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Pflanzen mit menschlichen Genen produzieren Insulin

Die kanadische Firma Sembiosys will nach eigenen Angaben bereits in drei Jahren ein Insulin auf den Markt bringen, das von Pflanzen produziert wird, denen menschliche Gene implantiert worden sind. Erste Ergebnisse seien sehr vielversprechend.

Die Färberdistel produziert das Insulin in ihren Samen und wird im Freien auf Versuchsfeldern in Chile, Amerika und Kanada angebaut. Um das Risiko einer Genvermischung zu verringern, wird die Pflanze außerhalb der üblichen Anbauzeit gepflanzt.

Die Forscher hoffen, damit bald eine preisgünstige Möglichkeit zu haben, um den steigenden Insulinbedarf weltweit zu decken. Bis jetzt wird Insulin meist aufwändig mit Hilfe genveränderter Bakterien gewonnen, die das Insulin in Tanks produzieren.


WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Pflanze, Insulin
Quelle: www.pressetext.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2007 16:17 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Im Prinzip klingt diese Methode nicht schlecht, da das Insulin wohl identisch mit menschlichem Insulin ist.
Allerdings bin ich nicht sicher, ob man wirklich sicherstellen kann, dass sich diese veränderten Pflanzen nicht außerhalb ihrer Felder ausbreiten.
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04.04.2007 19:01 Uhr von borgir
 
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ein interessanter: ansatz. habe ich vorher noch nie was von gehört....komisch dass das nicht publik wurde...wohl wegen der genmanipulation weil da ja verschiedene gruppen aufschreien statt sich zu freuen.
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04.04.2007 19:23 Uhr von NetCrack
 
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Ich denke das dies ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität von Diabetikern sein kann genau wie die Umstellung von tierischem auf synthetisches Insulin.
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04.04.2007 21:07 Uhr von Kampfpudel
 
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Was denn für ein Risiko der Genvermischung? Damit wir nicht unser eigenes Erbmaterial fressen? Alles nur Panikmache, vielleicht ist´s sogar gesund!

(Sarkasmus Ende)
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05.04.2007 08:14 Uhr von Mi-Ka
 
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Bewegung und Ernährung: Diabetes ist eine Zivilisationskrankheit.
Natürlich gibt es die Leute, die nichts dafür können, aber in dieser Grössenordnung, wie wir es haben, ist es dem Fressen zu verdanken. Die billigste Methode, wenn man gefährdet oder schon betroffen ist:
1. Gewichtsreduktion um 7%
2. 150 Minuten Ausdauerbewegung pro Woche
3. 30 g oder mehr Ballaststoffe pro Tag
4. bis zu 30% Fettanteil und
5. höchstens 10% Fettsäuren - Anteil
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05.04.2007 08:18 Uhr von Nihilist1982
 
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Huch: Angriff der Killertomaten?
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05.04.2007 11:09 Uhr von loddar
 
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viel spass: viel spass damit.
Wenn die Gene erst mal auf andere Pflanzen übergesprungen sind und man dann Insulinverseuchtes Obst zB hat, werden noch viel mehr Leute Zuckerkrank und die Industrie kann noch mehr Meds absetzen...yippie - schön das.
Leute, macht Sport und ernährt euch gescheit, dann brauchen wir keine Mutantendisteln.
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05.04.2007 20:13 Uhr von borgir
 
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@loddar: wieso sollten denn dann noch mehr leute diabetes bekommen? insulin ist nicht der auslöser für diabetes falls du das meinen solltest.
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06.04.2007 10:55 Uhr von Artemis500
 
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Es gäbe sicher andere Möglichkeiten als Genmanipulation.
Abnehmen und weniger Kalorien essen würde bei vielen vorbeugend helfen.
Davon abgesehen gibt es auch Pflanzen die Inulin enthalten, was wohl für Diabetiker besser ist da es nicht in Zucker umgewandelt wird.

Auf dem Gebiet sollte man mal weiter forschen, statt fröhlich herumzumanipulieren.
Es gibt im Pflanzenreich schon fast alles, vielleicht sogar eine Pflanze die Insulin produziert, und lediglich noch nicht entdeckt wurde. Oder bereits ausgerottet wurde.

Schön immerhin, dass da Rücksicht auf die Genvermischungsgefahr genommen wird. Aber mir wäre es lieber, wenn das Zeug gleich nur im Gewächshaus angebaut würde.
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09.04.2007 20:10 Uhr von jsbach
 
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Bis jetzt hat halt mancher: Angst (ich teilweise auch) wenn es irgendwas mit
"Genmanipulation" zu tun hat.
Zukünftig selbstverständlich ?? Ich weiss es nicht.

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