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Erfurt: Fünf Jahre nach Massaker - Einige Gutenberg-Schüler noch in Behandlung

Vor fünf Jahren ist ein ehemaliger Schüler des Gutenberg-Gymnasiums in die Schule gestürmt und hat während eines Amoklaufs 16 Menschen getötet und sich anschließend selbst das Leben genommen.

Noch heute leiden viele Schüler und Lehrer unter dem damaligen Massaker. Insgesamt werden 26 Personen wegen posttraumatischer Störungen von Psychologen behandelt.

Wie das Magazin "Focus" berichtet hat, sind insgesamt elf Psychologen mit dieser Aufgabe beschäftigt.


WebReporter: TheTrash
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Schüler, Behandlung, Erfurt, Massaker, Felipe Massa
Quelle: www.freies-wort.de
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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2007 17:45 Uhr von TheTrash
 
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Das ist schon ziemlich hart, dass man nach fünf langen und harten Jahren immer noch nicht mit diesem Kapitel abschließen kann.
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06.04.2007 18:57 Uhr von mausport
 
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Genau aus: diesem Grund muss endlich was getan werden damit sich sowas nicht wiederholt. Deshalb sollten alle Killerspiele ab sofort verboten werden. Man sieht ja wohin die Killerspiele einen Menschen bringen, erst Erfurt, dann Emsdetten.
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06.04.2007 19:05 Uhr von TheTrash
 
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@manusport: Es ist ganz offensichtlich das die Täter von Erfurt, sowie von Emsdetten eine Vorliebe für "Killerspiele" hatten.
Dennoch würde ich es nicht alles auf diese "Killerspiele" schieben. Wenn es den so sein sollte, hätten wir sehr sehr sehr viele Amokläufe in Deutschland. Doch es ist nicht so, weil 98 % der Spieler zwischen virtueller und realer Welt unterscheiden können.
Nein ich bin kein Spieler dieser sogenannten "Killerspiele". Aber wenn es einem gefällt und er zwischen realer und virtueller Welt untscheiden kann, sehe ich da kein Bedenken.
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06.04.2007 19:27 Uhr von Luzifers Hammer
 
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Ich glaube: Das es Prozentual mehr Morde mit einem PKW gibt als Morde durch sog.Killerspiele.
Autos verbieten ?
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06.04.2007 19:48 Uhr von nw051653
 
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@Luzifers Hammer: Wenn der volkswirtschaftliche Nutzen von Autos auch mit Killerspielen erreichbar wäre, klar.
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06.04.2007 20:00 Uhr von Doug90
 
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@mausport: Ich habe keine Lust, irgendjemandem Gewalt zuzufügen oder gar jemanden zu töten. Die "Killerspiele" haben mich also nicht zum Mörder werden lassen. Komisch, oder?
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06.04.2007 20:54 Uhr von metal-heli
 
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lachhaft: klar, die "killerspiele" warens mal wieder. man kann ja so einfach die verantwortung abschieben...
wer so über "killerspiele" redet, hat keine ahnung um was es darin geht. hm, ich glaub viele mörder haben auch schon krimis gelesen...weg damit.
die argumentation die da von manchen kommt ist einfach lachhaft.
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06.04.2007 20:55 Uhr von metal-heli
 
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nochwas: ich spiel übrigens nur sehr wenige "killerspiele" aber das würd wohl auch reichen, mich als potentiellen mörder zu deklarieren. armes deutschland... wie gut dass ich nicht da wohne
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06.04.2007 21:00 Uhr von xXPinkPantherXx
 
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Unglaublich was ein Mensch anrichten kann. Ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie schwer es zu verarbeiten ist, wenn man mitansehen musste wie Menschen getötet wurden. Ich wohne in Baden-Württemberg und am letzten Nikolaustag hab es, wie bekannt, eine Amokwarnung für das gesamte Bundesland. Ich hatte echt Angst, dass der Amokläufer aus meiner Schule sein könnte. Ich war nur froh als der Vormittag vorbei war und ich nach Hause gehen konnte.

