Opposition und hoher Militär-Vertreter gibt es an der Entscheidung, durch die die einzige Frau der Gefangenen, Faye Turney, ihre Geschichte bereits für 147.000 Euro an einen TV-Sender verkaufen konnte, jedoch auch Kritik.


WebReporter: QUIEKER
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Soldat, Sonde
Quelle: www.netzeitung.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2007 14:30 Uhr von QUIEKER
 
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Meiner Meinung nach entspringt diese "Sondererlaubnis" auch einzig opportunistischen Überlegungen. Für Großbritannien ist es schließlich ideal, wenn die Geschichten der Soldaten, die selbstverständlich pro GB sind, medienwirksam verbreitet werden.
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08.04.2007 15:27 Uhr von Johnny Cash
 
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wünscht man sich ja fast selbst Gast im Iran gewesen zu sein.
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08.04.2007 16:04 Uhr von christi244
 
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Johnny: Was sagt uns diese News? Ich schätze mal, man hat jetzt eine passende Geschichte gestrickt, die gezielt verbreitet werden kann. Ich glaube nicht, dass wir raten müssen, wie diese Geschichten lauten.
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08.04.2007 18:25 Uhr von mort76
 
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Folter: Ich denke langsam, der Iran hätte die Leute wohl besser noch ein paar Wochen dabehalten sollen.
Warum soll es den Briten denn besser gehen als den unschuldigen armen Leuten, die in den diversen Folterknästen der eigenen Allianz leiden?
Bei Kriegsgefangenen ist es ja nunmal so: so wie du den Feind behandelst, wirst du auch selbst behandelt. Also muß jetzt nicht wegen Psychoterror herumgeheult werden, wenn die eigene Seite die "weiße Folter" selber gerne einsetzt.
Ich schätze mal, die nächsten Soldaten, die sich auf iranischem Gebiet erwischen lassen (und ich habe da keine Zweifel, daß die Soldaten die Grenze verletzt haben, denn darum hat sich die Allianz noch nie geschert) dürfen dafür leiden und werden weniger gut davonkommen.
Hoffentlich war den Briten ihre plumpe Propaganda das dann wert...
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08.04.2007 20:40 Uhr von Bleifuss88
 
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Kapitalismus: Man kann alles zu Geld machen, wie man sieht.
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08.04.2007 21:54 Uhr von poeta doctus
 
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Die armen Soldaten: Gerade noch in iranischer Gefangenschaft, werden sie wenig später von den Medien attackiert. Sie sind bestimmt ziemlich fertig aufgrund der jüngsten Erlebnisse und wollen erst einmal ihre Ruhe haben.
Wie bitte!!!: "...ihre Geschichte bereits für 147.000 Euro an einen TV-Sender verkaufen konnte...". Die Gefangenschaft scheint wohl doch nicht so belastend gewesen zu sein. ---> Stichwort: Aus Schei*e Geld machen
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09.04.2007 22:58 Uhr von Wolke286
 
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nix arme soldaten habe im tv ein video gesehen, auf denen sie alle froh und munter im iran waren und gespielt haben. und was mich schon angekotzt hat, war die tatsache, dass sie mit champagner auf dem rückflug gefeiert haben. eine schande, wie die "wahren" geisel im iran oder sonst irgendwo. na ja, und jetzt noch die dicke kohle machen. mich wundert bei den insela..... gar nix mehr.

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