04.04.07 18:46 Uhr
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Reaktionszeit bei Hartz-IV-Widerspruch liegt oft über der zulässigen Grenze

Laut einer Widerspruchsstatistik der Berliner Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit sind 40 % aller Widersprüche der Bezieher von ALG II gegen ihren Hartz-IV-Bescheid berechtigt gewesen.

Die Bearbeitungszeit dieser Widersprüche lag in der Hauptstadt in vielen Fällen bei über sieben Monaten und damit über dem vorgeschriebenen Zeitraum von sechs Monaten.

Lediglich in zwei Bezirken der Hauptstadt, Friedrichshain-Kreuzberg und Steglitz-Zehlendorf, wurden kurze Bearbeitungszeiten von maximal zwei Monaten erreicht.


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WebReporter: Ingo_S
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hartz IV, Grenze, Reaktion, Widerspruch
Quelle: www.rbb-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2007 18:15 Uhr von Ingo_S
 
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Bearbeitungszeiten von mehr als 6 Monaten sind wirklich nicht schön, zumal die Bezieher von ALGII meist ja jeden Cent brauchen..., aber bei der Unmenge von Anträgen, kann ich das schon nachvollziehen.
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04.04.2007 18:51 Uhr von jsbach
 
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Und dann stehen diese: Almosenempfänger vor dem Bankschalter und bekommen nichts mehr (Scheckkarte haben sie sowieso meistens nicht mehr).
Wieher, wieher.... Amtsschimmel > gebt im Hafer
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04.04.2007 18:54 Uhr von opppa
 
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Das ist doch der Sinn der Übung! Man streicht den Leuten die Leistung und wartet ab, bis sie verhungert sind.

Dann kann man wenigstens noch mit zur Beerdigung gehen!
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04.04.2007 19:12 Uhr von ottokar vi
 
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ordentlich Zinsgewinne: Da streichen die Behörden ja ordentlich Zinsgewinne ein. Natürlich nur unbeabsichtigt. Etwas anderes würde ich nie behaupten.
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04.04.2007 19:15 Uhr von Troll-Collect
 
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Gehört zur Zermürbungstaktik: siehe auch
http://www.shortnews.de/...
und
http://www.shortnews.de/...
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04.04.2007 21:32 Uhr von ticarcillin
 
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@ Troll-Collect: treffender konnte man es nicht ausdrücken.
Zermürbungstaktik - das trifft den Nagel auf den Kopf.

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