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Ostermärsche gegen Bundeswehr-Auslandseinsätze

Von Freitag bis Montag finden die traditionellen Ostermärsche in Deutschland statt. Rund 70 Demonstrationen sind geplant.

Im Zentrum der diesjährigen Aktivitäten stehen die Proteste gegen die Auslandseinsätze deutscher Soldaten und die Entsendung von Tornados nach Afghanistan. Auch ein möglicher Krieg im Iran und der Sozialabbau sollen thematisiert werden.

Die ersten Veranstaltungen werden in Dortmund, Chemnitz, Biberach und Bruchköbel stattfinden. Es werden, wie in den vergangenen Jahren, zehntausende Teilnehmer erwartet.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ausland, Bundeswehr
Quelle: www.n-tv.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2007 11:54 Uhr von Streetlegend
 
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Ich glaube, dass das Interesse an den Ostermärschen in den letzten Jahren doch sehr zurückgegangen ist. Man muss sicherlich abwarten, ob die Veranstaltungen in diesem Jahr auf Interesse stoßen werden.
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06.04.2007 12:41 Uhr von reziprok
 
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Und warum sind sie dagegen? Das geht ja leider nicht aus der Quelle hervor? Ich nehme mal an sie sind dagegen, weil sie grundsätzlich gegen militärische Aktivitäten sind. Die hätten dann also lieber die Menschen in Bosnien, Kosovo etc. ihren Feinden überlassen und die afghanische Bevölkerung, insbesondere die dortigen Frauen, der islamistischen Herrschaft der Taliban ausgesetzt.... Ja das müssen wahre Menschenfreunde sein. :-(

Man könnte höchstens argumentieren, dass der Einsatz in Afghanistan nichts bringt und nur symbolischer Natur ist, weil die Menschen dort einfach größtenteils nicht bereit sind für ein friedliches, tolerantes miteinander und lieber ihre Wertvorstellungen mit Gewalt durchsetzen wollen.
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06.04.2007 13:38 Uhr von MRPink
 
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reziprok: ein Wunder!

Ich dachte ich sei der einzigste hier bei SN der so denkt!
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06.04.2007 13:42 Uhr von opppa
 
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reziprok: Du hast ja recht!

Es ist für Deutschland lebensnotwendig, sich an den (von Bush initiierten) Kämpfen in Afghanistan zu beteiligen!

Ich meine aber, daß wir lieber unser Vaterland vor dem großen Feldherrn in Washington schützen sollten. Das wäre am Einfachsten, wenn wir die Befehlsempfänge vor Frau Merkel irgendwie verhindern könnten, Denn Frau Merkel wird uns noch viel weiter in diesen Krieg reinreiten.

Und was dabei rauskommt, haben wir doch in Vietnam gesehen. Nur leider ist der große Führer der Amis nicht mehr lernfähig!
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06.04.2007 13:43 Uhr von Jorka
 
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Ich bin auch dagegen: weil ich generell gegen Krieg bin.
Und ich finde es auch nicht gut das sich die Bundeswehr
in Krisenregionen miltärisch beteiligt.
So jetzt könnt ihr mich zerreissen..... ;-)
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06.04.2007 13:54 Uhr von reziprok
 
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@ opppa @ jorka: An appeaser is one who feeds a crocodile, hoping it will eat him last. (Winston Churchill)
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06.04.2007 13:56 Uhr von Bleifuss88
 
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Utopisten: Legt mir ein Papier, in dem drinsteht, dass ab sofort alle Armeen der Welt abgeschafft werden, ebenso jede paramilitärische und terroristische Gruppierung. Ich würds sofort unterschreiben.

Aber willkommen in der Realität. Das Land braucht die Armee nun einmal. Und es ghet hier um die Position Deutschlands in der NATO. Es haben sich ja schon diverse Staaten beschwert, dass sich Deutschland im Norden Afghanistans verstecken würde. Würde sich Deutschland überhaupt nicht beteiligen, hätten sie doch innerhalb der NATO nichts mehr zu sagen. Als Industrienation ist es halt ihre Aufgabe, den Frieden in Krisenregionen zu gewährleisten. Gerade wenn man einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat anstrebt.

Ich wünschte wir müssten es nicht machen, aber die Situation erfordert es nun mal.
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06.04.2007 15:58 Uhr von Lefteye
 
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die bösen aber die westlichen armeen sind doch soooooo böse!

- sie sprengen autos auf vollen märkten
- sie verteidigen sich bei hinterhalten die in städten voller zivilisten gelegt werden
- sie verstecken kämpfer und munition in wohnsiedlungen, krankenhäusern,...
- sie tragen den gueriliakrieg in bewohnte städte
- sie bauen schulen, wasserversorgung, krankenhäuser, straßen,....
- sie verteilen kleidung, nahrung, wasser
- sie stopen ehtnische vertreibungen

ohja, ich bin sofort dafür das diese bösen armeen sofort das land verlassen.

für die geistig armen - das war sarkasmus
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06.04.2007 18:50 Uhr von opppa
 
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reziprok: But why is Mrs Merkel feeding Mr. Bush?

Could you please tell me?
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07.04.2007 10:29 Uhr von HolyLord99
 
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Lefteye: Nur weil jemand anders böse ist, ist der andere nicht lieb, oder?
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07.04.2007 11:40 Uhr von Frezz
 
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ebenfalls gegen Krieg: was bringts? Welcher Krieg hat bisher mehr Probleme gelöst, als er wieder geschaffen hat?
Man kann jeden(!) Konflikt durch Diplomatie lösen!

Und was Deutschlands Stellung in der NATO angeht: Wieso treten wir nicht endlich aus dem Schwachsinnn aus? Kalter Krieg ist vorbei
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07.04.2007 12:40 Uhr von Bleifuss88
 
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@Frezz: Ah, wieder ein schönes Utopia, wo wir alle Konflikte durch Diplomatie lösen können. Wie hätte man den 2. Weltkrieg diplomatisch verhindern können? Wie weit ist die Diplomatie im Atomstreit mit dem Iran gekommen? Es gehören halt immer zwei Seiten dazu, wenn ein Konflikt diplomatisch gelöst werden will. Wenn auch nur eine Seite da nicht mitmacht, ist das schon vorbei.

Die Nato ist Bestandteil unserer westlichen Zivilisation. Der Kalte Krieg mag vorbei sein, aber sollten deshalb jetzt alle Staaten ihren eigenen Weg gehen? Ein starkes westliches Bündnis gibt mir ein Gefühl der Sicherheit.

Wie gesagt: Es wäre schön, wenn alles so fuinktionieren würde wie bei dir und ich würde es sofort unterstützen, aber wir leben leider in der Realität, und die erfordert nun mal Armeen.
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07.04.2007 12:50 Uhr von cyhyryiys
 
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Die Friedensbewegung: ist mittlerweile ein Synonym für Duldung von Diktatur, Religions- und Rassenwahn.

Wo gibt dieser Verein eigentlich konkrete Vorschläge, wie man mit Ländern wie Irak, Iran, Nordkorea, Ex-Jugoslawien Sudan (Darfur!!), Somalia, Afghanistan, Tschetschenien (usw.) politisch umgehen sollte? Ein Abzug aller Truppen? Toll, und wer verhindert dann Völkermord und großes Leid?

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