Ich hoffe, dass diese 26 Personen dieses Unglück so schnell wie nur möglich verarbeiten können, um möglichst wieder normal weiterzuleben. Ich wünsche es ihnen sehr.
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06.04.2007 23:47 Uhr von B@uleK
 
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@maussport: wenn du irgendwelche sachen einfach so "verbieten" lassen willst, dann musst du schon argumente dafür bringen, welche auch anhand von fakten wissenschaftlich nachvollzogen werden können. meine wissens besteht kein kausaler zusammenhang zwischen virtuellen spielen in denen gewalt dargestellt wird und s.g. ´amokläufen´.
also, bitte deine argumentation, ich bin gespannt ..?
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06.04.2007 23:57 Uhr von mausport
 
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Beide: haben Counterstrike gespielt! Son brutales splattergame sollte verboten werden! in der Bild waren ja oft genug Screenshots von abgetrenten armen und beinen zu sehen!
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07.04.2007 00:00 Uhr von Jorka
 
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@maushafen: Soso du glaubst also anscheinend der Bildzeitung.....
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07.04.2007 00:27 Uhr von mausport
 
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@jorka: spätestens bei dem Bild beitrag hättest die Ironie ja riechen können! Man natürlich sind Spiel daran nicht schuld, schuld ist nur die Verkorkste Gesselschaft!
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07.04.2007 00:49 Uhr von Davor
 
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mausport: gutgemeinter Rat -
probiers das nächste mal mit einem /zyn oder sowas

manche blickens sonst nicht
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07.04.2007 03:04 Uhr von fail
 
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Danke mausport: Wegen dir durfte ich heute Nacht noch mal ordentlich lachen :D

"Son brutales splattergame sollte verboten werden! in der Bild waren ja oft genug Screenshots von abgetrenten armen und beinen zu sehen!"

"Soso du glaubst also anscheinend der Bildzeitung....."

Einfach nur köstlich :>
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07.04.2007 03:45 Uhr von ockoveit
 
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@nw051653: Schon mal daran gedacht wie viele Arbeitsplätze von "Killerspielen" abhängen ? Das sind die Spiele mit den höchsten Anforderungen !!! -> Innovationen, Forschung, Design, Hardware......nicht wenig davon wird in Dt. designed oder produziert (AMD-CPU, Infineon-Ram, Crytek-Spiele)...
man sollte nicht vergessen, das dieser Markt sehr stark wächst !
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07.04.2007 03:48 Uhr von ockoveit
 
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verbietet Brot werden bestimmt schon viele kennen, aber in diesem Zusammenhang noch mal....wenn man schon etwas verantwortlich macht, dann wenigstens etwas, was wirklich häufig schuld an Gewalttaten ist !

http://verbietetbrot.de/
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07.04.2007 08:10 Uhr von nw051653
 
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@ockoveit: Der volkswirtschaftliche Nutzen ergibt sich nicht daraus, DASS etwas (irgendwas) produziert wird. Mal ganz davon abgesehen, dass in D in der "Killerspielindustrie" (vom Kreativling bis zum Einzelhandel) vermutlich doch recht wenig Arbeitsplätze angesiedelt sind, bringen "Killerspiele" keinen zur Arbeit, transportieren keine Waren von A nach B, leisten keine Innovationen, die für andere Industriezweige relevant sind und so weiter, und so fort. Dieses Auto-Argument ist genauso bescheuert wie das Brot-Argument. Belegt nur, dass viele, viele Leute weder von Statistik, noch von Ökonomie was verstehen. Lustig war die Sache vor ca. 35 Jahren, als sie das erste Mal aufkam. Damals ging es darum, dass man LPs (diese Vinylscheiben, vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch) rückwärts abspielen sollte, um die versteckten satanischen Botschaften zu hören.
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07.04.2007 09:36 Uhr von christi244
 
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Mausport: Das ist gaaaaaaaaaaanz toll, was ich hier lese. Und ... was kann an derartigen Entwicklungen getan werden? Letztlich fussen derartigen Entwicklungen immer auf dem häuslichen Background, d.h., wie gehen Eltern mit den Kids um und inwieweit sind sie in der Lage, ihnen Werte und Rückhalt beizubringen.
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07.04.2007 11:04 Uhr von thelReas0n
 
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Counterstrike^^: Ach ja, laut dem neuen Gesetztentwurf zur Verbietung von gewalthaltigen Spielen, ist Counterstrike KEIN Killerspiel ;)
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07.04.2007 13:09 Uhr von opppa
 
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Die Psychologen haben offensichtlich gelernt, daß es nicht schwer ist, Arbeit zu bekommen, aber schwer, Arbeit zu behalten!

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